<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737</id><updated>2012-01-30T14:40:57.837+01:00</updated><category term='Übersensibel'/><category term='Sexualität'/><category term='Gedanken'/><category term='Ted Zeff'/><category term='Stammtisch'/><category term='HB'/><category term='Autismus'/><category term='Medien'/><category term='Unternehmen'/><category term='Reize'/><category term='Hochsensitivität'/><category term='Wissen'/><category term='Stress'/><category term='IQ'/><category term='hochsensitiv'/><category term='Test'/><category term='IQ-Test'/><category term='hochbegabt'/><category term='HSP'/><category term='Üben'/><category term='Studie'/><category term='Zitat'/><category term='Emotionen'/><category term='Hochsensibilität'/><category term='Sensibilität'/><category term='Kinder'/><category term='Hypersensibilität'/><category term='Video'/><category term='Beruf'/><category term='Genialität'/><category term='Erfahrungsbericht'/><category term='Intelligenz'/><category term='Erfahrungsaustausch'/><category term='Introvertiert'/><category term='Fähigkeiten'/><category term='Mensa'/><category term='Seminar'/><category term='HSS'/><category term='Impulse'/><category term='Talent'/><category term='Elaine Aron'/><category term='Mut'/><category term='Coaching'/><category term='hochsensibel'/><category term='Sensibel'/><category term='Begabung'/><category term='Hochbegabung'/><category term='Frauen'/><category term='Empathie'/><category term='Qualität'/><category term='Burnout'/><category term='Kreativität'/><category term='Potenzial'/><category term='Autistisch'/><category term='Mädchen'/><category term='Minderleister'/><category term='Underachiever'/><category term='Therapie'/><category term='Denken'/><category term='Spät entdeckt'/><category term='ADHS'/><category term='Überstimulation'/><category term='Karriere'/><category term='Förderung'/><title type='text'>Sensibel-Begabt</title><subtitle type='html'>Hochbegabte, hochsensible und hochsensitive Menschen werden stiefmütterlich behandelt. Viele hochbegabte Menschen gleichzeitig auch hochsensibel und/oder hochsensitiv. Hier schreiben wir über unsere Erfahrungen mit Hochbegabung, Hochsensitivität und Hochsensibilität bei Erwachsenen, sammeln Informationen und verlinken interessante Seiten.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>194</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-8016154859720626693</id><published>2012-01-30T14:40:00.001+01:00</published><updated>2012-01-30T14:40:57.846+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IQ'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IQ-Test'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Intelligenz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Begabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Denken'/><title type='text'>Von Tieffliegern und Überfliegern</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-UcaR3m6EMRA/TyadsQ96hBI/AAAAAAAACFE/6YsWyPfkfwE/s1600/297695_248993755140337_100000891445350_706870_4755318_n.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://1.bp.blogspot.com/-UcaR3m6EMRA/TyadsQ96hBI/AAAAAAAACFE/6YsWyPfkfwE/s320/297695_248993755140337_100000891445350_706870_4755318_n.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;Wie intelligent bin ich wirklich? Was die heutigen IQ-Tests können und wie sich die Denkmaschine anregen lässt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um einem verbreiteten Missverständnis vorzubeugen: Ein hoher IQ-Wert ist nicht alles (doch umgekehrt gilt leider auch: Mit einem sehr niedrigen IQ-Wert ist vieles nichts). Wer aber zum Beispiel in der Wissenschaft kreative Höchstleistungen vollbringen, gar einen Nobelpreis erringen will, für den ist eine intellektuelle Hochbegabung sicher hilfreich, wenn auch keine zwingende Voraussetzung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das konnte Lewis Terman zeigen: Der US-Psychologe hatte in den 1920er-Jahren eine Studie begonnen, die erst 35 Jahre später beendet sein sollte. Terman verfolgte akribisch die Karrieren von 1528 Kindern mit besonders hohem IQ. Zwar machten viele von ihnen tatsächlich Karriere – aber einen Nobelpreis erhielten ausgerechnet zwei Männer, die nicht an der Studie teilnehmen durft en, weil ihr IQ zu gering war: die Physiker Luis Walter Alvarez (für seinen entscheidenden Beitrag zur Elementarteilchenphysik) und William B. Shockley (für die Entdeckung des Transistoreffekts).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar ist auch, dass Intelligenz kein Wert an sich ist. So kann sie sowohl dafür eingesetzt werden, die Polio-Krankheit weltweit auszurott en, aber auch dafür, das World Trade Center binnen weniger Stunden auszuradieren. Am besten sollte man es wohl mit der Einschätzung des Intelligenzforschers Richard Haier von der University of California in Irvine halten. Natürlich, so Haier, sage der IQ nicht alles über die geistigen Stärken und Schwächen eines Menschen aus. Dennoch habe der Wert eine wichtige Bedeutung: "Vergleichen Sie das mit einem Arztbesuch. Als Erstes werden Blutdruck und Temperatur gemessen. Keiner behauptet, dass der Arzt jetzt alles über den Zustand seines Patienten weiß. Doch die beiden Zahlen liefern ihm wertvolle Anhaltspunkte."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch worüber eigentlich? Klar, wie intelligent jemand ist. Aber intelligent für was? Bedeutet ein IQ von über 130, dass derjenige gut gerüstet ist etwa für das Überleben im Urwald? Wohl kaum. Kritiker wie der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger weisen darauf hin, dass Intelligenz immer nur das sei, was ein bestimmter IQ-Test in einer bestimmten Kultur messe. Enzensberger hat folgendes Szenario entworfen: "Ein beliebiger Forscher aus Stanford, London oder Berlin wird mit einer der folgenden Personen konfrontiert, die seine Intelligenz einschätzen sollen: (a) mit einem Inuit aus Grönland, (b) mit einem Indio aus dem Amazonasbecken, (c) mit einem Seefahrer aus Polynesien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gehört wenig Phantasie dazu, um zu erraten, wie ein solcher Test ausfiele. Unser Experte wäre hoffnungslos überfordert. Schon dass er es mit Analphabeten zu tun hätte, würde ihn wahrscheinlich irritieren. Vollends verstört wäre er, wenn diese Leute seine geistigen Fähigkeiten daraufhin überprüfen würden, ob sie ausreichten, Tausende von Pflanzen zu unterscheiden, Fährten zu lesen oder tiefe Strömungen an winzigen Nuancen der Meeresoberfläche zu erkennen. Die Blamage wäre eklatant."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je nach Kultur vereint der Begriff der Intelligenz durchaus unterschiedliche Fähigkeiten unter einem Dach. Ein schillernder Begriff , zweifellos. Zumal es in den letzten Jahren in der westlichen Welt geradezu zu einer Inflation der Intelligenzen gekommen ist, vorangetrieben durch Howard Gardners Bestseller "Abschied vom IQ" und "Intelligenzen". Der US-Psychologe sprach von der musikalischen Intelligenz, der räumlichen, der körperlich-kinesthetischen, der naturkundlichen und einigen weiteren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andere Autoren entdeckten daraufh in die spirituelle Intelligenz, die Erholungsintelligenz, gar die sexuelle Intelligenz. Irgendwie war plötzlich jede menschliche Regung potenziell intelligent. Die Leser hörten es gerne, schließlich vermochte jeder einige Intelligenzen an sich zu entdecken, selbst wenn es mit dem kognitiven IQ haperte. Bis heute streiten die Experten allerdings, ob zum Beispiel die Gardnerschen Intelligenzen nicht eher Fähigkeiten oder Talente sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und doch: Nutzlos ist der IQ – jene durch einen Test ermittelte Kenngröße zur Beurteilung des allgemeinen intellektuellen Leistungsvermögen eines Menschen – keinesfalls. Letztlich beschreibt er Fähigkeiten, die für den Erfolg des Ich in einer westlichen Gesellschaft notwendig sind. Oder anders gesagt, er misst die Fähigkeit des Ich zur Anpassung an die moderne Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Und das tut er nicht einmal schlecht.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein heutiger Intelligenztest bewertet vor allem die Fähigkeit, bei ganz unterschiedlichen Aufgabenstellungen immer wieder gut abzuschneiden. In älteren Tests wurden vor allem Fähigkeiten abgefragt, die in der Schule gefragt waren, wie Sätze ergänzen zu können oder Zahlenreihen vervollständigen. Später kamen weniger kulturgebundene Knobeleien dazu, wie abstrakte Zeichnungen zuordnen oder einen Gegenstand im Raum mental drehen.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;IQ-Test entscheidet über Leben und Tod&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meist geht es also um die Verständnis von Komplexität – und auch um ein grundlegendes Denkvermögen. Wer einen hohen IQ-Wert aufweist, hat meist auch einen großen Wortschatz. Und Mathematik-Talente besitzen oft auch ein überdurchschnittliches Sprachverständnis. Und so gelingt es IQ-Tests erstaunlich gut, den Berufserfolg eines Menschen vorherzusagen. Jedenfalls besser als den teuren und aufwendigen Assessment-Centern, den Einstellungstests bei denen Bewerber zum Teil tagelang in die Mangel genommen werden. Nicht zuletzt deshalb werden Intelligenztests in Deutschland bei der Eignungsuntersuchung der Bundeswehr eingesetzt, beim Auswahlverfahren mancher Hochschulen oder eben bei Bewerbungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den USA können Intelligenztests sogar über Leben und Tod entscheiden: Schwerverbrecher mit einem IQ von unter 70 dürfen nicht hingerichtet werden, weil sie als geistig zurückgeblieben und damit vermindert schuldfähig gelten. Studienplatzbewerber in den USA müssen häufig den SAT-Test absolvieren, der viele Gemeinsamkeiten mit einem Intelligenztest hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-8016154859720626693?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/8016154859720626693/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/von-tieffliegern-und-uberfliegern.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8016154859720626693'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8016154859720626693'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/von-tieffliegern-und-uberfliegern.html' title='Von Tieffliegern und Überfliegern'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-UcaR3m6EMRA/TyadsQ96hBI/AAAAAAAACFE/6YsWyPfkfwE/s72-c/297695_248993755140337_100000891445350_706870_4755318_n.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-2193439989579237508</id><published>2012-01-28T09:58:00.000+01:00</published><updated>2012-01-28T09:58:45.374+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><title type='text'>Auch Mädchen können Mathe</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-jMnziK4PLw8/TyO4sajYX9I/AAAAAAAACE8/QVK6K4Nh8hU/s1600/303143_219911821400300_152312078160275_603726_1686136554_n.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-jMnziK4PLw8/TyO4sajYX9I/AAAAAAAACE8/QVK6K4Nh8hU/s320/303143_219911821400300_152312078160275_603726_1686136554_n.jpg" width="230" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;Hartnäckig hält sich der Mythos, Jungen seien im Fach Mathematik von Natur aus begabter. Doch das ist falsch, wie eine neue Studie zeigt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich bin zu hübsch, um Mathe zu können." Ein paar Wochen lang waren in den USA T-Shirts für Mädchen mit diesem Aufdruck zu haben. Nach heftigen Protesten wurden sie wieder aus den Läden genommen. Darüber, wo der Spaß aufhört und der Sexismus anfängt, mag sich streiten lassen. Doch auch die Frage, ob Jungen in Mathe "von Natur aus" besser sind als Mädchen, wird seit Jahrzehnten immer wieder diskutiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit den Mythen, die sich um den vermeintlichen mathematischen "Geschlechtergraben" ranken, haben sich nun die Biochemikerin Janet Mertz und der Mathematiker Jonathan Kane beschäftigt. Sie kommen zu dem Ergebnis: Die Mythen stimmen nicht. Die Wissenschaftler, privat ein Paar, arbeiten beide an der Universität Wisconsin-Whitewater. Sie haben Daten von Hunderttausenden von Schülerinnen und Schülern aus 86 Ländern hin und her gewendet, die den großen internationalen Schul-Vergleichsstudien Pisa und Timss entstammen. Die Ergebnisse sind unlängst in den Notices of the American Mathematical Society erschienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mertz und Kane entkräften vor allem die Hypothese von der größeren Variabilität der männlichen mathematischen Begabung. Mit dieser Theorie, die erstmals im 19. Jahrhundert aufgestellt wurde, war in den USA im Jahr 2005 der damalige Harvard-Präsident Lawrence Summers an die Öffentlichkeit getreten, was eine heftige öffentliche Diskussion auslöste. Summers hatte behauptet, unter Jungen und erwachsenen Männern gebe es mehr mathematisch-naturwissenschaftliche Genies, aber auch mehr Unbegabte. Mädchen und Frauen füllten dagegen eher das Mittelfeld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um diese Hypothese zu testen, durchforsteten die US-Wissenschaftler zunächst die Ergebnisse der letzten beiden Timss-Studien von 2003 und 2007. Für diese Trends in International Mathematics and Science Study müssen alle vier Jahre Hunderttausende von Viert- und Achtklässlern aus der ganzen Welt Mathe-Aufgaben lösen. Mertz und Kane interessierten sich vor allem für die Bandbreite der Leistungen, die beide Geschlechter zeigten. Sie stellten fest, dass sie keinesfalls eine feste Größe ist, sondern beträchtlich schwankt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während Länder wie Taiwan den Beleg für die These von der größeren männlichen Varianz stützen, ist es in Tunesien genau umgekehrt. Dort zeigen sich größere Schwankungen der Leistungsstärke bei den Mädchen. In Marokko dagegen war die Bilanz ausgeglichen. "Wäre die Hypothese von der größeren männlichen Varianz richtig, dann müssten Jungen in allen Ländern eine größere Bandbreite an Leistungen zeigen", schreiben die beiden Autoren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Die Erwartungshaltung der Lehrer hat Einfluss&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Mich wundert dieses Ergebnis nicht", sagt auch Marianne Horstkemper, bis vor kurzem Professorin für Allgemeine Didaktik und Unterrichtsforschung an der Uni Potsdam. "Wir wissen schon länger, dass in der Mathematik die Leistungen der Geschlechter weniger differieren als ihre Selbsteinschätzung." Polarisierend wirkten bei den Jungen oft auch die Erwartungen der Lehrer. Einerseits traue man ihnen in Mathe eher Spitzenleistungen zu. Andererseits hätten sie ein Risiko, in allen Fächern aufgrund "schulunangepassten Verhaltens" schlechter bewertet zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Autoren der US-Studie sprechen sich dafür aus, bei der Ursachenforschung gründlicher vorzugehen. Beispiel Achtklässler in Bahrein: Dort finden sich bei den guten Leistungen gleich viele Mädchen wie Jungen, bei den schlechten Leistungen überwiegen dagegen die Jungen. Sind hier also Jungen weniger begabt? Vielleicht hätten nur die leistungsschwachen Schülerinnen die Schule vorzeitig verlassen müssen, während ihre Brüder bei gleicher Leistung weitermachen durften, geben die Autoren zu bedenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spielt es eine Rolle, ob Schülerinnen und Schüler getrennt oder gemeinsam unterrichtet werden? Die beiden Forscher aus Wisconsin nahmen die Daten aus 17 Ländern unter die Lupe, in denen mehr als 15 Prozent der Schüler in reinen Mädchen- oder Jungenklassen unterrichtet werden. In Südkorea, wo Familien teilweise keinen Einfluss auf die Zuteilung ihrer Kinder in nach Geschlechtern getrennten oder gemischte Klassen haben, resultierten bei den 15-Jährigen daraus keine Leistungsunterschiede. In Dubai wiederum erzielten Mädchen und Jungen in gemischten Klassen einheitlich weit bessere Leistungen, als jedes der beiden Geschlechter in reinen Mädchen- oder Jungenklassen. Getrennte Klassenzimmer sind also nicht die Lösung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Ländern, in denen mathematische "Geschlechtergräben" erkennbar sind, haben sie sich in den letzten Jahren im Übrigen verkleinert. Kane und Mertz, deren eigener, mathematisch hochbegabter Sohn bei der Internationalen Mathe-Olympiade zweimal Gold gewann, können auch belegen, dass der Gender Gap Index, ein international gebräuchliches Messinstrument für ökonomische und rechtliche Gleichstellung der Geschlechter, mit mathematischen Spitzenleistungen korreliert. Wo gut ausgebildete Frauen leben, profitieren in der Schule demnach Jungen und Mädchen. Eine Win-win-Situation – wenn auch nicht für Verkäufer von T-Shirts mit gestrig anmutenden Aufdrucken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erschienen im Tagesspiegel&lt;br /&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.zeit.de/wissen/2012-01/maedchen-mathematik"&gt;http://www.zeit.de/wissen/2012-01/maedchen-mathematik&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-2193439989579237508?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/2193439989579237508/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/auch-madchen-konnen-mathe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/2193439989579237508'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/2193439989579237508'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/auch-madchen-konnen-mathe.html' title='Auch Mädchen können Mathe'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-jMnziK4PLw8/TyO4sajYX9I/AAAAAAAACE8/QVK6K4Nh8hU/s72-c/303143_219911821400300_152312078160275_603726_1686136554_n.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-8944455070180816717</id><published>2012-01-27T14:03:00.000+01:00</published><updated>2012-01-27T14:03:57.709+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IQ'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Impulse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Intelligenz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Förderung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><title type='text'>Bei gleicher Bildung dominiert vererbte Intelligenz</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-KpQCcWw_mLc/TyKgoCQwHKI/AAAAAAAACEs/Q4qD5tlXIX0/s1600/303136_284307231613368_187871927923566_929463_1359628415_n.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="297" src="http://2.bp.blogspot.com/-KpQCcWw_mLc/TyKgoCQwHKI/AAAAAAAACEs/Q4qD5tlXIX0/s320/303136_284307231613368_187871927923566_929463_1359628415_n.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Der Homo sapiens ist eine Gattung mit ungleicher Intelligenzverteilung. Auch Bildung kann das nicht ausgleichen. Aber genau darin liegt der Zauber des Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist mir immer ein Rätsel gewesen, warum sich um die Mitte des 20. Jahrhunderts so viele Politiker und Sozialwissenschaftler an eine kurzlebige Zeitgeistlaune geklammert haben und seitdem verbissen an der Überzeugung festhalten, die unterschiedlichen intellektuellen Fähigkeiten und Charaktereigenschaften der Menschen könnten und dürften niemals etwas mit ihren Erbanlagen zu tun haben, jeder könnte zu jedem werden. Es steht nicht bei den Kirchenvätern, es steht nicht bei Marx, nicht bei Lenin, nicht bei Freud, nicht in den Statuten des BUND, nicht im Grundgesetz und nicht im Ethikkodex der Medien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es widerspricht jeder Alltagserfahrung, und die meisten Menschen dürften die Annahme, alle seien gleich begabt, aufgrund eigener Lebenserfahrung immer für ein frommes Märchen gehalten haben. Wo ein ehrwürdiges Dokument wie die amerikanische Unabhängigkeitserklärung von «Gleichheit» sprach («all men are created equal»), meinte sie, dass vor Gott, dem Gesetz und den Institutionen des Staates kein Mensch Vorrechte genießen soll, aber nicht, dass alle gleich an Körpergestalt, Geistesgaben oder Besitz wären. Das Gebot der Gleichheit vor dem Gesetz hatte der junge Staat gerade darum so nötig, weil seine Einwohnerschaft unterschiedlicher zu werden versprach als die der Staaten Europas, aus denen sie kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Glaube an die Allmacht der Erziehung war immer eine naive Illusion. Zeit genug, zu beweisen, dass sich die Ungleichheit der Begabungen durch Erziehung ausgleichen lässt, hätte die Umwelttheorie gehabt. Den Beweis ist sie schuldig geblieben. Erziehung kann nur Korrekturen vornehmen, von denen nicht sicher ist, dass sie von Dauer sind.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Intelligenz-Unterschiede sind überwiegend genetisch bedingt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist so robust erwiesen, wie etwas in den Naturwissenschaften überhaupt erwiesen sein kann, dass die Unterschiede in der von IQ-Tests gemessenen Intelligenz bei Erwachsenen zu mindestens 60 bis 75, bei Kindern zu 40 Prozent auf Unterschiede im Genotyp zurückgehen. Wer etwas anderes behaupten wollte, hätte einen Berg von nahezu einhelliger Forschungsliteratur gegen sich. Die Streitfrage «Ob oder ob nicht» ist erledigt; es geht nur noch um die Feinheiten und die Implikationen der Befunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Menschen werden sich mit der ungleichen Verteilung von Begabungen abfinden müssen. Vielleicht tröstet es sie ein wenig, dass es viel ungerechter zugeht, wo nicht die Natur, sondern allein die Gesellschaft die Vergünstigungen zuteilt. Die Intelligenz ist normalverteilt, ihre Verteilung bildet eine symmetrische Glockenkurve: Es gibt ebenso viele unter- wie überdurchschnittlich Intelligente, und zwei Drittel aller Menschen sind mittelintelligent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Gene vorbestimmen, ist kein fester IQ-Wert, sondern ein Potenzial: das Potenzial, aus und mit der Umwelt zu lernen, wie man analytisch denkt. Im Wechselspiel mit den verschiedensten Umweltgegebenheiten wird aus diesem Potenzial ein messbarer IQ. Sehr günstige Umstände erlauben seine volle Ausschöpfung, sehr ungünstige lassen es verkümmern. Der Intelligenzpegel, den jemand erreicht, ist stabil; soziale Umbrüche können ihm kaum mehr etwas anhaben, nur das Alter lässt ihn sinken. Lernen und Trainieren erhöhen die Intelligenz, aber nur in Grenzen.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;In allen Menschenpopulationen kommen alle Begabungsniveaus vor&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das weite Spektrum der Umweltbedingungen, die heute in den Mittelschichten der Industriegesellschaften wirken, lässt einen Spielraum von 10 bis 20 IQ-Punkten. Dieser schrumpft während der Adoleszenz. Wie viel von einer in der Kindheit erzielten Intelligenzsteigerung bis ins Erwachsenenalter erhalten bleibt, ist eine offene Frage. Sehr viel scheint es nicht zu sein – aber auch eine geringe Verbesserung kann erhebliche Unterschiede im Schul- und Berufserfolg zur Folge haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da in allen Menschenpopulationen alle Begabungsniveaus vorkommen, dürfte kein Mensch je aufgrund irgendeines Gruppendurchschnitts beurteilt werden, sondern immer nur als Individuum. Minderintelligenten sollten die glücklich mit höherer Intelligenz Ausgestatteten nicht mit der Mischung aus Mitleid und Verachtung begegnen, die heute gang und gäbe ist. Sie sind niemandes Opfer, genauso wenig wie Mindermusikalische oder Mindersportliche, ausgenommen jene, die außerhalb des „breiten Korridors des Normalen“ aufwachsen mussten, denen zum Beispiel ein normaler Schulbesuch vorenthalten blieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit sie nicht marginalisiert werden, dürften vor allem die praktischen Berufe, mit denen sie wie in früheren Zeiten Lebensunterhalt und Anerkennung verdienen können, nicht in dem Maße wegrationalisiert werden, wie sie das in einigen erfolgreichen Volkswirtschaften wurden, wo die Bahnhöfe ohne Personal sind, es nur noch SB-Tankstellen gibt und ganze Kaufhausgeschosse von einer einzigen ahnungslosen Kassiererin „bedient“ werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Umwelt hat nur wenig Einfluss auf Intelligenz&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch müssten die Intellektuellen ihre Einstellung zu den Minderintelligenten revidieren. Sie verdienen keine stumme Geringschätzung, sie sind nicht weniger wert. Analytische Intelligenz ist in der Industrie- und Wissensgesellschaft zwar von großem Nutzen, aber es gibt auch noch andere menschliche Qualitäten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über eines sollte man sich keiner Täuschung hingeben. Wenn alle die gleichen Schulen besuchten, nach den gleichen Methoden unterrichtet würden, die gleichen Stoffe lernten, würden alle vielleicht tatsächlich gleicher (obwohl viele entweder faul oder findig genug wären, ein solches Gleichheitsziel für sich selbst zu umgehen), aber nicht sehr viel gleicher, da ja der größte Teil der de facto vorhandenen Intelligenzunterschiede genbedingt ist und nicht für Optimierungsanstrengungen der Umwelt zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo eine wesentliche Quelle von Umweltvarianz entfiele, nämlich alle Unterschiede, die auf Unterschiede in der Schulbildung zurückgehen, würde der Anteil der Umweltvarianz geringer und der der genetischen Varianz entsprechend größer.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Bei gleicher Umwelt beträgt genetisch bedingte Intelligenz 100 Prozent&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Würde allen Menschen von der Geburt bis ins Grab exakt die gleiche Umwelt aufgezwungen (sie würden es keine drei Stunden aushalten und von sich aus für Differenzierungen sorgen), so wären sämtliche verbliebenen Unterschiede genetischer Herkunft, und die Erblichkeit stiege gegen 100 Prozent. Es scheint ein Paradox zu sein, ist aber keines: Je gleicher die Menschen behandelt werden, umso sichtbarer treten ihre genetischen Unterschiede hervor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Individuum hat heutzutage eine schlechte Presse. Wir lebten im Massenzeitalter, heißt es, das Individuum sei tot. Tatsächlich werden wir lebenslang vorwiegend als Angehörige anonymer Kollektive angesprochen und behandelt: als Jungwähler, als Versicherungsnehmer, als Rentenanwärter, als Autofahrer, als Handynutzer. Auf der anderen Seite ist heute deutlicher denn je, dass jeder Mensch einzigartig ist; wir wissen, dass und warum es gar nicht anders sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kein individueller Genotyp ist dem anderen gleich (ausgenommen seinem eineiigen Zwilling), keiner bringt sein Leben in genau der gleichen Umwelt zu wie sein Nachbar, für kein Lebewesen ist die Umwelt so vielfältig wie für den Menschen. Homo sapiens ist eine Gattung der Ungleichen. Wir sollten diese Verschiedenheit nicht als Vorwurf und Handicap empfinden, sondern als einen wertvollen Besitz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder Einzelne ist anders als sein Mitmensch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir können es uns leisten, denn auf der anderen Seite legt die Natur auch unsere elementare Ähnlichkeit fest. Die Invarianz des Menschen lässt sich nicht quantifizieren; sie bildet auch nicht den Gegenstand der Verhaltensgenetik. Sie definiert uns als Angehörige der Gattung Mensch. Sie hält die Menschheit zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gäbe es sie nicht, müssten wir unsere Übereinstimmungen aus der Umwelt lernen, so wäre die Menschheit längst in eine Reihe grundverschiedener Kulturen zerfallen, zwischen denen es keine Verständigung und kein Verständnis gäbe. Jeder Einzelne ist anders als sein Mitmensch, erkennt in ihm aber wie in sich selbst das Gattungswesen Mensch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Übrigen rächt es sich immer, irgendeine Wahrheit unter den Teppich zu kehren. Nicht nur, weil Wahrheiten die Eigenschaft haben, zurückzukehren. Sondern weil es vieler Verrenkungen bedarf und viele Enttäuschungen mit sich bringt, ein Leben an einer Wahrheit vorbei zu organisieren. Ich glaube, ein naturalistisches Menschenbild ist nicht nur das ehrlichere, sondern letztlich auch das menschenfreundlichere, weil es den Menschen nicht mehr abverlangt als das Mögliche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autor: Dieter Zimmer&lt;br /&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13813385/Bei-gleicher-Bildung-dominiert-vererbte-Intelligenz.html"&gt;http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13813385/Bei-gleicher-Bildung-dominiert-vererbte-Intelligenz.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-8944455070180816717?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/8944455070180816717/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/bei-gleicher-bildung-dominiert-vererbte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8944455070180816717'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8944455070180816717'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/bei-gleicher-bildung-dominiert-vererbte.html' title='Bei gleicher Bildung dominiert vererbte Intelligenz'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-KpQCcWw_mLc/TyKgoCQwHKI/AAAAAAAACEs/Q4qD5tlXIX0/s72-c/303136_284307231613368_187871927923566_929463_1359628415_n.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-5460076666548417080</id><published>2012-01-27T14:00:00.000+01:00</published><updated>2012-01-27T14:00:13.687+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HB'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IQ'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Intelligenz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Förderung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><title type='text'>Hochbegabt in die Persönlichkeitskrise</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-EI5-d__fNIA/TyKfzOolSPI/AAAAAAAACEk/8P2c2LFUMNk/s1600/306410_217233845001431_152312078160275_594466_2007190700_n.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-EI5-d__fNIA/TyKfzOolSPI/AAAAAAAACEk/8P2c2LFUMNk/s320/306410_217233845001431_152312078160275_594466_2007190700_n.jpg" width="228" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Die Politik ist bemüht, allen Kindern die gleichen Startchancen zu geben. Leistungsschwächere Schüler werden schon seit jeher von pädagogischen Fachkräften betreut und entsprechend gefördert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In genau die entgegengesetzte Richtung zielt das in den letzten Jahren immer größere und vielfältigere Angebot für Hochbegabte. Die Eichendorffschule in Donaueschingen ist seit 2005 Standort für Kurse und Workshops der Hector Stiftung II im südlichen Schwarzwald-Baar-Kreis. „Die Schüler sind begeistert und kommen sehr gerne hierher“, so Rektor Reinhard Zatschler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings sieht er auch einen entscheidenden Schwachpunkt: „Es ist uns bis jetzt nicht gelungen, das Thema Hochbegabung in den Unterrichtsalltag einzubringen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hochbegabung kann sich ganz unterschiedlich ausprägen. Die einen sind musisch veranlagt, andere eher praktisch, künstlerisch darstellend oder intellektuell. Besonders begabte Kinder sind in manchem anders als ihre Altersgenossen. Das kann, muss aber nicht zwangsläufig, zu Schwierigkeiten führen. Manchmal ist allerdings erst das Auftreten von Auffälligkeiten der Ausgangspunkt für das Erkennen einer Hochbegabung, so die Diplom-Psychologin Regine Lang vom Tübinger Institut für Hochbegabung. Tatsache ist, dass hochbegabte Kinder chronisch unterfordert sind und sich bereits im Kindergarten und später in der Schule schlicht und einfach langweilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gängige Vorurteil, dass hoch begabte Kinder immer sehr gute Schulleistungen bringen, trifft in manchen Fällen nicht zu. Sie schalten ab, kaspern im Unterricht herum und „lernen, nicht zu lernen“. Ein Problem, das sich spätestens in der weiterführenden Schule bitter rächt. Sich anstrengen müssen um etwas zu lernen kennen sie nicht. Verhaltensauffälligkeiten wie Verweigerung des Kindergarten- oder Schulbesuchs, motorische Unruhe und psychosomatische Beschwerden können Zeichen für eine geistige Unterforderung sein. Im schlimmsten Fall sind Depressionen die Folge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hector-Kinderakademie beim Staatlichen Schulamt Donaueschingen bietet seit geraumer Zeit Nachmittagskurse für hochbegabte Grundschulkinder aus dem südlichen Schwarzwald-Baar-Kreis in den Räumlichkeiten der Eichendorffschule an. Dabei werden unterschiedliche spezielle Befähigungen gezielt gefördert. Die Themen reichen von der Naturwissenschaft, zum Beispiel mit dem Kurs „Zauberei oder Chemie“ über handwerkliche Fähigkeiten beim Modellbau, bis hin zur Förderung der musischen Begabung mit einem Abstecher in Afrika mit entsprechender Musik und Spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/donaueschingen/Hochbegabt-in-die-Persoenlichkeitskrise;art372512,5328263"&gt;http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/donaueschingen/Hochbegabt-in-die-Persoenlichkeitskrise;art372512,5328263&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-5460076666548417080?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/5460076666548417080/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/hochbegabt-in-die-personlichkeitskrise.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/5460076666548417080'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/5460076666548417080'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/hochbegabt-in-die-personlichkeitskrise.html' title='Hochbegabt in die Persönlichkeitskrise'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-EI5-d__fNIA/TyKfzOolSPI/AAAAAAAACEk/8P2c2LFUMNk/s72-c/306410_217233845001431_152312078160275_594466_2007190700_n.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-6490770999943368721</id><published>2012-01-24T21:29:00.000+01:00</published><updated>2012-01-24T21:29:57.820+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensitiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Aus einem Männermagazin!!!! "Gerüche können krank machen"</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-LQ5LhtdZjrw/Tx8UsohlKDI/AAAAAAAACEc/lXWzi8Z9LLs/s1600/Duft.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-LQ5LhtdZjrw/Tx8UsohlKDI/AAAAAAAACEc/lXWzi8Z9LLs/s1600/Duft.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;Empfindliche Menschen können sich nicht an Gerüche gewöhnen. Auf Dauer drohen Kopfschmerzen und Übelkeit&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Ihnen das neue Rasierwasser Ihres Kollegens auch nach Stunden noch gehörig stinkt und Kopfschmerzen drohen, gehören Sie offenbar zu denjenigen mit besonders empfindlicher Nase. Diese können sich auch dann nicht an bestimmte Gerüche gewöhnen, wenn sie ihnen permanent ausgesetzt sind.&amp;nbsp;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ganz im Gegenteil: Ihr Körper reagiert umso heftiger. Während sich andere nach einer Weile mit extremen Duftnoten arrangieren und diese immer schwächer wahrnehmen, bereitet gerade das den Empfindlicheren Kopfschmerzen, Übelkeit oder eine schmerzende Nase. Mediziner der Umea Universität in Schweden haben dieses Phänomen genauer unter die Lupe genommen und festgestellt, dass der Grund dafür im Gehirn liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In ihrer Studie verglichen die Forscher die Gehirnströme von Probanden, die eine Stunde lang einem Geruch ausgesetzt waren. Ein Teil der Probanden gewöhnte sich mit der Zeit an den Geruch und die Bereiche ihres Gehirns, die noch zu Beginn des Versuchs auf Hochtouren liefen, normalisierten sich zunehmend.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bei den Geruchempfindlichen blieb die Hirnaktivität allerdings konstant hoch. Außerdem wurde ihr Gehirn auf andere Art durchblutet als bei den unempfindlicheren Probanden und es traten zum Teil heftige Körperreaktionen der Nasen- und Mundschleimhäute auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl die Geruchs-Intoleranz erstaunlich häufig vorkomme, sei der Bereich bislang nur wenig erforscht; Behandlungsmethode gäbe es bisher noch nicht. Allerdings hoffen die Wissenschaftler mit den neuen Erkenntnissen einen weiteren Anhaltspunkt gefunden zu haben, um Betroffenen künftig helfen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle: &amp;nbsp;&lt;a href="http://www.menshealth.de/health/stress-gehirn-psyche/feine-nasen-bleiben-empfindlich.209151.htm"&gt;http://www.menshealth.de/health/stress-gehirn-psyche/feine-nasen-bleiben-empfindlich.209151.htm&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-6490770999943368721?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/6490770999943368721/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/aus-einem-mannermagazin-geruche-konnen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/6490770999943368721'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/6490770999943368721'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/aus-einem-mannermagazin-geruche-konnen.html' title='Aus einem Männermagazin!!!! &quot;Gerüche können krank machen&quot;'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-LQ5LhtdZjrw/Tx8UsohlKDI/AAAAAAAACEc/lXWzi8Z9LLs/s72-c/Duft.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-6401925109941871082</id><published>2012-01-23T15:55:00.000+01:00</published><updated>2012-01-23T15:55:43.311+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Elaine Aron'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HSP'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HSS'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensitiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hypersensibilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Hochsensibel: Fluch oder Segen?</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ZM2ZbexNw3c/Tx1021yU_KI/AAAAAAAACEU/sF6C4FeGEs4/s1600/295718_244675615568901_238233896213073_281782_1719120571_n.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-ZM2ZbexNw3c/Tx1021yU_KI/AAAAAAAACEU/sF6C4FeGEs4/s320/295718_244675615568901_238233896213073_281782_1719120571_n.jpg" width="290" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Wie hochsensible Menschen Gemeinde und Gesellschaft bereichern oder an ihrer Last zerbrechen können. Ein Interview mit der Psychologin Dr. Elaine Aron.&lt;br /&gt;&lt;span style="color: purple;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: purple;"&gt;Helles Licht, laute Musik oder viele Menschen in einem Raum erschöpfen sie schneller als andere. Die Rede ist von hochsensiblen Menschen. Die Psychologin und Wissenschaftlerin Dr. Elaine Aron ist dem Phänomen der Hochsensibilität seit 1996 auf der Spur. Ihre Erkenntnis: Hochsensible Menschen sind besondere Menschen – mit besonderen Herausforderungen. Wir haben mit Elaine Aron gesprochen und sie gefragt, welchen Stellenwert das Thema für gläubige Menschen hat und wie Hochsensible diese Charaktereigenschaft nicht in erster Linie als Begrenzung sondern als Begabung entdecken können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ERF Online: Frau Aron, Sie schreiben in Ihrem Buch, dass hochsensible Menschen besonders offen für religiöse Fragen und Spiritualität sind. Warum ist das so?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elaine Aron: Dafür gibt es mehrere Gründe. Der Hauptgrund besteht meiner Ansicht nach darin, dass es sensiblen Menschen schwer fällt, das Leid in der Welt zu ignorieren. Sie wollen wissen, warum sie oder liebe Menschen sterben müssen und warum manche Menschen so viel Leid in ihrem Leben erfahren. Hochsensible Menschen denken schneller über diese Fragen nach. Deshalb werden sie auch zu spirituellen Leitern. Wenn dann jemand in ihrem Umfeld mit Tod und Leiden konfrontiert wird, haben sie dieses Thema bereits für sich bearbeitet - wenn auch nicht immer bewusst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ERF Online: An welchen Merkmalen kann ein Hochsensibler noch erkennen, dass er oder sie hochsensibel ist?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elaine Aron: Ein Merkmal ist, dass sie sehr leicht überreizt sind. Dazu muss man wissen, dass 30 Prozent aller hochsensiblen Menschen extrovertiert sind. Das sind wahrscheinlich diejenigen, die sich in einer Gemeinde auch am leichtesten tun und dort aufblühen. Denn sie sind offen, selbstbewusst und es macht ihnen Spaß, mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;70 Prozent aller hochsensiblen Menschen sind jedoch introvertiert. Sie ziehen sie sich zurück, weil sie eine Überreizung vermeiden wollen. Es ist für sie leichter, mit einzelnen Menschen zu sprechen anstatt sich in einer Menschenmenge aufzuhalten, in der sich alle lauthals unterhalten.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ERF Online: Wie kommen hochsensible Menschen in einer Gemeinde zurecht?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elaine Aron: Wer hochsensibel und introvertiert ist, hat es wahrscheinlich zunächst etwas schwerer, in einem Gemeindekontext zurechtzukommen. Was mir manchmal passiert, ist dass ich während eines Gottesdienstes so bewegt bin, dass es für mich extrem schwierig ist, nachher einfach den Schalter umzulegen und Smalltalk zu halten. Mich befremdet das manchmal, wenn andere über Belanglosigkeiten reden. Aber ich mache mir dann klar, dass sie einfach in dem Moment nicht auf dieselbe Art und Weise berührt wurden. Hochsensible Menschen verarbeiten Eindrücke intensiver. Sie reagieren emotional stärker - und zwar sowohl auf Negatives wie auf Positives. Sie empfinden deshalb auch Freude und Anbetung viel intensiver. Ein Gottesdienst kann sie sehr tief berühren.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ERF Online: Was bedeutet Hochsensibilität für das persönliche Glaubensleben?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elaine Aron: Hochsensible fühlen sich schneller schuldig als andere und haben ein starkes Verantwortungsbewusstsein. Wenn jemand in einer Kirche über arme oder alte Menschen spricht, die in Heimen untergebracht sind und sagt, dass die Gemeinde sich engagieren soll, dann ist es die hochsensible Person, die diese Botschaft am ehesten aufnimmt. Sie wird sich schrecklich schuldig fühlen, falls sie nichts unternimmt. Hochsensible Menschen sind deshalb oft diejenigen, die sich am meisten um andere kümmern.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ERF Online: Sind hochsensible Menschen verletzlicher?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elaine Aron: Ja und nein. Sie sind verwundbarer, vor allem in der Kindheit. Hochsensible, die eine schwierige Kindheit hatten, neigen schneller zu Depression. Auf der anderen Seite ist es so, dass sie wesentlich weniger zu Depression im Erwachsenenalter neigen als andere, wenn sie eine gute Kindheit hatten. Sie sind dann besonders glückliche und belastbare Menschen.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ERF Online: Welche Gaben haben hochsensible Menschen&lt;/b&gt;?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elaine Aron: Sie können zum Beispiel gut zuhören und sind in der Lage sind zu verstehen, was andere Menschen gerade durchmachen. Mit der Hochsensibilität ist auch das Gespür für soziale Ungerechtigkeit verbunden. Hochsensible Menschen sind oft besonders mitfühlend und hilfsbereit. Ferner gehört die künstlerische Begabung dazu bzw. die Fähigkeit, Kunst zu genießen.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ERF Online: Was sind die größten Herausforderungen, die Menschen in unserer hektischen und erfolgsorientierten Welt mit ihrer Always-On-Mentalität begegnen, einer Welt, in der ständig neue Informationen auf einen einstürzen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elaine Aron: Eine Besonderheit von sensiblen Menschen ist, dass sie über eine starke Intuition verfügen. Oft ist es so, dass sie gar nicht alles lesen müssen, sondern ein Gefühl haben, an welcher Stelle sie die gesuchte Information finden. Deshalb glaube ich, dass sie ziemlich gut darin sein können, Informationen zu verarbeiten. Allerdings kann die Welt sehr schnell zu viel für sie werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann müssen sie einen Lebensstil finden, der zu ihnen passt. Ich glaube, dass sie so ziemlich alles tun können - aber eben auf eine Art und Weise, die zu ihnen passt. Zum Beispiel, indem sie weniger online sind und mehr Zeit offline verbringen. In dieser Zeit verarbeiten sie dann das Gelesene und ordnen ein, was sie gesehen haben. Das führt dazu, dass sie dann unter Umständen genau wissen, was der nächste Schritt ist - und das vielleicht sogar schneller als derjenige, der die ganze Zeit vorm Rechner hängt.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ERF Online: Sie haben den Begriff der Hochsensibilität überhaupt erst in die wissenschaftliche Forschung eingeführt. Wie sind Sie dazu gekommen, sich wissenschaftlich mit dem Thema auseinanderzusetzen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elaine Aron: Als ich vor etwa 20 Jahren Psychologie studierte, habe ich mich mehr mit der Forschung als mit der Klinischen Psychologie auseinandergesetzt. Zu diesem Zeitpunkt musste ich mich einem medizinischen Eingriff unterziehen, auf den mein Körper monatelang stark reagierte - sowohl physisch wie auch emotional. Mein Arzt hat mir daraufhin eine Psychotherapie verordnet, um herauszufinden, warum ich so reagiert hatte. Nach einer Sitzung sagte die Therapeutin zusammenfassend: „Wissen Sie, Sie sind einfach höchst sensibel“. Diese Aussage war für mich entscheidend. Ich wollte wissen, was es damit auf sich hat. Ich habe ständig darüber nachgedacht &amp;nbsp;und habe dann in der wissenschaftliche Literatur nach diesem Begriff gesucht.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ERF Online: Was haben Sie herausgefunden?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elaine Aron: Im psychologischen Sinne wurde der Begriff nur in zwei Bereichen benutzt: Zum einen, um begabte Kinder zu beschreiben und zum anderen, um Mütter zu beschreiben, die so effektiv auf ihr Kind ausgerichtet sind, dass sie eine enge und sichere Bindung mit dem Kind haben. Das waren die einzigen beiden Kontexte, in denen der Begriff bis dahin gebraucht wurde. Deshalb wurde es bis dahin nicht wirklich untersucht. Daraufhin habe ich mich entschlossen, selbst eine wissenschaftliche Untersuchung zu dem Thema durchzuführen.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ERF Online: Ist die Forschung heute weiter?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elaine Aron: Ja. Es gibt mittlerweile mehr Untersuchungen zu dem Thema, die meisten davon mit Kindern. Es gibt dabei ein sehr überraschendes Ergebnis, an dem jetzt weiter geforscht wird. Nämlich, dass Kinder, die sehr sensibel sind, aber eine gute Erziehung genießen, sich in vielen Bereichen besser entwickeln als andere Kinder. Aber wenn sie keine gute Erziehung genießen oder generell eine schlechte Kindheit haben, dann entwickeln sie sich schlechter als andere Kinder, die in ähnlich schwierigen Bedingungen aufgewachsen sind. &lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ERF Online: Was müssen Eltern eines hochsensiblen Kindes in der Erziehung bedenken?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elaine Aron: Wenn ich mit hochsensiblen Erwachsenen spreche, können die alle Horrorgeschichten erzählen, die damit zusammenhängen, dass man ihre Sensibilität nicht verstanden hat. Da hochsensible Kinder sehr schnell überreizt sind, sollten sie nicht in zu vielen Gruppen und Vereinen sein. Ein hochsensibles Kind braucht mehr Ruhezeiten zu Hause. Sie sind gegenüber Kleinigkeiten viel aufmerksamer und empfindsamer. Viele hochsensible Kinder beschweren sich darüber, dass ihre Kleidung kratzt oder dass irgendetwas komisch riecht. Worauf es aber letztlich ankommt ist, dass einem jungen Kind eine Umgebung ermöglicht, die ihrer Veranlagung, ihrem Temperament entspricht, damit es sich gut entwickeln kann.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ERF Online: Ist es schwerer, hochsensible Kinder zu erziehen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Regeln der Erziehung, die für ein nicht hochsensibles Kind funktionieren unterscheiden sich. Oft haben Eltern ein sensibles und ein nichtsensibles Kind und sie müssen die beiden sehr unterschiedlich erziehen. Der Gedanke, dass man seine Erziehungsmethoden an die Persönlichkeit anpassen muss, ist so offensichtlich und trotzdem gibt es nur wenige Erziehungsbücher, die das berücksichtigen. Das ist natürlich verständlich. Da 80 Prozent aller Kinder nicht hochsensibel sind, hat man den Eindruck, dass die Erziehungsratgeber auch in den allermeisten Fällen funktionieren. Doch dann gibt es da die 20 Prozent der hochsensiblen Kinder, die so ein riesiges Potenzial haben und in deren Seelen dann - ich weiß nicht, ob ich das so hart sagen sollte - Schaden angerichtet wird. Sie sind sehr widerstandsfähig, wenn sie geliebt und gut umsorgt werden, aber &amp;nbsp;es ist so, dass ihr Potenzial ungenutzt bleibt, wenn man sie zu Duckmäusern erzieht. Dann trauen sie sich zum Beispiel nicht, ihre Kreativität auszuleben, weil sie Angst haben, dass man sie verurteilt.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ERF Online: Welche Herausforderungen haben hochsensible Menschen im Berufsalltag. Ich kann mir vorstellen, dass zum Beispiel Meetings oder Präsentationen große Herausforderungen für sie sind.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elaine Aron: Ich muss selbst viele Vorträge halten. Das geht, wenn man ein paar Dinge beachtet. Zuerst einmal hilft es natürlich, wenn man gut vorbereitet und selbstbewusst im Hinblick auf das Thema ist. Und man muss das Positive an solch einer Situation sehen: Hochsensible haben oft besondere Einblicke und Erkenntnisse gewonnen, die sie weitergeben können. Sie haben etwas zu sagen, über das vielleicht noch gar nicht nachgedacht haben. Außerdem können sie sehr lebendig und kreativ in ihren Vorträgen sein.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ERF Online: Das klingt doch sehr positiv.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elaine Aron: Das ist es auch. Es gibt allerdings ein paar Einschränkungen, die man kennen muss. Es ist nämlich so, dass man in aller Regel keinen guten ersten Eindruck machen wird. Es kann sein, dass die ersten Minuten nicht so toll laufen. Wir wissen natürlich alle, dass der erste Eindruck entscheidend ist. Aber für hochsensible Menschen gilt: Bei uns ist der zweite Eindruck, den wir machen, der bessere. Wenn ich vorher weiß, dass mir meine Zuhörer am Ende meines Vortrags aus der Hand fressen, dann macht es mir nicht so viel aus, wenn die ersten Minuten nicht so toll verlaufen. Der Grund dafür liegt darin, dass man zu viele Reize verarbeiten muss. Man befindet sich in einer neuen Situation. Da sind Menschen, die man nicht kennt. Der Raum ist einem unbekannt. Ich schlage Hochsensiblen dann in so einer Situation vor, dass sie am besten - wenn das geht - schon einmal im Vorfeld in den Raum gehen. Dort vielleicht sogar den Vortrag schon mal einüben, um ein Gefühl für die neue Situation zu kriegen. Außerdem muss man bedenken, dass Präsentationen generell sehr anstrengend sind, selbst wenn man nicht hochsensibel ist.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ERF Online: Gibt es weitere Stärken, die hochsensiblen Menschen im Geschäftsalltag weiterhelfen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elaine Aron: In der Geschäftswelt ist es wichtig, Risiken abwägen zu können, bevor man eine Entscheidung trifft. Deshalb bringen Hochsensible besonders gute Leistung in einem Team, in dem offen über alle möglichen Szenarien nachgedacht wird. Sensible Menschen sehen im Laufe eines Entscheidungsprozesses Probleme oder Chancen, die andere noch nicht auf dem Radar haben. In solch einer Situation sind Hochsensible dann in der Regel die Berater, auch wenn die anderen dann die Entscheidungen treffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ERF Online: Frau Aron, wird danken Ihnen für das Interview.&lt;br /&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.erf.de/2270-Rss_Hochsensibel%3A_Fluch_oder_Segen.html?node=2270-542-3896"&gt;http://www.erf.de/2270-Rss_Hochsensibel%3A_Fluch_oder_Segen.html?node=2270-542-3896&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-6401925109941871082?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/6401925109941871082/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/hochsensibel-fluch-oder-segen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/6401925109941871082'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/6401925109941871082'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/hochsensibel-fluch-oder-segen.html' title='Hochsensibel: Fluch oder Segen?'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-ZM2ZbexNw3c/Tx1021yU_KI/AAAAAAAACEU/sF6C4FeGEs4/s72-c/295718_244675615568901_238233896213073_281782_1719120571_n.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-173907567830959469</id><published>2012-01-21T18:20:00.001+01:00</published><updated>2012-01-21T18:23:15.888+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karriere'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HB'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kreativität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><title type='text'>HIGH POTENTIALS: Die Besten unter den Besten</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-LS2O311K1TM/Txr0d6y5pMI/AAAAAAAACD8/hG3NyCzPN-M/s1600/296751_241416839240816_173802526002248_644041_983937701_n.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-LS2O311K1TM/Txr0d6y5pMI/AAAAAAAACD8/hG3NyCzPN-M/s320/296751_241416839240816_173802526002248_644041_983937701_n.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: purple; font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;Jedes Unternehmen möchte die besten Nachwuchskräfte haben. US-Forscher haben nun untersucht, was echte High Potentials ausmacht und wie man von ihnen lernen kann.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedes Unternehmen möchte die besten Nachwuchskräfte haben. Meist unterscheiden sie bei dieser Mitarbeitergruppe zwischen Talenten und Top-Talenten. Während sie von ihren Talenten das Potenzial für die nächste Hierarchiestufe erwarten, fordern sie von ihren Top-Talenten ein überdurchschnittliches Potenzial. Dieser Kreis von Nachwuchskräften gilt als Pool für die Top-Positionen in Vorständen und Aufsichtsräten. Darum kommen in diesen Pool nur die Besten der Besten, die bei ihrer Entwicklung und Leistung ein überdurchschnittlich hohes Umsetzungstempo an den Tag legen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Forscher des auf Talentemanagement spezialisierten International Consortium for Executive Development Research und der Harvard Business School untersuchten 2010 bei 45 weltweit agierenden Unternehmen, wie diese ihre Toptalente identifizieren und fördern. Daraus bildete sie eine Definition des High-Potential-Begriffs, die sie im September 2010 im Harvard Business Manager veröffentlichten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"High-Potentials übertreffen vergleichbare Kollegen regelmäßig und deutlich. Sie erreichen herausragende Leistungsniveaus und verhalten sich so, wie es der Kultur und den Werten ihres Unternehmens in vorbildlicher Weise entspricht. Darüber hinaus beweisen sie, dass sie überaus fähig sind, während ihrer gesamten Karriere innerhalb eines Unternehmens zu wachsen und Erfolg zu haben – und zwar schneller und effektiver als ihre Vergleichsgruppen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nach welchen Kriterien suchen Unternehmen diese Allerbesten aus? Und können Mitarbeiter selbst etwas unternehmen, um von ihren Arbeitgebern als Toptalent eingestuft zu werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit diesen Fragen hat sich eine High-Potential-Studie der Harvard Business School und des auf Talente-Management spezialisierten US-Forschungszentrums International Consortium for Executive Development Research beschäftigt. Die Forscher fanden heraus, dass Mitarbeiter, die als High-Potential identifiziert werden möchten, neben Spitzenleistungen auch glaubwürdig sein müssen. Diese Nachwuchskräfte ziehen vom ersten Tag in einem Unternehmen mit. Und sie sind in der Lage, anderen Mitarbeitern und selbst ihren Vorgesetzten Vertrauen und Sicherheit zu vermitteln. Nur so sind sie später in herausragenden Positionen fähig, alte Strukturen aufzubrechen und einen Wandel durchzuführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: purple;"&gt;Keine ignoranten Alpha-Tiere&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Forscher fanden auch heraus, dass High-Potentials über eine hohe emotionale wie soziale Kompetenz und herausragende psychische Fähigkeiten verfügen – und sich beherrschen können. Sie verhalten sich auch in angespannten Arbeitssituationen stets korrekt, weil sie instinktiv um ihre Vorbildfunktion wissen, ohne dies nach außen demonstrativ herauszukehren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angetrieben werden diese Mitarbeiter durch einen außerordentlichen Willen zum Erfolg. Dafür geben sie auch ihr Privatleben nahezu völlig auf. Die Forscher fanden zudem heraus, dass dieser Mitarbeitertypus auch eine sogenannte "katalytische Lernfähigkeit" mitbringe. High-Potentials haben demnach mehr Unternehmergeist als andere Mitarbeiter. Sie entwickeln neue Ideen und legen alles daran, sie auch erfolgreich umzusetzen. Müssen neue Wege gegangen werden, sind sie es, die nach produktiven Möglichkeiten suchen. Vom Erfolgswillen angetrieben, fehlt ihnen jedoch jede Versagensangst. Obwohl innovative Wege mit einem großen Risiko verbunden sind – schließlich droht bei Versagen der Karriereknick – scheuen sie keine Herausforderungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das passiert jedoch in den seltensten Fällen. Denn der amerikanischen High-Potential-Studie zufolge verfügen Top-Talente über sogenannte "dynamische Sensoren": Ähnlich wie Hochbegabte erfassen überdurchschnittlich talentierte Mitarbeiter Situationen schneller und wissen, wann der richtige Augenblick zum Handeln gekommen ist. Daher sind sie zur richtigen Zeit am richtigen Platz. Sie wissen um ihr Gespür, das ihnen auch bei der Einschätzung eines beruflichen Wechsels oder gar bei Anfeindungen hilft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die US-Forscher fanden in Interviews heraus, dass Top-Nachwuchskräfte negative Stimmungen nicht ignorieren, sondern sie aufgreifen und lösen. Auch zeigt die Studie, dass High-Potentials ihre Fähigkeiten intuitiv einsetzen. Einfach zu lernen, sich wie ein Top-Talent zu verhalten, lässt sich leider nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem kann jeder seine Chancen steigern, von seinem Arbeitgeber in den Kreis der High-Potentials aufgenommen zu werden. Dazu sollte man sich zunächst seiner Defizite bewusst werden. Wichtig ist eine realistische Selbsteinschätzung. Hören Sie genau zu, beobachten Sie besonders kompetente Kollegen, bauen Sie Ihr Wissensnetzwerk aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;Glück gehört dazu&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;High-Potentials sind schließlich nicht nur über die neueste Technologie und innovative Geschäftsfelder informiert, sie haben auch einen Kreis von Gleichgesinnten, um über Umsetzungen zu diskutieren. Es lohnt sich daher, in Netzwerke und die eigene Selbstwahrnehmung zu investieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings, zeigt die High-Potential-Studie, ist der Titel "Bester der Besten" oft auch nicht von langer Dauer. Für die Karriere ist auch immer ein Quäntchen Glück verantwortlich. Selbst, wer überdurchschnittlich kompetent ist und intuitiv eine Vielzahl von richtigen Karriereentscheidungen trifft, kann rasch wieder fallen. Selbst die Besten machen Fehler – und bei einem Versagen verschwinden viele wieder von der High-Potential-Liste.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Autorin: Sabine Hockling&lt;/div&gt;&lt;ul class="tools" style="clear: both; list-style-image: initial; list-style-position: initial; list-style-type: none; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Quelle Zeit online:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-01/high-potentials-leistungstraeger/komplettansicht"&gt;http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-01/high-potentials-leistungstraeger/komplettansicht&lt;/a&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-173907567830959469?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/173907567830959469/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/high-potentials-die-besten-unter-den.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/173907567830959469'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/173907567830959469'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/high-potentials-die-besten-unter-den.html' title='HIGH POTENTIALS: Die Besten unter den Besten'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-LS2O311K1TM/Txr0d6y5pMI/AAAAAAAACD8/hG3NyCzPN-M/s72-c/296751_241416839240816_173802526002248_644041_983937701_n.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-2394235718861772391</id><published>2012-01-21T16:29:00.000+01:00</published><updated>2012-01-21T16:29:48.836+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Hochsensibiliät: Modeerscheinung, Krankheit oder Geschenk?</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-nW7kOarPfMU/TxrZeR0EjSI/AAAAAAAACDs/54OFO3bfDIE/s1600/99604_web_R_by_PGelli_pixelio.de.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-nW7kOarPfMU/TxrZeR0EjSI/AAAAAAAACDs/54OFO3bfDIE/s320/99604_web_R_by_PGelli_pixelio.de.jpg" width="286" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Flietext0" style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-image: initial; background-origin: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial;"&gt;&lt;span class="FlietextArial"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;&lt;span style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;Nervosität liegt in der Luft, ein hektisches, angespanntes Vi­brieren, das das Zwerchfell reizt. Unterdrückte Wut schwingt mit, Aggression. Etwas braut sich zusam­men, die Atmosphäre im Raum lädt sich immer mehr auf, legt sich wie ein schwe­rer Stein auf die Brust, zerrt schmerzhaft an den Mus­keln. Der ganze Körper ein Ballon, der jeden Augen­blick platzen könnte, die Explosion spürbar nah. Irgendetwas stimmt hier nicht heute Morgen - auch wenn alles seinen normalen Gang geht im Büro. Noch...&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Flietext0" style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-image: initial; background-origin: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial;"&gt;&lt;span class="Flietext"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Flietext0" style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-image: initial; background-origin: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial;"&gt;&lt;span class="Flietext"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Außen Windstille, innen Sturm. Für manche Menschen Alltag. Sie sind empfindlicher als an­dere, deutlich empfindlicher. Sie nehmen Dinge wahr, die ande­ren verborgen bleiben. Sie se­hen, hören oder riechen Fein­heiten, die bei anderen keinerlei Aufmerksamkeit erregen. Sie spüren die Stimmung ihrer Mitmenschen wie ihre eigene, merken, ob jemand sie belügt oder es ehrlich mit ihnen meint. Sie sind offen für alles, was auf sie einströmt, ihre Antennen empfangen ununter­brochen und ungefiltert selbst kleinste Reize aus der Umgebung. Sie sind extrem dünnhäutig, zart be­saitet, hochsensibel. Experten nennen sie hoch­sensitive Personen (Highly Sensitive Persons, HSP). Ein Begriff, der noch recht jung ist. 1996 schrieb die amerikanische Psychologin Elaine N. Aron erstmals über „Hochempfindsame“. 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung sollen laut Aron dazu gehören.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Flietext0" style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-image: initial; background-origin: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Flietext0" style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-image: initial; background-origin: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial;"&gt;&lt;span class="Flietext"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Eine davon ist Ulrike Hofmann, 51. „Shoppen zu gehen oder mit Freunden in ein Restaurant strengt mich enorm an. Irgendwann kann ich das nicht mehr ertragen“, sagt sie. Seit die Physiotherapeutin aus Tremsbüttelbei Hamburg erkannt hat, dass sie hoch­sensibel ist, weiß sie, woran das liegt. Ständige Lärm­berieselung und grelle Lichterflut, volle U-Bahnen und enge Großraumbüros, piepsende Handys und schnell wechselnde Teams imjob - Menschen, deren Nervensystem eine niedrige Schwelle für Reize hat, verkraften den ganz alltäglichen Trubel nicht. Ihr&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Flietext0" style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-image: initial; background-origin: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Flietext0" style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-image: initial; background-origin: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial;"&gt;&lt;span class="Flietext"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Gehirn bekommt so viel Input, dass es diesen nicht problemlos bewältigen kann. „Ein hochsensitiver Mensch ist vergleichbar mit einem empfindlichen Gerät, das einerseits feinste Veränderungen und Nuancen registriert, andererseits jedoch wie ein sprichwörtliches,rohes Ei‘ behandelt werden muss“, sagt Birgit Trappmann-Korr, Leiterin des Instituts für Sozialpsychologie in Rheinberg. Aus ihrer Arbeit mit hochsensiblen Menschen weiß die Sozialpsycho­login: Ist die Aufnahmekapazität überschritten, füh­len sich Hochsensible gestresst, überfordert, müde, gereizt. Dann brauchen sie dringend Ruhe, Allein­sein, um das Aufgenommene zu verarbeiten, die überquellenden Zwischenspeicher wieder zu leeren. „Das Beste ist, eine Stunde allein durch den Wald zu laufen. Dabei kann ich mich sortieren und fühle mich wieder gut“, sagt Ulrike Hofmann. „Kann ich eine Situation nicht verlassen, klinke ich mich in­nerlich aus, ziehe mich in mich selbst zurück. Baue einen Schutzschild um mich herum, um nicht noch mehr an mich heranzulassen. Viele halten mich deshalb für arrogant.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Flietext0" style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-image: initial; background-origin: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Flietext20" style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-image: initial; background-origin: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial;"&gt;&lt;span class="Flietext2"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;&lt;span style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;Musik, Wein, Zärtlichkeiten. Ein Abend zu zweit, was folgen soll, ist klar, Erwartungen hängen über dem Bett, dick und schwer, die Spannung steigt, die Sinne schärfen sich. Jede Berührung knistert wie ein elektrisch aufgeladener Synthetikpullover, alle Härchen stellen sich auf. Und plötzlich ist alles zu viel, Finger, Lippen, Haut. Unangenehmes Schauern, abwehrendes Sträuben. Selbst sanftes Streicheln schmerzt, brennt, über­reizt. Der Körper verschließt sich wie eine fröstelnde Blüte bei kaltem Ostwind. Eiszeit für die Beziehung.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Flietext20" style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-image: initial; background-origin: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial;"&gt;&lt;span style="font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Flietext"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt;"&gt;Überempfindlichkeit für Berührungen, taktile Reize, für Geräusche, für Gerüche - Hochsensibilität hat viele Gesichter. Die individuellen Reizschwellen sind ganz unterschiedlich, werden nicht selten von Tagesform und Stresspegel mitbestimmt. „Meine Empfindlichkeit ist auch abhängig von meiner körperlichen Verfassung“, sagt Anja Kolberg, 41, Betriebswirtin, Coach und Bloggerin (www.annekolberg.de&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Flietext"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-fareast-language: EN-US;"&gt;) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Flietext"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt;"&gt;aus Köln. „Zu Beginn meiner Regel bin ich extrem empfindlich. Berührungen schmerzen fast, ich habe das Gefühl, doppelt so viel zu hören wie sonst.“ Für Mitmenschen ist das kaum nach­vollziehbar, weiß Anja Kolberg: „Ich kenne es nicht anders. Aber das Innenleben lässt sich nicht verglei­chen wie eine Haarfarbe. Hätte ich blaue Haare, wäre die Sache viel offensichtlicher. Bisher war mir nicht klar, dass andere weniger aufnehmen als ich.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Hochsensible werden als Person häufig falsch einge­schätzt, ihr Verhalten wird missverstanden. Meist ist es nicht in erster Linie die Reizüberflutung un­seres hektischer werdenden Alltags, die ihnen zu schaffen macht. Oft entwickeln sie recht gute Stra­tegien, um mit Umweltreizen zurechtzukommen. Eine enorme Herausforderung ist dagegen der Umgang mit anderen Menschen. Soziale Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften sind es, die immer wieder Selbstzweifel hervorrufen, das Gefühl, fehl am Platz zu sein, nicht dazuzugehören. Hochsen­siblen fällt es schwer, etwas von sich selbst preiszu­geben, sich anderen zu öffnen, Gefühle zu zeigen, Nähe zuzulassen, Konflikte auszutragen. Oft wird dies fälschlicherweise als Schüchternheit gedeutet; Elaine N. Aron nennt es „soziales Unbehagen“.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Für Ulrike Hofmann sind schon Gespräche im Freundeskreis schwierig: „Ich nehme jede Regung meines Gegenübers wahr. Bei jedem Wort, jeder Ges­te läuft sofort etwas in meinem Kopf ab. Ich denke mit Gefühlen und Bildern. Das ist schwer zu be­schreiben. Ein ständiger Gedankenfluss, wie eine Parallelspur neben dem Gespräch. Und meine Ge­danken rasen. Bis ich sie sortiert habe, sind die anderen schon wieder beim nächsten Thema. Da komme ich nicht mit. Deshalb beteilige ich mich erst gar nicht am Gespräch.“ Nur bei ganz engen Freun­den, die sie schon seit Jahrzehnten kennt, und in vertrauter Umgebung ist sie entspannter. Dann wird der Gedankenfluss spärlicher, Ulrike ist lockerer, lustiger, nicht so trocken. „In mir drin ist ein großer Schatz“, sagt sie. „Aber ich schaffe es nicht, ihn zu zeigen. Die Außenwelt bekommt das nicht mit.“ Eine längerfristige Beziehung aufzubauen war schwierig für sie - nicht, weil sie keine Männer kennen lernte, sondern weil sie Probleme mit Nähe hatte, mit „seelischer Nähe“, sagt sie. „Das Gefühl, vereinnahmt zu werden, konnte ich nicht verkraf­ten. Dann habe ich die Flucht ergriffen.“ Bei ihrem jetzigen Partner ist das anders, er nimmt sie so, wie sie ist, und lässt ihr ihre Freiräume.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;„Partner von Hochsensiblen brauchen mehr Ge­duld“, weiß auch Sabine Breit, 43. Die Dolmet­scherin aus Buxtehude geht offen, aber mit einer gewissen Vorsicht auf Menschen zu. „Ich schaue schon sehr genau hin, bevor ich wirklich Vertrauen fasse“, sagt sie. „Wenn ich mich auf einen Partner einlasse, tue ich dies ganz und gar und in aller Tiefe. Dann können Verletzungen aber auch so tief sein, dass man sich davon lange nicht erholt. Deshalb bin ich sehr vorsichtig.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Unterschiedliche Empfindlichkeiten - woraus in jeder Beziehung Konflikte erwachsen können, ist in Partnerschaften mit hochsensiblen Menschen oft das größte Problem, auch beim Sex. „Wir Hochsen­siblen verlieben uns stärker und öfter“, sagt Georg Johann Parlow, Autor aus Wien. „Auch sexuelle&lt;/span&gt;&lt;span style="color: windowtext; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Situationen erleben wir intensiver. Doch gelegent­lich müssen wir aufgrund einer Überstimulation pausieren. Die Intensität der Gefühle ist dann uner­träglich, oder der Körper schmerzt bei Berührung.“ Ohne einen verständnisvollen Partner geht gar nichts. „Doch wenn sie ihr Herz erst einmal wirk­lich öffnen“, sagt Sabine Breit, „sind Hochsensible bereit, sich mit der ganzen Person einzubringen. Dann ist das der Himmel auf Erden.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;span style="color: purple;"&gt;Endloses Hin und Her. Ideen, Konzepte, Argumente, aber kein Ergebnis. Das Meeting schleppt sich zäh dahin, die Diskussionen drehen sich im Kreis, Unruhe macht sich breit, lähmende Unzufriedenheit. Dabei liegt die Lösung nahe. Sieht das denn niemand? Im Innern brodelt es. Wie heiße Lava bricht der Vorschlag hervor, ungeduldig, emotional, ungewollt heftig. Waren wir da nicht am Anfang schon mal?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Lebendige Vorstellungskraft, bildhaftes Denken, Intuition. Hochsensitive Menschen nehmen nicht nur mehr wahr, sie denken auch ganzheitlicher, „holistischer“, und erfassen oft schneller als andere Situationen und komplexe Probleme. Sie haben ein hohes Einfühlungsvermögen und sind nicht selten hochbegabt. Alles Pluspunkte, die ihnen in ihrem Alltag und vor allem im Beruf nützlich sein können. „Wenn jemand erkältet ist, fühlt sich der Körper ganz anders an als bei Gesunden“, sagt die hoch­sensible Physiotherapeutin Ulrike Hofmann. „Ich merke sofort, dass unter der Oberfläche Aufruhr herrscht. Dann fasse ich den Patienten anders an, spüre intuitiv, was er braucht.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Auch Sabine Breit nutzt ihre hochsensiblen An­tennen bei ihrer Tätigkeit als Dolmetscherin: „Ich möchte die Menschen, denen ich meine Stimme leihe, so gut wie möglich wiedergeben. Da ist es für mich einfach, in sie hineinzukriechen. So sage ich nicht nur, was sie sagen, sondern auch, wie sie es sagen. Die Zuhörer wissen das zu schätzen. Und für mich ist es eine großartige Herausforderung, die mir Freude macht.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Dass Hochsensibilität häufig noch immer nicht als Gabe gesehen wird, verletzt viele sehr, weiß Jutta Böttcher. Die Diplom-Kauffrau hat mit „Aurum Cordis“ ein Kompetenzzentrum für Hochsensibi­lität in Buxtehude bei Hamburg gegründet. „Hoch­sensible sind Menschen mit hohen inneren Werten, und die werden oft noch mit Füßen getreten. Die Gesellschaft begreift erst langsam, dass es sich lohnt, diese Werte zu achten und zu schätzen.“ So wurde Hochsensibilität bisher eher als „Wahrnehmungs­störung“ betrachtet. „Das muss sich ändern“, fordert auch Birgit Trappmann-Korr. „Hochsensitivität ist eine Wahrnehmungsbegabung. Diese Menschen sind Spezialisten fürs Komplexe. Und sie bringen mehr Empathie in unsere Gesellschaft.“&lt;/span&gt;&lt;span style="color: windowtext; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Solche Menschen mit speziellen Begabungen, Krea­tive, „Freigeister“, unangepasste Einzelgänger und empfindsame Träumer gab es schon immer. Dass ihnen gerade jetzt durch den Begriff Hochsensible ein „Etikett“ aufgedrückt wird, dass viele von ihnen selbst nach einer eigenen Identität suchen, hat mit Sicherheit mit unserem zunehmend stressigen, leis­tungsorientierten Leben zu tun. Wer anders ist, muss seinen eigenen Weg finden. Und wahrscheinlich fördert unser immer reizüberfluteter Alltag bei eini­gen Menschen die hohe Empfindsamkeit auch erst zutage. Sicher ein Grund dafür, dass psychosoma­tische Erkrankungen und Depressionen sprunghaft zunehmen. So gesehen ist Hochsensibilität keine Modediagnose, sondern ein hilfreicher Seismograf für Fehlentwicklungen in unserer Gesellschaft. Wenn hochsensible Menschen es jedoch schaffen, ihre Grenzen zu wahren (siehe Interview), sich - vor allem in Zeiten zunehmender Arbeitsverdich­tung - selbst die nötigen Freiräume und Auszeiten zu gönnen, haben sie in der Tat viel zu bieten. Dann ist Hochsensibilität keine Schwäche, sondern eine Stärke, kein Problem, sondern eine Chance, für den Einzelnen und für die Gesellschaft.&lt;/span&gt;&lt;span style="color: windowtext; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Krea­tive, „Freigeister“, unangepasste Einzelgänger und empfindsame Träumer gab es schon immer. Dass ihnen gerade jetzt durch den Begriff Hochsensible ein „Etikett“ aufgedrückt wird, dass viele von ihnen selbst nach einer eigenen Identität suchen, hat mit Sicherheit mit unserem zunehmend stressigen, leis­tungsorientierten Leben zu tun. Wer anders ist, muss seinen eigenen Weg finden. Und wahrscheinlich fördert unser immer reizüberfluteter Alltag bei eini­gen Menschen die hohe Empfindsamkeit auch erst zutage. Sicher ein Grund dafür, dass psychosoma­tische Erkrankungen und Depressionen sprunghaft zunehmen. So gesehen ist Hochsensibilität keine Modediagnose, sondern ein hilfreicher Seismograf für Fehlentwicklungen in unserer Gesellschaft. Wenn hochsensible Menschen es jedoch schaffen, ihre Grenzen zu wahren (siehe Interview), sich - vor allem in Zeiten zunehmender Arbeitsverdich­tung - selbst die nötigen Freiräume und Auszeiten zu gönnen, haben sie in der Tat viel zu bieten. Dann ist Hochsensibilität keine Schwäche, sondern eine Stärke, kein Problem, sondern eine Chance, für den Einzelnen und für die Gesellschaft.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;„Hochsensible sind ein Radar“, sagt Sabine Breit. „Sie nehmen die zunehmende Kleinteiligkeit der Welt und die damit zusammenhängende Unzufrie­denheit früher und intensiver wahr. Sie sehen das Schwarz und Weiß hinter dem Grau. Würde man die Stärken Hochsensibler besser nutzen, könnte das der ganzen Gesellschaft gut tun. Wir sind ja keine Besserwisser, nur Menschen, die schon früh erfasst haben, wo es im Gebälk knirscht. Und wir könnten einen Beitrag dazu leisten, dass es besser wird.“&lt;/span&gt;&lt;span style="color: windowtext; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;br /&gt;Aus Brigitte Women, 02-12&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-2394235718861772391?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/2394235718861772391/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/hochsensibiliat-modeerscheinung.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/2394235718861772391'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/2394235718861772391'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/hochsensibiliat-modeerscheinung.html' title='Hochsensibiliät: Modeerscheinung, Krankheit oder Geschenk?'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-nW7kOarPfMU/TxrZeR0EjSI/AAAAAAAACDs/54OFO3bfDIE/s72-c/99604_web_R_by_PGelli_pixelio.de.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-226905657684770286</id><published>2012-01-17T16:08:00.000+01:00</published><updated>2012-01-17T16:08:27.728+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HB'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Impulse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Intelligenz'/><title type='text'>Vom Verstehen des Verstandes - was wir alles nicht über Intelligenz wissen</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-jGXGFgP9fKA/TxWOy96Q1rI/AAAAAAAACDY/hjTD6NN7_8o/s1600/P1014039.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-jGXGFgP9fKA/TxWOy96Q1rI/AAAAAAAACDY/hjTD6NN7_8o/s320/P1014039.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Intelligenz ist erblich, aber nur begrenzt, das Umfeld ist auch wichtig, sie verändert sich mit der Zeit, im Individuum und in ganzen Gesellschaften - kurz: Intelligenz ist ein Thema voller Rätsel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gelegentlich werden mir pädagogische Ambitionen und Fähigkeiten unterstellt - bedauerlicherweise völlig zu Unrecht. Ich hätte wenig Lust, Schülern oder Studenten mit Wissen zu füttern, das ihnen in den meisten Fällen etwa so willkommen sein dürfte wie der Stopfgans die Maismaische - zumal Wissen ja heute meistens kein Selbstzweck mehr ist, sondern nur ein notwendiger Schritt in die berufliche Zukunft. Aus diesem Grund wäre ich auch sicher völlig ungeeignet - wobei manche Geschichten von lehrenden Bekannten durchaus schön klingen. Andere Geschichten wiederum sind eher unterhaltsam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jene zum Beispiel von den wiederkehrenden Migrationsbewegungen zwischen Übungsgruppen am Anfang des Semesters. Was anfangs chaotisch aussieht, scheint doch gewissen Prinzipien zu gehorchen, denn am Ende finden sich Studentengruppen häufig nach ihren Fähigkeiten zusammen: die langsamen Studenen bei den geduldigen Dozenten, die smarten Typen hingegen dort, wo das Tempo ambitionierter ist. Volkswirte nennen sowas Selbstselektion, und Selbstselektion ist eines der großen Übel der empirischen Wirtschaftsforschung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Individuen suchen sich nämlich permanent in alles mögliche selbst hinein: in Schulungsmaßnahmen von Arbeitsamt, in bessere Schulen und Universitäten, in Sportarten und in Lebensstile - angetrieben von irgendwelchen persönlichen Eigenschaften, die sich häufig nicht direkt oder nur schwer messen bzw. erfassen lassen. Intelligenz - oder genauer: die vielen verschiedenen Vorstellungen und Konzepte von Intelligenz - sind eine dieser Eigenschaften. Bei Intelligenz denken die meisten Menschen schnell an den Intelligenzquotienten, und man sollte meinen, daß darüber hinreichend viel bekannt ist -&amp;nbsp;das Gegenteil jedoch stimmt. Je mehr man sich in das Thema einliest, desto mehr wird deutlch: wir verstehen nur sehr wenig von unseren Verständnisfähigkeiten. Das Wissen darüber ist ungefähr so vollständig wie ein wahnsinnig vielteiliges Puzzle, wo man ein paar Randstücke, ein paar zusammenpassende Mittelstücke hat, vielleicht auch ein zwei kohärente Ausschnitte. Aber trotzdem das Gesamtbild nicht annähernd erkennen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zahlreiche Konzepte bevölkern die Intelligenzforschung. Am weitesten verbreitet ist dasjenige von einer Art "Generalintelligenz", die sich aus verschiedenen eng miteinander zusammenhängenden Komponennten - wie Logik, Verarbeitungsgeschwindigkeit, Gedächtnis, räumliches Denken - zusammensetzt. Dieses "g", das die allgemeinen kognitiven Fähigkeiten beschreibt, wird durch viele gängige Intelligenztests gemessen - wie zum Beispiel durch den Intelligenzquotienten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manches weiß man immerhin über dieses "g". Es ist über die Gesamtbevölkerung ungefähr normal verteilt, mit einer leichten Häufung am linken, unteren Ende - wegen jener Krankheiten, die die kognitiven Fähigkeiten besonders massiv einschränken. Die Verteilung ist bei Männern weiter als bei Frauen und es gibt einen deutlichen Zusammenhang mit diversen Merkmalen des Lebenserfolgs, wie Einkommen, Status, Karriere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das "g" ist außerdem mit der Gehinrgröße korreliert, aber ob die Gehirngröße Menschen schlau macht, oder ob schlaue Menschen größere Gehirn entwickeln, weiß man schon nicht mehr. Nicht einmal über den medizinisch-biologischen Wirkungsmechanismus weiß man genaueres - im Gegenteil. Es gibt auch eine Krankheit, bei der abnormal große Gehirne mit besonders geringen kognitiven Fähigkeiten einhergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin: ein Teil davon ist erblich - so zwischen 30 % und 80 %, ja nach Studie und Alter. Während nämlich in frühen Jahren nur ein kleiner Teil der Intelligenz von Kindern durch die Intelligenz ihrer Eltern (oder anderer Verwandter) zu erklären ist, wächst dieser im Laufe des Lebens. Erklärungen für diese Entwicklung: ebenfalls begrenzt - eine davon geht davon aus, daß Individuen sich im Laufe der Zeit genau das Umfeld suchen, bei dem ihre ererbten Talente besonders gefördert werden - so daß der relative Einfluß des Erbes auf die Gesamtintelligenz mit der Zeit stärker wird. Neuere Studien zeigen außerdem, daß der Einfluß von Genetik auch vom sozioökonomischen Umfeld abhängt: die Intelligenz von Kindern aus wohlhabenden Familien ist stärker durch die Verwandtschaft / genetische Herkunft geprägt als jene von Kindern aus armen Familien - hier spielt das Umfeld eine größere Rolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da jedoch Genetik und Umfeld miteinander interagieren, muß auch dies kein kausaler Zusammenhang sein. Gar nicht zu reden von all den Faktoren, die Eltern üblicherweise ihren Kindern mit den Genen vermachen: Ernährung, Verhalten, Werte... sehr viele Faktoren, die man berücksichtigen muß. Deswegen sind Studien mit Zwillingen oder Adoptivkindern besonders beliebt, denn dort läßt sich zumindest ein Teil der Parallelität von Genen und Umfeld ausschließen - nicht jedoch die spätere Interaktion im Laufe des Erwachsenwerdens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wer diese Unsicherheiten als Anlaß nehmen möchte, wieder einmal auf die Methoden der empirischen Wohlfahrtsforschung einzuschlagen: die Naturiwissenschaften sind kaum schlauer in dieser Sache. Ungefähr 300 unserer Gene sind bekannt für ihren Zusammenhang mit besonders begrenzter Intelligenz - kein einziges hingegen konnte bisher eindeutig als verantwortlich für normale Ausprägungen von Intelligenz gemacht werden. Auch die Formulierung biologischer Modelle zur Erklärung kognitiver Fähigkeiten lässt noch auf sich warten. Selbst sogenannte "imaging studies", bei denen Bilder vom Gehirn mit Aktivitäten in Verbindung gebracht werden, haben bisher noch nicht den ganz großen Wissensprung gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Liste der offenen Rätsel hingegen ist lang: Warum sind Menschen mit höherer Intelligenz im Durchschnitt gesünder und leben länger? Warum wurden die Menschen in westlichen Ländern im Laufe des 19. Jahrhunderts im Durchschnitt deutlich intelligenter? Warum gibt es - eindeutig meßbare - geschlechtsspezifische Unterschiede? Und: darf man solchen Problemen, bei denen gruppenspezifische Grundeigenschaften bestimmt werden sollen, überhaupt nachgehen - weil sie die prinzipielle Gleichheit der Menschen infrage stellen? Oder betritt man damit die abschüssige Ebene von Diskriminierung und Rassismus?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Fragen, wenig Antworten, aber wenn wir weiter alle immer intelligenter werden, finden wir ja vielleicht irgendwann doch etwas mehr heraus. Das übrigens ist dann der Unterschied zwischen "fluider Intelligenz" (Kapazität) und "kristallisierter Intelligenz" (Wissen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autor:&amp;nbsp;&amp;nbsp;SOPHIA AMALIE ANTOINETTE INFINITESIMALIA&lt;br /&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2012/01/11/vom-verstehen-des-verstandes-was-wir-alles-nicht-ueber-intelligenz-wissen.aspx"&gt;http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2012/01/11/vom-verstehen-des-verstandes-was-wir-alles-nicht-ueber-intelligenz-wissen.aspx&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-226905657684770286?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/226905657684770286/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/vom-verstehen-des-verstandes-was-wir.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/226905657684770286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/226905657684770286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/vom-verstehen-des-verstandes-was-wir.html' title='Vom Verstehen des Verstandes - was wir alles nicht über Intelligenz wissen'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-jGXGFgP9fKA/TxWOy96Q1rI/AAAAAAAACDY/hjTD6NN7_8o/s72-c/P1014039.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-3655445956989507153</id><published>2012-01-16T19:29:00.000+01:00</published><updated>2012-01-16T19:29:56.824+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Impulse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HSP'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensitivität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Intelligenz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HSS'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensitiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hypersensibilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Kommunikative und offene Bunte Zebras gesucht</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-YiMyeikr4xw/S7SNCoNF7KI/AAAAAAAABP0/K8TzljvXPVE/s1600/zebra_01_rein_freigabe_01.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="263" src="http://1.bp.blogspot.com/-YiMyeikr4xw/S7SNCoNF7KI/AAAAAAAABP0/K8TzljvXPVE/s320/zebra_01_rein_freigabe_01.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="background-color: white; color: #333333; font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, Verdana, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 17px;"&gt;Für eine Veröffentlichung suchen wir hochsensible, hochsensitive, hochbegabte Menschen. Außergewöhnliche eben.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: white; color: #333333; font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, Verdana, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 17px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: white; color: #333333; font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, Verdana, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 17px;"&gt;Wir freuen uns sehr, wenn möglichst viele außergewöhnliche Menschen mit ihren Geschichten anderen einen Einblick in ihre Welt geben würden, damit diejenigen, die ebenfalls betroffen sind ihren Weg vielleicht leichter gehen können.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; color: #333333; font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, Verdana, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 17px;" /&gt;&lt;br style="background-color: white; color: #333333; font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, Verdana, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 17px;" /&gt;&lt;span style="background-color: white; color: #333333; font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, Verdana, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 17px;"&gt;Wer Lust hat, ein paar Fragen zu beantworten: Bitte Email an anne@piegsda.de&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; color: #333333; font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, Verdana, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 17px;" /&gt;&lt;br style="background-color: white; color: #333333; font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, Verdana, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 17px;" /&gt;&lt;span style="background-color: white; color: #333333; font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, Verdana, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 17px;"&gt;Danke und liebe Grüße&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br style="background-color: white; color: #333333; font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, Verdana, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 17px;" /&gt;&lt;span style="color: #333333; font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, Verdana, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px; line-height: 17px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-3655445956989507153?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/3655445956989507153/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/kommunikative-und-offene-bunte-zebras.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/3655445956989507153'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/3655445956989507153'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/kommunikative-und-offene-bunte-zebras.html' title='Kommunikative und offene Bunte Zebras gesucht'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-YiMyeikr4xw/S7SNCoNF7KI/AAAAAAAABP0/K8TzljvXPVE/s72-c/zebra_01_rein_freigabe_01.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-2849313560135955996</id><published>2012-01-16T18:01:00.001+01:00</published><updated>2012-01-16T21:04:33.835+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HSS'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensitiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Hochsensible Personen hören, sehen und schmecken mehr</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-BouQFw-WLHY/TxSCo-haEOI/AAAAAAAACDQ/c3imA9nt7G0/s1600/segel+3.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-BouQFw-WLHY/TxSCo-haEOI/AAAAAAAACDQ/c3imA9nt7G0/s320/segel+3.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Im Falle von Hochsensibilität - nach Schätzung sind immerhin rund 20 Prozent der Bevölkerung betroffen - gelangen auf Grund neurologischer Besonderheiten mehr Reize aus der Umwelt in die bewusste Wahrnehmung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder Mensch nimmt seine Umwelt subjektiv und auf seine ganz spezielle Weise wahr. Zahllose Sinneseindrücke wie Geräusche, Gerüche und optische Reize prasseln unaufhörlich auf uns ein. Viel zu viele, als dass wir sie bewusst wahrnehmen oder sie uns gar Probleme bereiten würden. Letzteres gilt jedoch nicht für alle von uns, denn ein Teil der Bevölkerung, nach Expertenschätzung sind es immerhin rund 20 Prozent, nimmt mehr Informationen aus der Umwelt auf als die anderen. Es handelt sich hierbei um sogenannte hochsensible Personen. Vorweg: Wenn hier von Hochsensibilität die Rede ist, ist damit eine gesteigerte Sensibilität in Bezug auf die Wahrnehmung von Reizen gemeint und nicht die emotionale „Dünnhäutigkeit“ eines Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Viertel aller Österreicher&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Viele Betroffene wissen gar nicht, dass sie hochsensibel sind. Sie merken zwar, dass sie anders sind als die meisten anderen, aber auch nicht mehr. Wir haben über Jahre hinweg extrem umfangreiche Befragungen gemacht. 70.000 Menschen haben die Fragebögen ausgefüllt. Die Zahlen sind sehr eindeutig“, sagt Georg Parlow, Autor des Buches „Zart besaitet – Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen“ (Festland-Verlag).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Es gibt zwar keine offiziellen Zahlen, aber es dürfte ein Fünftel bis ein Viertel aller Österreicher betroffen sein“, meint Günther Possnigg, Psychotherapeut und Facharzt für Neurologie und Psychiatrie in Wien. Bei Hochsensiblen werden die Sinnesreize im Gehirn in geringerem Ausmaß gefiltert als üblich. Es gelangen aufgrund neurologischer Besonderheiten mehr Reize in ihre bewusste Wahrnehmung. Sie sehen, riechen, hören, schmecken, ertasten und/oder erfühlen also mehr und intensiver als andere. Für Betroffene bedeutet das eine wahre Flut an Eindrücken, der man sich oft nicht erwehren kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konkret bedeutet eine solche Veranlagung, dass man zum Beispiel Geräusche wahrnimmt und oft auch als störend empfindet, die andere Menschen erst gar nicht registrieren. Dies kann sowohl Leid als auch Freude mit sich bringen. Ein Beispiel: Ein LKW donnert über die Straße und man erzittert ängstlich; ein Vogel singt hoch oben im Baum und man erfreut sich bewusst an den Tönen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Flucht und erhöhter Stresslevel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welche Reize Hochsensible im Einzelfall intensiver wahrnehmen, ist unterschiedlich. Manche haben mit Geräuschen ein Problem, andere nehmen Gerüche oder optische Eindrücke intensiver oder facettenreicher wahr. Wieder andere haben ein ausgesprochen feines Gespür für Schwingungen in zwischenmenschlichen Beziehungen. Beispiele aus dem Alltag: Für die einen ist es unerträglich, in einer gesellschaftlichen Runde zu essen, weil all die Gerüche, das Stimmengewirr, der Rauch, die Musik im Hintergrund rasch zur Überlastung des Nervensystems führen. Andere wiederum sprechen stark auf Parfums an, manchen ist es unmöglich sich zu unterhalten, wenn nebenher lautstark Kinder spielen. Die häufigste Reaktion auf dieses Unwohlsein ist Flucht oder zumindest der dringliche Wunsch, die Situation zu verlassen. Dies bedeutet einen erhöhten Stresslevel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann Schmerzen verursachen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Intensität der Informationsaufnahme bei Betroffenen höher ist als bei anderen Menschen, stoßen Hochsensible früher an ihre „Schmerzgrenze“. Eine Überstimulation an Reizen kann in der Tat Schmerzen verursachen, denn bei Überlastung wehrt sich der Körper. Unwohlsein, muskuläre und nervliche Anspannung sind andere Symptome der Überreizung des Nervensystems. Weiters benötigen Hochsensible viel Zeit, Erlebtes zu reflektieren, darüber nachzudenken, oft endlos zu grübeln. „70 Prozent von uns sind introvertiert und situationsbedingt häufig auf dem Rückzug. Dadurch werden wir oft als scheu und gehemmt eingestuft. Dabei sind die meisten von uns mindestens ebenso kontaktbedürftig wie alle anderen“, sagt Parlow, der selbst zu dieser Personengruppe zählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hochsensibilität ist keine Krankheit, sondern eine Eigenschaft, ein Persönlichkeitsmerkmal. Freilich braucht es für diese Menschen eine Umgebung, die ihren speziellen Bedürfnissen entspricht. Eine nicht angepasste Lebensweise bedeutet ein Gesundheitsrisiko, es besteht dann die Gefahr, psychische oder psychosomatische Erkrankungen zu entwickeln. Hochsensible sind anfällig für bestimmte psychische Erkrankungen, etwa für Angststörungen oder Burnout. Häufig leiden sie unter bestimmten Geräuschen und entwickeln eine Angst vor diesen Geräuschen (Phonophobie genannt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ärzte sind da selten kompetent&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommt man mit seiner Veranlagung gut zurecht, bedarf es keiner medizinischen oder therapeutischen Behandlung. Wenn die Probleme aber aus dem Ruder laufen und die Situation eskaliert in dem Sinn, dass man mit den Reizen nicht mehr umgehen kann und Leid entsteht, dann sollte man sich nach einer geeigneten Therapie umsehen. Wichtig ist, dass man sich einen einfühlsamen Therapeuten sucht, rät Parlow. „Ärzte sind nur selten kompetente Ansprechpartner. Sie wissen zu wenig über dieses Thema und zeigen oft wenig Verständnis, wie mir Betroffene immer wieder mitteilen“, sagt der Autor. Freilich wird eine Behandlung die Hochsensibilität an sich nicht verändern. „Die ist so wie sie ist. Man kann an der Wahrnehmungsfähigkeit selbst nichts verändern. Veränderbar ist aber die Reaktion auf die Reize, auf das Geschehen“, sagt Possnigg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist der Betroffene behandlungsbedürftig, besteht die Möglichkeit, leichte Antidepressiva zu verabreichen. „Das steigert oft auch die Reizschwelle. Man fühlt sich dann leichter, beschützt, wie in einen Mantel gehüllt. Aufpassen muss man generell bei der Dosierung von Medikamenten. Einerseits wirken diese bei Hochsensiblen oft stärker, andererseits oft auch gar nicht, außer dass die Nebenwirkungen stark hervortreten“, erklärt Possnigg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wann Medikamente helfen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lärmempfindlichen rät Possnigg: „Man sollte durchaus sagen, dass es einem zu laut ist. Es ist wichtig, zu lernen, Grenzen abzustecken.“ Ein Gehörschutz kann helfen, um abzuschalten und einzuschlafen. Medikamente sollte man als Einschlafhilfe nicht nehmen, besser ist es, für eine geräuscharme Umgebung zu sorgen. Possnigg: „Medikamente kommen höchstens dann zum Einsatz, wenn eine emotionale Erschöpfung eingetreten ist. Ist der Leidensdruck sehr groß, etwa wenn man sich mit anderen Menschen nicht mehr normal unterhalten kann, ohne in Stress zu geraten, dann können Medikamente helfen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die facettenreiche und tiefe Wahrnehmung befähigt häufig zu tiefen Gefühlen, spirituellen Einsichten und dem Erkennen komplexer Zusammenhänge. Kreative Menschen, Künstler und Denker sind in dieser Gruppe überproportional anzutreffen. Auch wenn in der heutigen Zeit, in der schnelle Entscheidungen, Durchsetzungskraft und Wagemut gefragt sind, Hochsensible es nicht eben leicht haben, mit ihrer Persönlichkeit zu punkten, so finden sie ihre Nischen in kreativen und sozialen Bereichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://diepresse.com/home/gesundheit/724303/Hochsensible-Personen-hoeren-sehen-und-schmecken-mehr?_vl_backlink=/home/gesundheit/index.do"&gt;http://diepresse.com/home/gesundheit/724303/Hochsensible-Personen-hoeren-sehen-und-schmecken-mehr?_vl_backlink=/home/gesundheit/index.do&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-2849313560135955996?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/2849313560135955996/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/hochsensible-personen-horen-sehen-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/2849313560135955996'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/2849313560135955996'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/hochsensible-personen-horen-sehen-und.html' title='Hochsensible Personen hören, sehen und schmecken mehr'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-BouQFw-WLHY/TxSCo-haEOI/AAAAAAAACDQ/c3imA9nt7G0/s72-c/segel+3.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-2331187629021354414</id><published>2012-01-16T12:03:00.001+01:00</published><updated>2012-01-16T12:04:29.639+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensitivität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensitiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Eine Feststellung: Hochsensibilität</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-OIpuMccfGrw/TxQEMEj9DcI/AAAAAAAACDI/__V0i1llXOA/s1600/95526_web_R_K_B_by_Cornerstone_pixelio.de.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="207" src="http://4.bp.blogspot.com/-OIpuMccfGrw/TxQEMEj9DcI/AAAAAAAACDI/__V0i1llXOA/s320/95526_web_R_K_B_by_Cornerstone_pixelio.de.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Im Leben tauchen immer wieder Momente auf, die einen zum Grübeln bringen, ob man normal ist oder nicht. Bei mir gibt es unterschiedliche Situationen, die mich zum Nachdenken bringen. Zum Beispiel Situationen, dich mich mehr belasten, als andere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl ich in einer Großstadt lebe und shoppen mag, gehe ich ungern in die Stadt. Es ist mir einfach zu voll und hektisch. Es reicht eine Stunde aus und mein Kopf pocht den ganzen Tag weiter. Mein Leben ging und geht noch immer eher ruhig zu. Ich bin nie wie andere in meinem Alter ständig unterwegs von Party zu Party gewesen. Wenn ich jetzt mal weg bin, dann macht es auch Spaß, aber es erschöpft mich völlig. Auch Erwartungen und Sorgen stören mich. Ich mache mir zu viele Gedanken über alles mögliche. Deshalb bin ich auch immer so unentschlossen. Schließlich mag ich ja keine Auswahl ausschließen, die sich später als richtig herausstellen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch bin ich empfindlich und verletzlich, so dass ich mir Dinge sehr zu Herzen nehme. Es kann aber auch passieren, dass ich schnell begeistert bin oder die Emotionen anderer Menschen schnell erfassen kann. Das kann ganz hilfreich sein, aber auch schlecht, wenn jemand nicht gut gelaunt ist oder gar traurig. Das beeinflusst mich so sehr, das ich das Gefühl habe, es seien meine eigenen. So ist es auch mit der Freude. Wenn jemand etwas glückliches erlebt, auch wenns nur was kleines ist, dann freue ich mich rießig mit. Außerdem bin ich gewissenhaft, extrem harmoniebedürftig und hasse Ungerechtigkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor kurzem bin ich auf den Begriff „Hochsensibilität“ gestoßen. Das kannte ich auch schon vorher, aber jetzt habe ich mich mal darüber informiert. Dabei sind mir einige Ähnlichkeiten mit mir aufgefallen und nach anschließendem Test, war das Ergebnis mit 250 Punkten eindeutig. Das heißt selbstverständlich nicht, dass sich mein Leben jetzt schlagartig ändert. Aber eine Hilfe ist es schon, wobei ich mich ungern in Schubladen stecken lasse. Sicherlich empfindet jeder die Hochsensibilität anders. Entweder stärker und negativ oder schwächer und positiv. Es heißt natürlich nicht, das Menschen die im Test nicht als Hochsensibel gelten, schlechter sind! Der Test ist bestimmt keine eindeutige Antwort, sondern nur eine Möglichkeit. Immerhin sind in Deutschland 20 % der Bevölkerung davon betroffen. Wir sind also auf keinen Fall allein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut einem anderen Test bin ich sensibel mit einem Schuss Gelassenheit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Hart wie Stahl ist Ihre Außenschicht nun wirklich nicht. Sie denken oft darüber nach, wie eine Situation gemeint war. Und öfter als Sie wollen, fühlen Sie sich verletzt. Aber Sie haben auch dazu gelernt und sich eine große Portion Gelassenheit zugelegt. Es lohnt sich einfach nicht, alles zu zerdenken. Sie haben gelernt, die Dinge auch aus einer anderen Perspektive zu sehen. Machen Sie weiter so.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, damit kann ich ja Leben &amp;nbsp;Ich sehe eben immer die guten Seiten und habe im Laufe meines Lebens gelernt, etwas gelassener zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://sweetminds.wordpress.com/2012/01/15/eine-feststellung-hochsensibilitat/"&gt;http://sweetminds.wordpress.com/2012/01/15/eine-feststellung-hochsensibilitat/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-2331187629021354414?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/2331187629021354414/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/eine-feststellung-hochsensibilitat.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/2331187629021354414'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/2331187629021354414'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/eine-feststellung-hochsensibilitat.html' title='Eine Feststellung: Hochsensibilität'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-OIpuMccfGrw/TxQEMEj9DcI/AAAAAAAACDI/__V0i1llXOA/s72-c/95526_web_R_K_B_by_Cornerstone_pixelio.de.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-3863820403323361854</id><published>2012-01-16T12:00:00.001+01:00</published><updated>2012-01-16T12:55:04.642+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Impulse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><title type='text'>Wunderkinder: Frühe Genialität und was daraus wird</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-V1hSl--Qz4g/TxQC-lCErcI/AAAAAAAACDA/VQdGjxFfm7Q/s1600/P1013998.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-V1hSl--Qz4g/TxQC-lCErcI/AAAAAAAACDA/VQdGjxFfm7Q/s320/P1013998.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Aber das Phänomen Wunderkind ist zeitlos. Auch heute werden kleine Genies geboren, die spätestens in der Grundschule durch mathematische, technische oder künstlerische Hochbegabung auffallen. Engagierte, manchmal überehrgeizige Eltern verschreiben sich dann der Karriere ihres begabten Sprösslings, nicht zuletzt, weil hier Geld zu verdienen ist. Auch das war schon bei Mozart so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So erhalten die Hochbegabten eine gezielte Förderung, die es zur Entwicklung ihres besonderen Talents oder gar ihrer Genialität braucht. Die Zahl jener Kinder, die das Potenzial zum Wunderkind gehabt hätten, jedoch nie gefördert wurden oder auch nur die Chance zum Selbststudium erhalten haben, lässt sich aber nicht ermitteln. Übrigens: Etwa zwei Prozent aller Deutschen, also rund eineinhalb Millionen Menschen, haben einen Intelligenzquotienten von über 130 und gelten damit als hochbegabt. Echte Genies sind allerdings viel seltener.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Grenze zwischen Dressur und eigenschöpferischer Ausnahmeleistung ist in der Entwicklung der "High Potentials" zum Teil fließend. Auch daher ist der Wunderkind-Begriff besonders in der Wissenschaft verpönt. Dennoch gibt es kindliche Ausnahmebegabungen auf allen Gebieten, die die Erwachsenenwelt sprachlos machen. So manche Wunderkind-Karriere weist allerdings auch Brüche auf - denn oft kann das erwachsene Talent nicht mehr einlösen, was es als kleines Genie in den Augen der Erwachsenen versprochen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesen und Schreiben mit vier, Abitur mit zwölf Jahren, Uniabschluss mit 16: Hochbegabte Überflieger haben es trotzdem nicht zwangsläufig leicht, den passenden Job zu finden. Denn während Arbeitgeber Intelligenz und glänzende Abschlüsse voraussetzen und suchen, gilt eine echte Hochbegabung oft eher als problematisch, wie sich auch bei einigen der folgenden Biografien zeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Der schönste Geiger der Welt": David Garrett&lt;br /&gt;Der langhaarige Geiger ist wirklich ein Hingucker, zudem er mit einer sympathischen, offenen Ausstrahlung gesegnet ist. David Garrett, 1980 als Sohn eines deutschen Juristen und einer amerikanischen Primaballerina geboren, spielt Geige seit er vier Jahre alt ist. Mit 14 Jahren hatte er seinen ersten CD-Vertrag bei der Deutschen Grammophon in der Tasche und nahm unter dem Stardirigenten Claudio Abbado Mozarts Violinkonzerte auf. Yehudi Menuhin, selbst legendäres Musiker-Wunderkind, schwärmte von ihm als "größtem Geiger seiner Generation".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Garrett hatte die berühmtesten Lehrer, spielte ein wertvolles Instrument und startete eine von den Eltern gemanagte Bilderbuchkarriere. Bis es ihm zu viel wurde und er vor der Bevormundung nach New York floh. Die Ausbildung an der Juilliard School hatte er selbst ausgesucht und bezahlte sie auch, verdient mit den unterschiedlichsten Jobs. Das Wunderkind-Geld war da schon aufgebraucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem Garrett einige Zeit vom Markt verschwunden war, gelang ihm das Comeback mit Cross-Over-Alben. Und auch das Publikum des bis 2010 "schnellsten Geigers der Welt" ist nicht das für den Klassikbetrieb typische. Nicht zuletzt wegen seines ansprechenden Äußeren füllt David Garrett Arenen und lockt junge Leute an. Die Lust am Geigen sieht und hört man - ob hochseriös oder nicht. Bis heute spielt er auch reine Klassik-Konzerte und hat zweifellos viel zur Verbreitung dieser Musik getan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"German Wunderkind": Dirk Nowitzki&lt;br /&gt;Dirk Nowitzki, geboren 1978, wurden sein Ausnahmetalent und die körperlichen Voraussetzungen in die Wiege gelegt. Auffällig war zunächst natürlich die Größe des kleinen Jungen: Schon in der Grundschule überragte er seine Mitschüler um mehrere Köpfe, später überflügelte er die größten Lehrer und wurde schließlich der Größte seiner Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Basketball und Dirk Nowitzki waren und sind das ideale Gespann. Der 2,13-Meter-Mann schaffte den Sprung von Würzburg in die amerikanische Profiliga gewissermaßen aus dem Stand, obwohl er nach Handball und Tennis erst mit 13 Jahren in der Schule mit dem Körbewerfen begonnen hatte. Später verhalf er der DJK Würzburg zum Aufstieg in die Basketball-Bundesliga. Beim Spiel einer Junioren Weltauswahl wurden die NBA-Scouts auf den 19-jährigen aufmerksam - seitdem überstürzen sich die Superlative im Leben des "German Wunderkinds", so sein liebevoller Nickname in den USA.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit 1998 spielt Nowitzki bei den Dallas Mavericks. In der Saison 2006/07 wurde er als erster Europäer zum wertvollsten Spieler der NBA-Saison gewählt. 2011 holte er mit seiner Mannschaft als erster Deutscher den NBA-Meistertitel. Für Magic Johnson ist er "einer der größten Basketballer aller Zeiten". Und auch in Deutschland ist der Stolz auf einen der besten Spieler in der Geschichte seines Sports enorm - als erster Mannschaftssportler überhaupt wurde er vor wenigen Tagen zum "Sportler des Jahres" gekürt. Viel mehr geht nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Windiges Wunderkind": Lars Windhorst&lt;br /&gt;In den Adern von Lars Windhorst, Jahrgang 1976, fließt ohne Frage Unternehmerblut. Mit sechs Jahren interessierte er sich für die Vorgänge an der Börse, mit 14 kaufte er seine ersten Aktien, ein Jahr später startete er seine Unternehmerkarriere. Es ging um das Bauen und Verkaufen von günstigen Computern. Diese Preispolitik wurde für die "Windhorst Electronics GmbH" möglich, weil sie mit einem Partner in China zusammenarbeitete, der die Teile billig liefern konnte. Der jugendliche Geschäftsmann hatte das Potenzial des asiatischen Marktes erkannt - und Windhorst wurde zum Vorzeige-Jungunternehmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Medien stilisierten den smarten Knaben schnell zum Wunderkind. Auch als der damals 15-Jährige Bundeskanzler Helmut Kohl 1991 auf einer Asienreise begleiten durfte, sorgte das für viel Wirbel. Windhorst gründete eine Firma nach der anderen, 1995 machte er 180 Millionen Umsatz. Das immense Medieninteresse führte dazu, dass Showgrößen ebenso wie große Köpfe aus Politik und Wirtschaft mit dem charismatischen jungen Mann verkehrten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Absturz kam mit dem Zusammenbruch der New Economy, die das Windhorst-Imperium mitriss. Der Unternehmer wurde wegen Betrugs, Untreue und Insolvenzvergehen strafrechtlich verfolgt. 2010 verurteilte ihn das Berliner Landgericht wegen Veruntreuung von 930.000 Euro zu einem Jahr Haft auf Bewährung und 108.000 Euro Geldstrafe. Auch einer seiner letzten Jobs als Investmentvermittler bei der Münchner JK Wohnbau war nicht von Erfolg gekrönt, die Firma liegt in Trümmern und das Geld der Investoren war verloren. (cfl)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den meisten von uns fällt zuerst Wolfgang Amadeus Mozart ein, wenn sie den Begriff Wunderkind hören. Schließlich hatte dieser schon im zarten Kindesalter Könige und Fürsten mit Klavierspiel und Kompositionen entzückt. Sein früher Tod trug zur Legendenbildung bei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Lisa Gatow&lt;br /&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://web.de/magazine/wissen/mensch/14394946-wunderkinder-fruehe-genialitaet-und-was-daraus-wird.html"&gt;http://web.de/magazine/wissen/mensch/14394946-wunderkinder-fruehe-genialitaet-und-was-daraus-wird.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-3863820403323361854?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/3863820403323361854/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/wunderkinder-fruhe-genialitat-und-was.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/3863820403323361854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/3863820403323361854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/wunderkinder-fruhe-genialitat-und-was.html' title='Wunderkinder: Frühe Genialität und was daraus wird'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-V1hSl--Qz4g/TxQC-lCErcI/AAAAAAAACDA/VQdGjxFfm7Q/s72-c/P1013998.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-8413235902647111146</id><published>2012-01-12T09:41:00.001+01:00</published><updated>2012-01-12T09:41:38.172+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><title type='text'>Hochbegabung vorleben</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;strong style="background-color: white; color: #2a2a2a; font-family: Verdana, Geneva, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 1.5em; text-align: left;"&gt;Setzen sich Erwachsene mit ihrer eigenen Hochbegabung auseinander, kann die Entwicklung eines Kindes begleitet und unterstützt werden. Erwachsene verschweigen, verheimlichen oder wünschen sich Hochbegabung oft weg. In der Öffentlichkeit wird das Thema dagegen verstärkt thematisiert. Das kommt den Kindern und Jugendlichen von heute zugute. Ältere Hochbegabte dagegen lernten selten den Umgang mit der eigenen Hochbegabung, sollen aber als Eltern, LehrerInnen, ErzieherInnen etc. Kindern vorleben, wie ein Leben mit Hochbegabung gelingen kann.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;strong style="background-color: white; color: #2a2a2a; font-family: Verdana, Geneva, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 1.5em; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; color: #2a2a2a; font-family: Verdana, Geneva, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 1.5em; margin-bottom: 15px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;Hochbegabte Kinder brauchen für ihre Entwicklung ein Umfeld, in dem die Hochbegabung gelebt werden kann. Viele Eltern, die wie ihre Kinder hochbegabt sind, wissen zum Teil bis heute nicht, um ihr eigene Hochbegabung. Wie können Sie Vorbilder sein?&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; color: #2a2a2a; font-family: Verdana, Geneva, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 1.5em; margin-bottom: 15px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;Den Umgang mit der Hochbegabung übernehmen dann oft die Kindern. Deshalb ist es wichtig, dass sich Eltern mit ihrer eigenen Hochbegabung auseinandersetzen. Wer seine Entwicklung unter der Sichtweise der Hochbegabung betrachtet und analysiert, geht entspannter mit den Schwierigkeiten um. Wer Hochbegabung als Geschenk und Gabe sieht, kann diese leben.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; color: #2a2a2a; font-family: Verdana, Geneva, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 1.5em; margin-bottom: 15px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;Viele Eltern erfahren erst von diesem Thema, wenn ihre Kinder getestet wurden. Parallelen zur eigenen Kindheit, erlittene Schwierigkeiten und Probleme treten in den Vordergrund. Instinktiv werden diese vom Nachwuchs ferngehalten. Die Belange des Nachwuchses werden priorisiert und die eigene Hochbegabung ignoriert. Manche absolvieren einen Test, aber hinterfragen nicht, was es bedeutet, hochbegabt zu sein.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; color: #2a2a2a; font-family: Verdana, Geneva, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 1.5em; margin-bottom: 15px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;Eltern hochbegabter Kinder geraten häufig in Diskussionen zu diesem Thema, sei es in der Familie, im Kindergarten, in der Schule oder im Bekanntenkreis. Wer seine eigene Geschichte nicht versteht, kann sich nicht objektiv mit Erziehern, Lehrern, anderen Eltern, Bekannten und Entscheidungsträgern unterhalten. Oftmals spielt ein unbewusster Groll eine Rolle bei den aktuellen Diskussionen. Erlittene Verletzungen und Demütigungen in Bezug auf die auch selbst empfundene Andersartigkeit können dazu führen, dass aktuellen Diskussionen nicht sachlich bleiben.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; color: #2a2a2a; font-family: Verdana, Geneva, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 1.5em; margin-bottom: 15px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;Das eigene Verständnis für die Begabung hilft bei der Erziehung, bei der Kommunikation, beim Austausch, aber auch bei der Umsetzung geeigneter Lernstrategien für Kinder. Gemeinsam werden diese individuell angepasst, wenn bekannt ist, wie ein Gehirn im Allgemeinen und das hochbegabte Gehirn im Besonderen funktioniert.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; color: #2a2a2a; font-family: Verdana, Geneva, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 1.5em; margin-bottom: 15px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Ereignisse beeinflussen die Entwicklung. Wer diese und ihre Folgen kennt, kann auftretende Problematiken im Umgang mit Kindern auffangen. Aber es geht nicht nur um äußerliche Einflüsse, sondern auch um das Verstehen des eigenen Körpers. Die eigene Körpersprache wird bei Nichtverstehen gerne ignoriert und gerade bei intelligenten Menschen durch das rationale Denken ersetzt. Das funktioniert sehr gut, kann aber zu Folgeerscheinungen führen. Diese gilt es zu vermeiden.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; color: #2a2a2a; font-family: Verdana, Geneva, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 1.5em; margin-bottom: 15px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;Aber natürlich steht auch der Erwachsene selber im Fokus. Die Erkennung der eigenen Begabung kann Kräfte freisetzen und wie ein Brustlöser wirken. Nicht wenige, die spät von ihrer eigenen Hochbegabung erfahren, erfüllen sich nach der Erkennung alte Träume, verwirklichen sich selbst, finden eine innere Zufriedenheit und respektieren sich.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; color: #2a2a2a; font-family: Verdana, Geneva, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 1.5em; margin-bottom: 15px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;Das Wissen um die Hochbegabung erklärt die eigene Andersartigkeit und hilft beim Aufbau einer gesunden Eigenliebe. Wer unbewusste Baustellen schließt und sein Wohlbefinden steigert, wirkt positiv auf das Umfeld. Sich neue Ziele setzen, Herausforderungen annehmen, wirkt sich wiederum vorbildlich auf den Nachwuchs aus, der zum Nachahmen animiert wird.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; color: #2a2a2a; font-family: Verdana, Geneva, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 1.5em; margin-bottom: 15px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;Es gibt viele Gründe, die eigene Hochbegabung zu erkennen und zuzulassen – für hochbegabte Menschen oft der erste Schritt auf dem Weg zu einem erfüllten Leben.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; color: #2a2a2a; font-family: Verdana, Geneva, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 1.5em; margin-bottom: 15px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;Von Manon Garcia&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; color: #2a2a2a; font-family: Verdana, Geneva, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 1.5em; margin-bottom: 15px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.katze-oder-hund.manongarcia.de/" style="background-color: transparent;"&gt;http://www.katze-oder-hund.manongarcia.de/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-8413235902647111146?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/8413235902647111146/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/hochbegabung-vorleben.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8413235902647111146'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8413235902647111146'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/hochbegabung-vorleben.html' title='Hochbegabung vorleben'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-3214189206875511383</id><published>2012-01-10T20:53:00.000+01:00</published><updated>2012-01-10T20:53:25.535+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Elaine Aron'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Hochsensibel: Gefühle in XL</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-hswsgRACC9s/TwyW2y-aAXI/AAAAAAAAB-4/RJfSxUbSmiQ/s1600/312740_279767985400626_187871927923566_917805_1679896179_n.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-hswsgRACC9s/TwyW2y-aAXI/AAAAAAAAB-4/RJfSxUbSmiQ/s320/312740_279767985400626_187871927923566_917805_1679896179_n.jpg" width="176" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Grelles Licht, laute Geräusche, viele Menschen. Für Hochsensible werden alltägliche Dinge zur Herausforderung und Bedrohung. Dabei haben sie ganz besonders viel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Melanie besucht eine bunte und fröhliche Freikirche. Es ist ein Ort, an dem viel Platz für verrückte Ideen, Kinder und fetzigen Lobpreis ist. Trotzdem fühlt sie sich nach dem Gottesdienst immer wieder total erschöpft und ausgelaugt. Und das noch bevor sie sich nach dem Gottesdienst zum Kaffeetrinken ins Foyer begibt, wo laute Stimmen und Geräusche nur so durch den Raum sausen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Elaine Aron Geschichten wie diese hört, ist für sie schnell klar: Hier ist die Rede von einem hochsensiblen Menschen. Mit Hochsensibilität beschreibt die New Yorker Psychologin und Universitätsprofessorin, die seit 1991 zu diesem Thema forscht, ein Phänomen, das ihren Untersuchungen nach auf 15-20 Prozent der Bevölkerung zutrifft. Hochsensibel sind Menschen, deren Nerven besonders empfindlich für Reize sind. Helles Licht, laute Musik oder viele Menschen in einem Raum erschöpfen sie schneller als andere Menschen. „Ihre neurologische Beschaffenheit macht sie offener für Reize“, erklärt Christ Lüling, Seelsorgerin und Beraterin bei TEAM F., einem Verein, der sich um die Themen Ehe, Familie und Persönlichkeitsentwicklung kümmert. Es scheint, als ob bei ihnen ein Filter kaputt ist, der bei anderen Menschen dafür sorgt, dass im Endeffekt nur eine begrenzte Anzahl von Sinneseindrücken verarbeitet werden muss.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wissenschaftliche Forschung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elaine Aron weiß, wovon sie redet. Sie ist selbst hochsensibel, wie sie nach ihrem Psychologiestudium selbst schmerzhaft erfahren musste. Nachdem sie sich einen medizinischen Eingriff unterziehen musste, reagierten Körper und Psyche so heftig, dass sie sich selbst einer Therapie unterziehen musste. Mit Hilfe der Therapeutin erkannte sie, dass sie nicht irgendwie sonderbar, sondern einfach nur extrem sensibel ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elaine Aron wollte mehr über diesen Charakterzug wissen. Da es in der psychologischen Literatur aber nur sehr wenig Material über den Wesenszug des hochsensiblen Menschen gab, machte sie sich als Psychologin selbst auf die Suche nach Antworten. Um sich und das Thema besser zu verstehen, entschloss sie sich, das Phänomen mit den Methoden der psychologischen Forschung zu untersuchen und wurde dadurch zu einer akademischen Pionierin auf dem Gebiet der Hochsensibilität. Sie führte 40 Tiefeninterviews und entwickelte daraufhin einen Fragebogen, der an 1000 Leute verteilt wurde. Zusätzlich leitete Elaine Aron eine Telefonstudie, für die 300 Menschen per Zufallsgenerator ausgewählt wurden. Arons Auswertungen legten die Erkenntnis nahe, dass etwa 15-20 Prozent aller Menschen hochsensibel seien – und zwar unabhängig vom Geschlecht. Überraschend für sie war die Tatsache, dass Hochsensibilität nicht gleichzusetzen ist mit Introvertiertheit. Arons Untersuchungen ergaben, dass 30 Prozent der Befragten extrovertiert seien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;"Ich bin nicht verrückt!"&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elaine Aron erklärt in ihrem Buch „Sind Sie hochsensibel? Wie Sie Ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen können“, wie das Wissen um diesen Wesenszug ihr Leben verändert hat. Sie beschreibt, wie es für sie auf einmal möglich war, sich anzunehmen und zu erkennen: Ich bin nicht verrückt, ich bin nur anders. Immer wieder berichten Menschen, dass die Erkenntnis, ein hochsensibler Mensch zu sein, für sie ungemein befreiend ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So auch Martin. Der Musiker und studierte Theologe ist hochsensibel. Ein Burnout brachte ihn dieser Erkenntnis auf die Spur. Seit er weiß, dass er hochsensibel ist, kann &amp;nbsp;er viel besser damit umgehen, dass er in manchen Situationen einfach früher müde wird und die Segel streichen muss. Ihm ist klar, dass er nicht besser oder schlechter ist als Menschen, die nicht hochsensibel empfinden, sondern einfach nur anders. Anders bedeutet nicht, krank oder schwach zu sein. Im Gegenteil. Elaine Aron fordert hochsensible Menschen dazu auf, ihre Empfindungen als Gabe anzunehmen. Hochsensible Menschen seien oft besonders mitfühlend und hilfsbereit. „Sie können gut zuhören und sind in der Lage zu verstehen, was andere Menschen gerade durchmachen." Das hilft Martin zum Beispiel bei seiner Arbeite als Gesangslehrer: "Ich kann meine Schüler dadurch viel besser verstehen und fördern".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Hochsensibilität ist keine Krankheit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Hochsensibilität ist aber auch das Gespür für soziale Ungerechtigkeit verbunden. Dass sich gerader unter religiösen Menschen besonders viele Hochsensible finden, wundert die US-Professorin gar nicht. Weil sie schneller als andere die Last der Welt spüren, und nach Antworten suchen, die helfen, das Leid einzuordnen, erklärt Aron. Es fällt ihnen schwer „das Leid in der Welt zu ignorieren. Sie wollen wissen, warum sie oder liebe Menschen sterben müssen und warum manche Menschen so viel Leid in ihrem Leben erfahren. Hochsensible Menschen denken schneller über diese Fragen nach. Deshalb werden sie auch zu spirituellen Leitern.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch auch im praktischen Bereich lassen sich hochsensible Menschen schnell ansprechen. Geht es in einer Predigt darum, sich um Obdachlose und Arme zu kümmern, seien es vor allem die Hochsensiblen, die sich solche Aufrufe zu Herzen nehmen. Ihnen fällt es schwer, das eigene Leben und Glück zu genießen, wenn sie wissen, dass andere leiden. Die Autorin und Psychotherapeutin legt zudem Wert darauf, dass Hochsensibilität keine Krankheit ist. Es sei Gabe und Aufgabe zugleich. Menschen mit hochsensibler Veranlagung können Stimmungen besonders gut wahrnehmen, Zusammenhänge leichter herstellen und verfügen über ein Höchstmaß an Intuition. Damit sind sie eine Bereicherung für die Welt – wenn sie sich nicht zu sehr zurückziehen. Denn diese Gefahr besteht durchaus. Deshalb ist wichtig, dass besonders empfindsame Menschen lernen, sowohl für sich selbst zu sorgen, aber sich auch immer wieder zu pushen, &amp;nbsp;und sich auf Herausforderungen einzulassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Elaine Aron bedeutet das zum Beispiel, sich immer wieder von ihrem unternehmenslustigen Mann anstecken zu lassen und in New York auf Entdeckungstour zu gehen. „Es ist wichtig, die Balance zu finden zwischen Rückzug und Eroberungsdrang. Man kann sich nicht zu sehr aus der Welt zurückziehen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.erf.de/2270-Rss_Hochsensibel%3A_Gefuehle_in_XL.html?node=2270-542-3895"&gt;http://www.erf.de/2270-Rss_Hochsensibel%3A_Gefuehle_in_XL.html?node=2270-542-3895&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-3214189206875511383?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/3214189206875511383/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/hochsensibel-gefuhle-in-xl.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/3214189206875511383'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/3214189206875511383'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/hochsensibel-gefuhle-in-xl.html' title='Hochsensibel: Gefühle in XL'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-hswsgRACC9s/TwyW2y-aAXI/AAAAAAAAB-4/RJfSxUbSmiQ/s72-c/312740_279767985400626_187871927923566_917805_1679896179_n.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-6412580113452580872</id><published>2012-01-08T15:44:00.001+01:00</published><updated>2012-01-10T13:56:27.153+01:00</updated><title type='text'>Meditation verändert Verknüpfungen im Gehirn dauerhaft</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-GKq9CMCS4hI/Twmr2wflLuI/AAAAAAAAB-w/EkZyt8SaJxk/s1600/DSC02376.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-GKq9CMCS4hI/Twmr2wflLuI/AAAAAAAAB-w/EkZyt8SaJxk/s320/DSC02376.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-image: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-family: arial, verdana, sans-serif; font-size: 14px; line-height: 19px; list-style-image: initial; list-style-position: initial; list-style-type: none; margin-top: 22px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left; vertical-align: baseline;"&gt;Häufige Meditation hinterlässt bleibende Spuren in der Aktivität unseres Gehirns: Sie hemmt dauerhaft die Hirnzentren, die Angst, psychische Krankheiten und Aufmerksamkeitsstörungen hervorrufen. Bei regelmäßig meditierenden Menschen sind zudem die Gehirnbereiche stärker miteinander verknüpft, die die bewusste Wahrnehmung und Selbstkontrolle fördern, wie US-amerikanische Forscher im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" berichten.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-image: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-family: arial, verdana, sans-serif; font-size: 14px; line-height: 19px; list-style-image: initial; list-style-position: initial; list-style-type: none; margin-top: 22px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left; vertical-align: baseline;"&gt;"Die Fähigkeit der Meditation, Menschen im 'Hier und Jetzt' leben zu lassen, ist seit Tausenden von Jahren bekannt", sagt Erstautor Judson A. Brewer von der Yale University. Ebenso, dass sich das regelmäßige Meditieren positiv auf die Gesundheit auswirke: "Es hilft gegen Schmerzen, Depressionen und Angststörungen, unterstützt Raucher und andere Süchtige beim Entzug und kann sogar Krankheiten wie der Gürtelrose vorbeugen", sagt der Forscher. Welche Veränderungen im Gehirn hinter diesen Effekten stünden, sei aber bisher nur in Teilen geklärt.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-image: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-family: arial, verdana, sans-serif; font-size: 14px; line-height: 19px; list-style-image: initial; list-style-position: initial; list-style-type: none; margin-top: 22px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left; vertical-align: baseline;"&gt;Jetzt habe man festgestellt, dass vor allem ein zentrales Netzwerk von Gehirnzellen, das sogenannte Default Mode Netzwerk, durch die Meditation beeinflusst werde. Sowohl die Aktivität als auch die Verknüpfungen in diesem Netzwerk seien bei häufig Meditierenden anders als bei Meditationsneulingen.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-image: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-family: arial, verdana, sans-serif; font-size: 14px; line-height: 19px; list-style-image: initial; list-style-position: initial; list-style-type: none; margin-top: 22px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Die Ergebnisse erklären nach Ansicht der Forscher auch, warum sich regelmäßig Meditierende auch im Alltagsleben besser auf eine aktuelle Situation oder Aufgabe konzentrieren können und achtsamer sind. Ihr Default Mode Netzwerk sei dauerhaft stärker mit Gehirnregionen für das Arbeitsgedächtnis, die bewusste Kontrolle und das Konfliktmanagement verknüpft. "Die Meditations-Erfahrenen haben offenbar einen neuen Normalzustand entwickelt, in dem es mehr gegenwartsbezogene Aufmerksamkeit und weniger selbstbezogene, abschweifende Gedanken gibt", sagen die Forscher.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-image: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-family: arial, verdana, sans-serif; font-size: 14px; line-height: 19px; list-style-image: initial; list-style-position: initial; list-style-type: none; margin-top: 22px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;b style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Meditation im Magnetresonanz-Tomografen&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-image: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-family: arial, verdana, sans-serif; font-size: 14px; line-height: 19px; list-style-image: initial; list-style-position: initial; list-style-type: none; margin-top: 22px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left; vertical-align: baseline;"&gt;In ihrer Studie hatten die Forscher die Gehirnaktivität von zwölf Personen, die seit mehr als zehn Jahren regelmäßig meditierten, mit der von zwölf Meditations-Anfängern verglichen. Alle Probanden wandten drei verschiedene Meditationstechniken an und wurden dabei mittels funktioneller Magnetresonanz-Tomografie untersucht. Die gleiche Untersuchung erfolgte in einem entspannten Zustand ohne Meditation.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-image: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-family: arial, verdana, sans-serif; font-size: 14px; line-height: 19px; list-style-image: initial; list-style-position: initial; list-style-type: none; margin-top: 22px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left; vertical-align: baseline;"&gt;"In allen Versuchsdurchgängen waren zwei Zentren des Default Mode Netzwerks bei den erfahrenen Meditierern weniger aktiv als bei den Neulingen", schreiben die Forscher. Diese Zentren - der mittlere präfrontale Cortex im Stirnhirn und der posteriore cinguläre Cortex im hinteren Teil der Großhirnrinde - sind unter anderem für die Verarbeitung von Emotionen und die Steuerung der Aufmerksamkeit zuständig.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-image: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-family: arial, verdana, sans-serif; font-size: 14px; line-height: 19px; list-style-image: initial; list-style-position: initial; list-style-type: none; margin-top: 22px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;b style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Übermäßige Beschäftigung mit der eigenen Innenwelt macht krank&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-image: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-family: arial, verdana, sans-serif; font-size: 14px; line-height: 19px; list-style-image: initial; list-style-position: initial; list-style-type: none; margin-top: 22px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left; vertical-align: baseline;"&gt;Eine übermäßige Aktivität in den durch Meditation gedämpften Regionen gilt aber auch als Risikofaktor für Schizophrenie, Aufmerksamkeitsstörungen wie ADHS sowie Angsterkrankungen. "Das Kennzeichen vieler Formen psychischer Störungen ist eine krankhafte Beschäftigung mit der eigenen Gedanken- und Gefühlswelt", sagt Brewer.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-image: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-family: arial, verdana, sans-serif; font-size: 14px; line-height: 19px; list-style-image: initial; list-style-position: initial; list-style-type: none; margin-top: 22px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left; vertical-align: baseline;"&gt;Die Studie habe nun gezeigt, dass Meditation die diesen Störungen zugrunde liegenden Mechanismen im Gehirn beeinflusse. "Das weckt die faszinierende Möglichkeit, dass wir ADHS und andere Krankheiten durch eine so einfache und kostengünstige Methode wie die Meditation gezielt lindern könnten", schreiben die Forscher.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-image: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-family: arial, verdana, sans-serif; font-size: 14px; line-height: 19px; list-style-image: initial; list-style-position: initial; list-style-type: none; margin-top: 22px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left; vertical-align: baseline;"&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.nationalgeographic.de/aktuelles/meditation-veraendert-verknuepfungen-im-gehirn-dauerhaft" style="background-color: transparent;"&gt;http://www.nationalgeographic.de/aktuelles/meditation-veraendert-verknuepfungen-im-gehirn-dauerhaft&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-6412580113452580872?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/6412580113452580872/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/meditation-verandert-verknupfungen-im.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/6412580113452580872'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/6412580113452580872'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2012/01/meditation-verandert-verknupfungen-im.html' title='Meditation verändert Verknüpfungen im Gehirn dauerhaft'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-GKq9CMCS4hI/Twmr2wflLuI/AAAAAAAAB-w/EkZyt8SaJxk/s72-c/DSC02376.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-8202659543129923665</id><published>2011-12-21T21:48:00.002+01:00</published><updated>2012-01-10T13:56:09.452+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mädchen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Autistisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Autismus'/><title type='text'>«Autistische Mädchen fallen kaum auf»</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-fyRxt1qGXX8/TvJGGvu_vtI/AAAAAAAAB-k/N28fEC2Rs_g/s1600/Blumen_f%25C3%25BCr_Anne.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="233" src="http://2.bp.blogspot.com/-fyRxt1qGXX8/TvJGGvu_vtI/AAAAAAAAB-k/N28fEC2Rs_g/s320/Blumen_f%25C3%25BCr_Anne.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="background-color: white; font-family: Georgia, serif; font-size: 1.071em; font-weight: bold; line-height: 1.5em; text-align: left;"&gt;Eine zu enge Vorstellung von Autismus sei der Grund, warum Mädchen oft nicht rechtzeitig eine Diagnose bekämen. Es braucht deshalb Änderungen in der Diagnostik, sagt Autismusexpertin Judith Gould.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: white; font-family: Georgia, serif; font-size: 1.071em; font-weight: bold; line-height: 1.5em; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="background-color: white; font-family: Georgia, serif; font-size: 1.071em; line-height: 1.5em; margin-bottom: 1.5em; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;b style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Frau Gould, Sie sagen, Mädchen mit Autismus bekämen oft gar keine oder keine rechtzeitige Diagnose. Was bringt Sie zu dieser Aussage?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Wir haben in unserem Autismuscenter in den letzten Jahren vermehrt Mädchen im Teenageralter und junge Frauen diagnostiziert. Das heisst, der Autismus ist bei ihnen im Kindesalter nicht erkannt worden. Auch bekommen wir vermehrt jugendliche Mädchen von den psychiatrischen Diensten zur Abklärung zugewiesen, wobei wir dann feststellen, dass nicht ein psychiatrisches Problem vorliegt, sondern eine Entwicklungsstörung, ein Autismus, der aber zuvor nie diagnostiziert wurde.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; font-family: Georgia, serif; font-size: 1.071em; line-height: 1.5em; margin-bottom: 1.5em; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;b style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;b style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Was ist der Grund dafür, dass der Autismus bei Mädchen nicht erkannt wird?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube das liegt daran, dass viele eine sehr enge Vorstellung von Autismus haben. Nicht nur Laien, sondern auch Ärzte oder Fachpersonen. Sie denken, autistisch zu sein, bedeute, dass jemand total verschlossen ist, sich nur für technische Dinge und Objekte interessiert und dass eine autistische Person hyperaktiv und aggressiv ist. Das sind typischerweise Merkmale, wie sie bei autistischen Buben anzutreffen sind. Wenn dann ein Mädchen kommt, das zumindest oberflächlich kontaktfreudig ist und Interessen zeigt, wie sie für Mädchen typisch sind, dann sagen viele: Das kann unmöglich Autismus sein.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; font-family: Georgia, serif; font-size: 1.071em; line-height: 1.5em; margin-bottom: 1.5em; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;b style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Heisst das denn, der Autismus zeigt sich bei Mädchen anders als bei Buben?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ja. Das Grundproblem, die Schwierigkeiten bei der Kommunikation und bei der sozialen Interaktion: Das ist zwar bei allen innerhalb des Autismusspektrums vorhanden. Aber Mädchen sind eher passiv, und sie haben die Fähigkeit, zu beobachten und soziales Verhalten bis zu einem gewissen Grad zu kopieren. Damit verschleiern sie ihre autistischen Symptome und fallen viel weniger auf.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; font-family: Georgia, serif; font-size: 1.071em; line-height: 1.5em; margin-bottom: 1.5em; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;b style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Ist das der Grund, warum die Störung bei Mädchen nicht erkannt wird – weil autistische Mädchen anders sind als autistische Jungen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Gerade weil der Autismus sich anders manifestiert bei Mädchen, muss man eben wissen, warum das so ist. Da genügt eine enge Vorstellung von Autismus einfach nicht.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; font-family: Georgia, serif; font-size: 1.071em; line-height: 1.5em; margin-bottom: 1.5em; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;b style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Ist es demnach auch ein Problem der Diagnostik?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich ist die Diagnostik noch immer sehr stark auf Jungen ausgerichtet. Die geltenden Diagnosekriterien beschreiben das typisch männliche Muster von Autismus. Mädchen, die davon abweichen, werden mit diesen Kriterien nicht erfasst. Es braucht also Änderungen in der Diagnostik, das heisst, man muss spezifische und detaillierte Fragen stellen, um den Autismus in seiner Komplexität zu erfassen.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; font-family: Georgia, serif; font-size: 1.071em; line-height: 1.5em; margin-bottom: 1.5em; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;b style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Können Sie das noch etwas ausführen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Bei der Diagnostik geht es darum, die sozialen Probleme zu eruieren. Nehmen wir zum Beispiel den Bereich der Interaktion mit anderen. Da genügt es nicht, bloss zu fragen, ob das Kind oder die Jugendliche Kontakte zu Gleichaltrigen hat. Man muss sich auch nach der Qualität der Kontakte erkundigen, das heisst, danach fragen, wie sich das Kind verhält, wenn Gäste nach Hause kommen, und wie es reagiert, wenn jemand verärgert ist. Ein anderes Beispiel wäre das Spielverhalten: Da gilt es, zu hinterfragen, ob das Kind mit verschiedenen Gegenständen spielt oder ob es immer mit denselben Dingen auf dieselbe Art spielt – ob es auf Spielvorschläge von anderen Kindern eingeht oder nicht. Die Fragen müssen auch dem Alter der abzuklärenden Person angepasst sein.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; font-family: Georgia, serif; font-size: 1.071em; line-height: 1.5em; margin-bottom: 1.5em; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;b style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Angenommen, mit einer verbesserten Diagnostik könnten alle Mädchen erfasst werden. Glauben Sie, es gäbe am Ende trotzdem mehr Buben mit Autismus als Mädchen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich schon. Denn statistisch gesehen, sind Entwicklungsstörungen bei Buben generell stärker verbreitet als bei Mädchen.&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; font-family: Georgia, serif; font-size: 1.071em; line-height: 1.5em; margin-bottom: 1.5em; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;b style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Was passiert, wenn die Diagnose nicht oder nicht rechtzeitig gestellt wird?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die Schwierigkeiten manifestieren sich vor allem ab der Pubertät, wenn die Mädchen sozial mit Gleichaltrigen immer weniger mithalten können. Darauf reagieren sie mit Angstzuständen und mit Rückzug. Wir haben oft mit Mädchen zu tun, die sich weigern, weiter zur Schule zu gehen, weil sie dort gemobbt werden. Schwere Depressionen und Zwangsstörungen sind verbreitet; viele Teenager kommen deshalb in psychiatrische Behandlung. Das hilft aber nicht, wenn das Grundproblem, der Autismus, nicht erkannt wird. Denn nur die richtige Diagnose führt zu einer adäquaten Therapie.&amp;nbsp;&lt;span class="idcode" style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;(Tages-Anzeiger)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h5 style="background-color: white; font-family: Georgia, serif; font-size: 1.071em; font-weight: normal; line-height: 1.5em; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left; width: 33.833em;"&gt;Von Andrea Fischer. Aktualisiert am 17.12.2011&amp;nbsp;&lt;/h5&gt;&lt;div&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Autistische-Mdchen-fallen-kaum-auf/story/21306363"&gt;http://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Autistische-Mdchen-fallen-kaum-auf/story/21306363&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-8202659543129923665?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/8202659543129923665/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/autistische-madchen-fallen-kaum-auf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8202659543129923665'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8202659543129923665'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/autistische-madchen-fallen-kaum-auf.html' title='«Autistische Mädchen fallen kaum auf»'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-fyRxt1qGXX8/TvJGGvu_vtI/AAAAAAAAB-k/N28fEC2Rs_g/s72-c/Blumen_f%25C3%25BCr_Anne.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-2569494561573975635</id><published>2011-12-10T12:14:00.001+01:00</published><updated>2012-01-10T13:56:50.423+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karriere'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HB'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HSP'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensitivität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensitiv'/><title type='text'>Hochsensible Mitarbeiter sind wichtig fürs Unternehmen</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-pbAOcAuznc0/TuM-0-905nI/AAAAAAAAB-U/1AIwXY8QXII/s1600/2007-07-25-11-22-26-P1000169-2.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-pbAOcAuznc0/TuM-0-905nI/AAAAAAAAB-U/1AIwXY8QXII/s320/2007-07-25-11-22-26-P1000169-2.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Sie sind zuverlässig, gewissenhaft und kreativ, doch sie vermeiden ein hektisches Arbeitsumfeld und Stress. Wer hochsensible Mitarbeiter beschäftigt, muss wissen wie diese ticken und versuchen, von deren Charaktereigenschaften zu profitieren. Gefragt ist ein Diversity Management, das sich die Fähigkeiten der Hochsensiblen zu Nutze macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer globalisierten Welt gewinnen die Lauten und Schnellen. Die Stillen und Zurückgezogenen gehen unter. Doch stimmt das wirklich? In den Unternehmen gibt es nämlich ein Potenzial, das die Zusammenarbeit und die unternehmerische Verantwortung verbessert. Dieses Potenzial verbirgt sich ausgerechnet in den Mitarbeitern, die sich eher zurückziehen als auf sich aufmerksam machen. Es handelt sich um die so genannten Hochsensiblen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwa ein Fünftel der Menschen zählt zu dieser Gruppe, das betrifft sowohl Männer wie Frauen gleichermaßen. Sie zeichnen sich durch bestimmte angeborene Charaktereigenschaften aus, die auf den ersten Blick unvereinbar mit der typischen Arbeitswelt sind: Hochsensible Mitarbeiter ziehen sich häufig zurück, tendieren zur Schüchternheit und werden gerne übergangen, da sie ihr Können unter den Scheffel stellen. Informationsflut, Hektik und eine starke Geräuschkulisse beeinträchtigen sie in ihrer Konzentration. Das liegt daran, dass hochsensible Menschen in kurzer Zeit sehr viel mehr Informationen, Details und Eindrücke wahrnehmen als andere Menschen. Eine Tatsache, die viel Energie kostet, und daher leiden Hochsensible unter Reizüberflutung und hören sozusagen permanent die „Flöhe husten“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;Hochsensible Mitarbeiter: Vorteile für Unternehmen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch diese hohe Aufmerksamkeit der Hochsensiblen ist eine Chance für jedes Unternehmen: Hochsensible Mitarbeiter sind zuverlässig, vermeiden Fehler und Schlampigkeiten aller Art und streben nach Vollkommenheit. Das macht sie zu gewissenhaften und hoch kreativen Kollegen. Auch Führungskräfte profitieren von hochsensiblen Mitarbeitern, da diese besonders genau hinsehen: Sie erkennen soziale Zusammenhänge im Unternehmen, arbeiten gerne ab und an für andere mit und erkennen ungünstige Arbeitsbedingungen. Nicht selten identifizieren sich gerade hochsensible Mitarbeiter im besonderen Maße mit ihrer Firma und denken entsprechend erfolgsorientiert im Sinne der Gesamtheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hochsensible Mitarbeiter wissen mitunter nichts über die Ursprünge ihrer Eigenschaft. Sie versuchen mit aller Kraft, ihr Verhalten an das der Kollegen anzupassen und vergeuden damit unnötig viel Energie. Der Grund: Sie kämpfen mit einem permanenten Drahtseilakt zwischen psychologischem Feingefühl und Durchsetzungsvermögen. Nicht selten werden hochsensible Mitarbeiter aufgrund ihrer Andersartigkeit gemobbt und bei der nächsten Beförderung übersehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Thema Hochsensibilität gehört daher dringend zum Allgemeinwissen von Führungskräften und Mitarbeitern. Zum einen geht es dabei darum, die Eigenwahrnehmung zu schulen: Bin ich hochsensibel und was genau bedeutet das für meine Arbeit? Zum anderen tun Unternehmen gut daran, sich mit dem Thema Hochsensibilität auseinanderzusetzen: Wie entsteht Verständnis bei anderen Mitarbeitern, wie können die Vorteile für alle herausgestellt werden? Und ganz wichtig: Wie schafft man eine passende Arbeitsatmosphäre für hochsensible Mitarbeiter?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Hochsensibilität ist Teil von Diversity Management&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon seit Jahren sind sich Unternehmen darüber bewusst, dass das Gegenteil von sozialer Diskriminierung das konstruktive Management von sozialer Vielfalt ist. Dabei bedeutet das dazugehörige Schlagwort Diversity Management mehr als nur die Beachtung von Geschlecht, sozialer Herkunft oder kulturellem Hintergrund. Auch die Hochsensibilität ist ein wichtiger Teil dieser unternehmerischen Sichtweise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um hochsensible Mitarbeiter im Sinne von Diversity Management zu berücksichtigen, sollten Unternehmer passende Rahmenbedingungen schaffen. Statt Hochsensible bei der Arbeit zu beaufsichtigen, leisten sie viel mehr, wenn sie „an der langen Leine“ gelassen werden. Hochsensible Mitarbeiter werden weniger durch Prestige motiviert als mehr durch rationale Erklärungen. Ihr bester Ansporn ist persönlicher Dank und menschliche Anerkennung. Unternehmer sollten wissen, dass Hochsensible mit nur wenigen „Verbindungsleuten“ kommunizieren und Mitarbeiterversammlungen am liebsten meiden. Das sagt nichts über ihre fachlichen Fähigkeiten aus, sondern ist Teil ihrer Persönlichkeit, die Reizüberflutungen eher vermeidet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hochsensible Mitarbeiter haben ein hohes empathisches Vermögen, gepaart mit tiefer Reflexionsfähigkeit – das macht sie zu gerechten Kollegen mit einem hohen Gespür für ihre Mitmenschen. Unternehmen, die die versteckten Potenziale von hochsensiblen Mitarbeitern anerkennen, finden loyale und fleißige Menschen, die genau wissen, wie das Unternehmen in seinem Innersten „tickt“. Welche Firma kann heute noch auf ein solches Wissen verzichten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: verdana, 'DejaVu Sans', Tahoma; font-size: 13px; line-height: 19px;"&gt;Autorin: Petra Moje&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Link-Tipp:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.hochsensibel.org/start.html" style="background-color: white; color: #445599; font-family: verdana, 'DejaVu Sans', Tahoma; font-size: 13px; line-height: 19px;" target="_blank"&gt;Informations- und Forschungsverbundes Hochsensibilität e.V. (IFHS)&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: verdana, 'DejaVu Sans', Tahoma; font-size: 13px; line-height: 19px;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: verdana, 'DejaVu Sans', Tahoma; font-size: 13px; line-height: 19px;"&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.business-wissen.de/personalmanagement/soft-skills-der-mitarbeiter-nutzen/"&gt;http://www.business-wissen.de/personalmanagement/soft-skills-der-mitarbeiter-nutzen/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-2569494561573975635?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/2569494561573975635/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/hochsensible-mitarbeiter-sind-wichtig.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/2569494561573975635'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/2569494561573975635'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/hochsensible-mitarbeiter-sind-wichtig.html' title='Hochsensible Mitarbeiter sind wichtig fürs Unternehmen'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' 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style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-0AmNxH8owuM/Tt-mEcYnWvI/AAAAAAAAB-M/W0eViQquoQY/s320/honore-de-balzac_35463.jpg" width="248" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;“Kein einziger unter den strengen Patres erkennt in all diesen Jahren Balzacs Geheimnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sehen nur einen Schüler, der hinter den andern in Latein oder in Vokabelkenntnis zurückbleibt, und ahnen nicht sein ungeheuerliches Voraussehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie halten ihn für unachtsam, für gleichgültig, ohne zu bemerken, dass ihn die Schule langweilt und ermüdet, weil die Aufgaben, die sie stellt, ihm längst zu leicht sind, dass seine scheinbare Trägheit nur eine Erschöpfung ist von einer ‘congestion d’idées’ (Ideenandrang). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keinem kommt in den Sinn, dass dieser pausbäckige kleine Junge mit seiner geistigen Flugkraft längst in anderen Räumen lebt als in dem stickigen Schulraum, dass dieser eine unter all denen, die an ihrem Sitzplatz sitzen und an ihrem Schlafplatz schlafen, ein unsichtbares Doppelleben führt.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stefan Zweig, Balzac&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-5807026264997764643?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/5807026264997764643/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/honore-de-balzac-ein-hochbegabter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/5807026264997764643'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/5807026264997764643'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/honore-de-balzac-ein-hochbegabter.html' title='Honoré de Balzac, - ein Hochbegabter'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-0AmNxH8owuM/Tt-mEcYnWvI/AAAAAAAAB-M/W0eViQquoQY/s72-c/honore-de-balzac_35463.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-6213661336288021383</id><published>2011-12-06T15:26:00.002+01:00</published><updated>2011-12-06T15:26:42.197+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Video'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Emotionen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Empathie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissen'/><title type='text'>Geist und Gehirn-Emotionen GUT und SCHLECHT</title><content type='html'>&lt;iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/DhsJvlklSN0" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-6213661336288021383?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/6213661336288021383/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/geist-und-gehirn-emotionen-gut-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/6213661336288021383'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/6213661336288021383'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/geist-und-gehirn-emotionen-gut-und.html' title='Geist und Gehirn-Emotionen GUT und SCHLECHT'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/DhsJvlklSN0/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-5979685604480029064</id><published>2011-12-06T15:22:00.001+01:00</published><updated>2011-12-06T15:23:09.100+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HB'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IQ'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Underachiever'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IQ-Test'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Genialität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><title type='text'>Lehrer, Schüler und der Rosenthal-Effekt</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-1I5n-dTLSvk/Tt4lDQ53UGI/AAAAAAAAB-A/wPR8F0YUFm4/s1600/DSC00703.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-1I5n-dTLSvk/Tt4lDQ53UGI/AAAAAAAAB-A/wPR8F0YUFm4/s320/DSC00703.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;1965 gingen die Psychologen Robert Rosenthal und Leonore Jacobsen in zwei amerikanische Grundschulen und täuschten einen wissenschaftlichen Test vor.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Rund 20% der Schülerinnen und Schüler stünden kurz vor einem intellektuellen Entwicklungsschub, und diese sollten nun durch diesen wissenschaftlichen Test ermittelt werden.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In Wahrheit wurden aber nach einem Zufallsprinzip 20% der Kinder auserwählt, so dass die Lehrer nun bei einigen Kindern davon ausgingen, dass diese kurz vor ihrem intellektuellen Entwicklungsschub stünden und der IQ in den nächsten Monaten ansteigen würde.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieser Unterschied zwischen den „Aufblühern“ und den „normalen“ Kindern existierte jedoch nur in den Köpfen der Lehrerinnen und Lehrer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Und was passierte mit dem IQ der Kinder in den nächsten Monaten?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas erstauliches geschah: 45% der ausgewählten Kinder konnten innerhalb eines Jahres ihren Intelligenzquotienten (IQ) um 20 oder mehr Punkte steigern! Wenn man nun bedenkt, dass ein Kind mit einem IQ von 100 als „normal intelligent“ und ein Kind mit einem IQ &amp;gt; 130 als hochbegabt gilt, kann man über das Ergebnis dieses Experiments nur staunen. Bei gutaussehenden Schülern war die Steigerung des IQ besonders hoch…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Dieser Effekt ist als Rosenthal-Effekt oder Pygmalion-Effekt in die Geschichte eingegangen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was passiert wohl, wenn der Rosenthal-Effekt mit dem Halo-Effekt&amp;nbsp;kombiniert wird? Gedankenspiel: Ein gutaussehender, höflicher Schüler trifft auf einen Lehrer, der auf Anhieb einen sehr positiven Eindruck von dem Jungen hat. Weitere positive Eigenschaften wie zum Beispiel Fleiß und Intelligenz werden dem Schüler unbewusst zugewiesen. Soweit zum Halo-Effekt. Nun befindet sich dieser Lehrer in einer ganz ähnlichen Situation, wie die Lehrer/innen der beiden Grundschulen, in denen Rosenthal und Jacobsen ihr Experiment durchführten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Behandelt man einen Menschen, den man für fleißig und intelligent hält genauso wie einen Menschen, den man für faul und wenig intelligent hält? Natürlich nicht, und die vielen Kleinigkeiten wie Stärke von Lob und Tadel, Leistungsanforderungen und andere unterbewußt gesendete Signale sind es wohl, die dazu führen, dass sich die Erwartungen der Lehrer schließlich erfüllen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also Kids, macht Euren Lehrerinnen und Lehren plausibel, dass ihr fleißig, intelligent und leistungsbereit seid, dann sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Schullaufbahn nicht die schlechtesten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle: Psychologie im Alltag&amp;nbsp;&lt;a href="http://psychologieimalltag.com/2011/10/04/lehrer-schuler-und-der-rosenthal-effekt/"&gt;http://psychologieimalltag.com/2011/10/04/lehrer-schuler-und-der-rosenthal-effekt/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-5979685604480029064?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/5979685604480029064/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/lehrer-schuler-und-der-rosenthal-effekt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/5979685604480029064'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/5979685604480029064'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/lehrer-schuler-und-der-rosenthal-effekt.html' title='Lehrer, Schüler und der Rosenthal-Effekt'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-1I5n-dTLSvk/Tt4lDQ53UGI/AAAAAAAAB-A/wPR8F0YUFm4/s72-c/DSC00703.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-687938622091640082</id><published>2011-12-06T15:07:00.001+01:00</published><updated>2011-12-06T15:08:53.356+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Intelligenz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedanken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Förderung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kreativität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><title type='text'>Kreative Menschen schummeln eher</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-SR7k0Kx0a-0/Tt4h6K_FdGI/AAAAAAAAB94/QGzsPwEHzY4/s1600/Bild+068.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-SR7k0Kx0a-0/Tt4h6K_FdGI/AAAAAAAAB94/QGzsPwEHzY4/s320/Bild+068.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;Kreativität hat auch Schattenseiten: Sie verleitet Menschen dazu, eher unehrlich zu sein. Warum originelle Köpfe zum Betrügen neigen, zeigen amerikanische Forscher in mehreren Experimenten - und im echten Leben.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Kreative Menschen gelten als Bereicherung der Gesellschaft. Ein Forscherpaar der Harvard University und der Duke University will nun die dunkle Seite von Kreativität entdeckt haben: In mehreren Versuchen konnten die Wissenschaftler Francesca Gino und Dan Ariely nicht nur zeigen, dass originelle Köpfe eher zum Schummeln neigen als weniger einfallsreiche.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie die Forscher im noch unveröffentlichten Fachmagazin &amp;nbsp;"Journal of Personality and Social Psychology" berichten, konnten sie auch klären, welcher Mechanismus Kreativität mit Unehrlichkeit verbindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem ersten Experiment führten 79 Studenten zunächst am Computer Kreativitäts- und Intelligenztests aus. Auf diese Weise konnten die Forscher bestimmen, wie ausgeprägt die schöpferische Denkleistung der einzelnen Probanden ist. Anschließend wurden die Studenten gebeten, Aufgaben zu Wahrnehmung, zur Logik und zum Allgemeinwissen zu lösen. Für die Teilnahme an den Tests erhielten die Probanden Geld. Mit jeder richtigen Antwort konnten sie sich aber noch zusätzlich welches verdienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kreativität verleitet, Intelligenz nicht&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Anschluss an die Tests sollten sie die Anzahl der richtigen Antworten auf Papierbögen schreiben. Dabei gaben die Forscher den Studenten das Gefühl, sie würden nicht kontrollieren, ob die Angaben auf dem Papier mit der tatsächlichen Leistung in den Tests übereinstimmen. Über ein verstecktes Codiersystem konnten die Forscher allerdings im Nachhinein ermitteln, ob jemand ehrlich war.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Vor allem die kreativen Studienteilnehmer waren das aber nicht: Je kreativer ein Studienteilnehmer war, desto eher mogelte er in seinen Lösungsangaben. Die Intelligenz der Probanden spielte dagegen keine Rolle. Klügere Menschen lügen anscheinend nicht mehr als weniger schlaue.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine zweite Untersuchung mit weiteren 111 Studenten zeigte, dass nicht nur der individuelle Einfallsreichtum zu Schummelei führen kann, sondern allein schon die Anregung von kreativem Denken. Den Anstoß dazu lieferte eine Sprachübung: Die Probanden sollten aus fünf Wörtern logische Sätze mit vier Worten bilden. Ein Teil der Studenten erhielt vor allem Wörter wie innovativ, neuartig, Phantasie oder Ideen - also Wörter, die mit Kreativität verbunden werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die andere Hälfte hatte neutrale Wörter zur Auswahl. Im Anschluss daran sollten beide Gruppen wieder Logikaufgaben lösen und erhielten für jede richtige Antwort zusätzlich Geld. Auch hier durften sie ihre Ergebnisse wieder scheinbar unkontrolliert notieren. Das Ergebnis: Wieder neigten vor allem die kreativ-angeregten Teilnehmer zum Täuschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass Kreativität auch außerhalb von Institutslaboren, in der echten Welt also, zu unehrlichem Verhalten führt, zeigten Gino und Ariely in einer Befragung von 99 Angestellten aus 17 verschiedenen Abteilungen einer Firma: Je kreativer der Arbeitsbereich, desto eher tendierten Mitarbeiter dazu, auch mal Kugelschreiber und Druckerpapier aus dem Büro zu entwenden oder Spesenabrechnungen zu erhöhen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch warum verleitet ein erfinderischer Geist zum Betrug? Zwei weitere Untersuchungen der Harvard-Forscher zeigen schlicht: Es fällt ideenreichen Menschen leichter, ihr unehrliches Verhalten zu rechtfertigen, denn ihnen fallen eher rationale Gründe für ihr Handeln ein.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;von Jana Hauschild&lt;br /&gt;Quelle :&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,801297,00.html"&gt;http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,801297,00.html&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-687938622091640082?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/687938622091640082/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/kreative-menschen-schummeln-eher.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/687938622091640082'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/687938622091640082'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/kreative-menschen-schummeln-eher.html' title='Kreative Menschen schummeln eher'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-SR7k0Kx0a-0/Tt4h6K_FdGI/AAAAAAAAB94/QGzsPwEHzY4/s72-c/Bild+068.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-2705416231843471482</id><published>2011-12-06T15:02:00.000+01:00</published><updated>2011-12-06T15:02:41.094+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HB'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IQ'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IQ-Test'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><title type='text'>IQ-Tests schaffen Ungerechtigkeit</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-QonnkzjLfxM/Tt4gc1iFZaI/AAAAAAAAB9o/XtUhfOqCdXY/s1600/DSC00523.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-QonnkzjLfxM/Tt4gc1iFZaI/AAAAAAAAB9o/XtUhfOqCdXY/s320/DSC00523.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Intel­li­gen­tere Men­schen bringen nicht des­halb höhere Leis­tungen, weil sie klüger sind. Sie erhalten ledig­lich einen bes­seren Zugang zu wich­tigen Ressourcen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu diesem Ergebnis kam ein Team von For­schern der Rot­terdam School of Manage­ment in dem Fach­ma­gazin „Rese­arch in Orga­niza­tional Beha­vior“. Vor allem in der west­li­chen Welt ent­scheiden Aus­wahl­tests ab der Grund­schule über den Zugang zu wich­tigen Res­sourcen, etwa modernen Uni­ver­si­täten oder moti­vierten Fach­leuten.&amp;nbsp;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In den Nie­der­landen werden bei­spiels­weise bereits elf­jäh­rige Schüler vor den soge­nannten „Cito“-Test gestellt. Dieser wirkt sich maß­geb­lich auf die Ent­schei­dung aus, ob ein Schüler später eine Berufs­aus­bil­dung oder ein Hoch­schul­stu­dium antritt.&amp;nbsp;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wer solche Hürden zu Beginn nicht nimmt, hat es im Laufe seines Lebens immer schwerer, mit den Pri­vi­le­gierten mit­zu­halten. Weder ist das Geld für teuren Nach­hil­fe­un­ter­richt vor­handen noch die Zeit für die eigene Wei­ter­bil­dung, da man schon mitten im Berufs­leben steht. So wächst eine Kluft zwi­schen denen, die bei for­malen Intel­li­genz­tests gut abschneiden, und denen, die mit sol­chen Ver­fahren nicht zurecht­kommen. Was für einen Arbeit­geber letzt­end­lich zählt, näm­lich die Arbeits­leis­tung, kann so nicht immer richtig ein­ge­schätzt werden.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Unter­su­chungen aus anderen Kul­tur­kreisen, wie etwa dem Mitt­leren Osten, werten das Ver­hältnis zwi­schen IQ und Arbeits­leis­tung schwä­cher, teil­weise sogar negativ. Der Erfolg im Beruf hänge hier weniger von Test­er­geb­nissen ab, da diese nicht so ver­breitet seien wie in der west­li­chen Welt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.stadtstudenten.de/2011/11/iq-tests/"&gt;http://www.stadtstudenten.de/2011/11/iq-tests/&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-2705416231843471482?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/2705416231843471482/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/iq-tests-schaffen-ungerechtigkeit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/2705416231843471482'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/2705416231843471482'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/iq-tests-schaffen-ungerechtigkeit.html' title='IQ-Tests schaffen Ungerechtigkeit'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-QonnkzjLfxM/Tt4gc1iFZaI/AAAAAAAAB9o/XtUhfOqCdXY/s72-c/DSC00523.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-5196726675585314555</id><published>2011-12-03T19:29:00.001+01:00</published><updated>2011-12-03T19:30:13.079+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HB'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><title type='text'>Schön erzählte Geschichte von Hochbegabung:</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Hhy7vv_sU-E/TtpqZfN0d5I/AAAAAAAAB8g/WjgwRNURiVU/s1600/51%252BLMKL9eVL._SS500_.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-Hhy7vv_sU-E/TtpqZfN0d5I/AAAAAAAAB8g/WjgwRNURiVU/s200/51%252BLMKL9eVL._SS500_.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;„Die Eleganz des Igels“ erzählt die Geschichte der Pariser Concierge Renée, die eine solche Camouflage, wie oben beschrieben, zur Perfektion gebracht hat. Niemand kommt in dem feinen Pariser Mietshaus in der Rue de Grenelle 7 auf die Idee, dass Renée etwas anderes sein könnte als jene mittelalterliche und leicht tumb wirkende Concierge, die den ganzen Tag den Fernseher laufen lässt und in ihrem Verschlag sitzt, um die Mieter und Besucher des Hauses zu kontrollieren und zu schikanieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Wirklichkeit ist Renée aber eine leidenschaftliche Autodidaktin. Wenn Sie etwas in ihrem Conciergen-Leben hat, dann ist es Zeit, und diese Zeit nutzte Renée schon immer zum Lesen. So ist sie nicht nur politisch sehr interessiert und hat Marx und all die anderen wichtigen Theoretiker gelesen, auch die russischen Klassiker wie Tolstoi und natürlich die großen Philosophen. Niemand durchschaut dieses Versteckspiel – niemand außer der kleinen Paloma: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Madame Michel besitzt die Eleganz eines Igels: Außen ist sie mit Stacheln gepanzert, eine echte Festung, aber ich ahne vage, dass sie innen auf genauso einfache Art raffiniert ist wie die Igel, diese kleinen Tiere, die nur scheinbar träge, entschieden ungesellig und schrecklich elegant sind.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paloma ist das hochbegabte Kind reicher, aber sehr beschäftigter Eltern. Die Karriere steht immer im Vordergrund, und Paloma lernt schon früh, dass das Leben der Erwachsenen eine einzige Katastrophe ist. Und nur „von Zeit zu Zeit nehmen sich die erwachsenen offenbar Zeit, sich hinzusetzen und die Katastrophe zu betrachten, die ihr Leben ist. Sie jammern dann, ohne zu verstehen, und wie Fliegen, die immer gegen die gleiche Scheibe stoßen, werden sie unruhig, sie leiden, verkümmern, sind deprimiert und fragen sich, welches Räderwerk sie dorthin geführt hat, wohin sie gar nicht wollten.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstaunlich nüchterne Erkenntnisse für eine Zwölfjährige. Pamela beschließt, in wenigen Monaten Selbstmord zu begehen und vorher das Haus anzuzünden. Gleichzeitig finden sie es gut, noch ein paar tiefgründige Gedanken zu haben, die sie aufschreiben und der Nachwelt hinterlassen möchte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.belletristiktipps.de/archives/798" target="_blank"&gt;http://www.belletristiktipps.de/archives/798&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-5196726675585314555?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/5196726675585314555/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/schon-erzahlte-geschichte-von.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/5196726675585314555'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/5196726675585314555'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/schon-erzahlte-geschichte-von.html' title='Schön erzählte Geschichte von Hochbegabung:'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-Hhy7vv_sU-E/TtpqZfN0d5I/AAAAAAAAB8g/WjgwRNURiVU/s72-c/51%252BLMKL9eVL._SS500_.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-5567133299014359948</id><published>2011-12-03T14:22:00.000+01:00</published><updated>2011-12-03T14:22:05.773+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HB'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IQ'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Video'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IQ-Test'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><title type='text'>Hochbegabung ist ein statisches Konstrukt</title><content type='html'>Hochbegabung am Intelligenzwert festmachen zu wollen ist extrem fragwürdig, meint die Entwicklungspsychologin Ulrike Stedtnitz. Denn: "Hochbegabung ist ein statisches Konstrukt. Wir müssen das dynamisieren. Menschliche Entwicklung ist ein Prozess."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://player.vimeo.com/video/32152988?title=0&amp;amp;byline=0&amp;amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://vimeo.com/32152988"&gt;Bildung und Begabung: Treibhäuser der Gesellschaft II&lt;/a&gt; from &lt;a href="http://vimeo.com/stifterverband"&gt;Stifterverband&lt;/a&gt; on &lt;a href="http://vimeo.com"&gt;Vimeo&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-5567133299014359948?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/5567133299014359948/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/hochbegabung-ist-ein-statisches.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/5567133299014359948'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/5567133299014359948'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/hochbegabung-ist-ein-statisches.html' title='Hochbegabung ist ein statisches Konstrukt'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-3720679001259139308</id><published>2011-12-02T13:31:00.000+01:00</published><updated>2011-12-02T13:31:38.222+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karriere'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HB'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><title type='text'>Hochbegabte – die vergessene Ressource</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-wg6_2IKFQR0/TtjFBe_gMVI/AAAAAAAAB8U/J-iV6HTuk8c/s1600/DSC04070.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-wg6_2IKFQR0/TtjFBe_gMVI/AAAAAAAAB8U/J-iV6HTuk8c/s320/DSC04070.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;In Deutschland gibt es circa 1,2 Millionen Hochbegabte. Manche wissen gar nicht, dass sie hochbegabt sind. Andere wiederum ziehen es lieber vor nicht aufzufallen. Denn "Klugscheißer" sieht keiner gerne. Ein Fehler, weiß Karin Rasmussen, Coach für Hochbegabte. Denn die Unternehmen täten gut daran, diese wertvolle Ressource richtig auszuschöpfen – wie, verrät sie im Interview.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Haufe Online-Redaktion: Was unterscheidet Hochbegabte von "gewöhnlichen" Mitarbeitern?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Karin Rasmussen: Hochbegabte sind keine ungewöhnlichen Mitarbeiter. Was sie jedoch von anderen unterscheidet, ist ihre Denkweise. Sie können schneller und komplexer mit Informationen umgehen, sie meistens auch tiefgründiger und genauer verarbeiten. Hinzu kommt, dass sie andere Gedächtnistechniken nutzen. Sie denken in der Regel sehr assoziativ und verknüpfen Informationen stärker miteinander. Überdurchschnittlich intelligente Menschen nehmen also nicht nur weitaus mehr wahr als andere, sie lernen zugleich auch schneller. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Haufe Online-Redaktion: Inwiefern können sich aufgrund der Schnelligkeit ihrer Denkprozesse auch Fehler einschleichen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Rasmussen: Hier handelt es sich um ein weit verbreitetes Klischee. Das Motto "Du denkst zuviel, deshalb denkst du falsch" stimmt so nicht. Fehler sind de facto keine Frage des Tempos, sondern der Qualität der Informationen. Auch der Bildungshintergrund spielt hierbei eine wichtige Rolle. Schneller zu Lösungen zu kommen, bringt nicht sehr viel, wenn es einem am fachlichen Hintergrund mangelt. Hochbegabung allein reicht letztlich nicht aus, um erfolgreich zu sein. Bildung ist das A und O. Aber Vorsicht: Intelligenz ist zu großen Teilen genetisch bedingt und kann nicht künstlich erzeugt werden. Man kann lediglich die vorhandene Intelligenz durch Bildung fördern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Haufe Online-Redaktion: Welche weiteren Klischees erschweren den richtigen Umgang mit Hochbegabten?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Rasmussen: Besonders hartnäckig hält sich die Annahme, dass ein hoher Intelligenzquotient zugleich Klugheit bedeutet. Klugheit hängt aber vor allem von der Bildung ab und beides zusammen genommen, ist sehr zeitbezogen. Leonardo da Vinci war beispielsweise wegen seiner Hubschrauber-Entwürfe als Spinner verschrien. Das heißt, Ideen, die heute nicht als klug gelten, müssen noch lange nicht falsch oder gar dumm sein. Da Vinci war schlicht seiner Zeit voraus. Des Weiteren ist es ein gängiges Vorurteil, dass Hochbegabte immer Schwierigkeiten haben. Dies stimmt nicht. Studien haben gezeigt, dass lediglich zehn Prozent von ihnen im Laufe ihres Lebens Probleme haben. Überdurchschnittlich intelligente Menschen sind somit keinesfalls eine Problemgruppe, vielmehr eine vergessene Ressource, die wir bisher unzureichend nutzen. Das betrifft besonders die Generation, die jetzt über 30 ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Haufe Online-Redaktion: Warum gerade diese Altersgruppe?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Rasmussen: Zu der Zeit als sie jung waren, gab es noch keine spezielle Förderung von Hochbegabten. Viele wissen teilweise bis heute nicht, dass sie hochbegabt sind. Hinzu kommt, dass Kinder häufig dazu erzogen wurden, fleißig ihre Aufgaben zu machen und sonst nicht aufzufallen. In letzter Konsequenz ist vieles auch eine Frage der Erziehung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Haufe Online-Redaktion: Wie sollten Personaler nun mit Hochbegabten konkret umgehen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Rasmussen: Ich glaube, dass Hochbegabte keine besondere Behandlung bräuchten, wenn wir es endlich schaffen würden, jeden Mitarbeiter ernst zu nehmen. Doch davon sind wir noch weit entfernt. Bei uns zählt nach wie vor eine Bildungshierarchie, in der jemand mit einem Hochschulabschluss mehr Wert ist als jemand mit einer Berufsausbildung. Fatal daran: Der Abschluss sagt de facto wenig über den Menschen aus, den ich vor mir habe. Wie geht er zum Beispiel mit Problemen um? Was will er wirklich erreichen? Das bekommt man nur mit, wenn man ein ernstes Interesse an dem Menschen zeigt und ihm genau zuhört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Haufe Online-Redaktion: Apropos Anerkennung… Ist Hochbegabten dies besonders wichtig?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Rasmussen: Hochbegabte Mitarbeiter brauchen nicht mehr Anerkennung als andere. Entscheidend ist, dass sie überhaupt welche bekommen. Die erhalten sie noch zu wenig. Da sie mehr leisten als andere, sollte man dies auch entsprechend würdigen. Dazu gehört vor allem, dass man akzeptiert, dass Hochbegabte sich weiterentwickeln wollen. Sie mögen letztlich keine Routine-Tätigkeiten – im Gegenteil: Sie suchen bewusst die Abwechslung und Herausforderung. Sie um jeden Preis im Unternehmen zu halten beziehungsweise sie in Positionen zu drängen, in denen sie nicht glücklich werden, ist somit der falsche Weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Haufe Online-Redaktion: Gibt es bestimmte Tätigkeitsfelder, in denen Hochbegabte am besten aufgehoben sind?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Rasmussen: Ja, überall dort, wo es darum geht, etwas zu erforschen und Neues zu erfinden oder aus dem vorhandenen Wissen etwas Neuartiges zu entwickeln, sei es beispielsweise in der Forschung &amp;amp; Entwicklung, als Manager eines Start-up-Unternehmens oder als IT-Programmierer. Hauptsache, man kann seinen Wissensdurst und seine Experimentierfreude frei ausleben. Sinnvoll sind auch so genannte "Kritik-Jobs", wo es darauf ankommt, Lücken im System zu finden, wie zum Beispiel im Qualitätsmanagement, in der Risikoanalyse oder in der Unternehmensberatung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Haufe Online-Redaktion: Was wäre Ihrer Meinung nach der größte Fehler, den Personalentwickler unbedingt vermeiden sollten?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Rasmussen: Wenn ein Mitarbeiter eigene Ideen und Vorschläge zu seiner Weiterentwicklung hat, sollte man genau zuhören. Da alle Unternehmen gegenwärtig und erst Recht in Zukunft massive Veränderungsprozesse durchlaufen, ist ein aktuell oder kurzfristig gültiger "Stellenplan" nicht das Ende der Weisheit. Es ist besser, im eigenen Unternehmen einen zukunftsträchtigen Arbeitsplatz zu finden beziehungsweise zu schaffen, als ständig über zunehmenden Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt zu klagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Interview führte Nicole Schrehardt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Karin Rasmussen ist seit vielen Jahren als Dozentin, Trainerin und Beraterin in zahlreichen Projekten und Kursen zur Führungskräfteentwicklung für die Wirtschaft tätig. Darüber hinaus engagiert sie sich als Mitglied und Testleiterin bei Mensa in Deutschland e.V. auch für die Förderung von Hochbegabten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.haufe.de/personal//newsDetails?newsID=1322483996.53&amp;amp;chorid=00560203"&gt;http://www.haufe.de/personal//newsDetails?newsID=1322483996.53&amp;amp;chorid=00560203&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-3720679001259139308?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/3720679001259139308/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/hochbegabte-die-vergessene-ressource.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/3720679001259139308'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/3720679001259139308'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/12/hochbegabte-die-vergessene-ressource.html' title='Hochbegabte – die vergessene Ressource'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-wg6_2IKFQR0/TtjFBe_gMVI/AAAAAAAAB8U/J-iV6HTuk8c/s72-c/DSC04070.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-8624085379806479729</id><published>2011-11-27T11:28:00.001+01:00</published><updated>2011-11-27T11:29:28.314+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Talent'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Begabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><title type='text'>Bildung &amp; Begabung sucht „Talente für Deutschland“</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-EK3RSBJ62xI/TtIQx6GQT-I/AAAAAAAAB8E/_1r7_rdKHsA/s1600/different.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-EK3RSBJ62xI/TtIQx6GQT-I/AAAAAAAAB8E/_1r7_rdKHsA/s320/different.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Begabungen entdecken statt Potenziale verschwenden: Am 30. November und 1. Dezember geht Bildung &amp;amp; Begabung der Frage nach, wie talentierte Köpfe besser gefunden und in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert werden können. Die beiden Veranstaltungen in Bonn sollen der Auftakt sein zur stärkeren Vernetzung von Bildungspraxis, Begabungsforschung, Politik und Wirtschaft. Zu den Gästen gehören Bildungsforscher Eckhard Klieme, Trendexperte Franz Kühmayer und Autor Werner Siefer ("Das Genie in mir“).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Abendveranstaltung „Talente für Deutschland“ am Mittwoch, 30. November, richtet sich an ein breites Publikum. Experten aus Wirtschaft, Begabungsforschung und Schule diskutieren in der Deutschen Welle aktuelle Fragen der Begabungsförderung: Welche Talente brauchen wir und wo können wir sie finden? Wie können Schulen die Begabungen ihrer Schüler fördern? Welchen Beitrag können Eltern leisten, damit Kinder ihre Stärken entfalten können? Durch den Abend führt Moderator Ingo Zamperoni („ARD-Nachtmagazin“), der selbst Preisträger des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen von Bildung &amp;amp; Begabung ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fachtagung „Perspektive Begabung“ am Donnerstag, 1. Dezember, richtet sich an Lehrer, Wissenschaftler und Bildungspraktiker. Im Wissenschaftszentrum Bonn diskutieren Politiker, Begabungs- und Lehrforscher, wie die Begabungsförderung künftig aufgestellt sein muss. Dabei geht es ebenso um konkrete Vorhaben für die nächsten Monate wie um langfristige Perspektiven für das neue Jahrzehnt und um die Frage, wie die Talentförderung in Deutschland von Erfahrungen anderer Länder profitieren kann. In parallelen Foren stehen praxisorientierte Themen und der Erfahrungsaustausch im Vordergrund. Schwerpunkte sind die Beratungsbedürfnisse von Eltern begabter Kinder, die Möglichkeiten einer begabungsgerechten Förderung in den Schulen und die herkunftsunabhängige Begabtenförderung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das komplette Programm der Veranstaltungen, weiterführende Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung gibt es im Internet unter www.bildung-und-begabung.de/perspektive. Die Teilnahme ist kostenlos. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bildung &amp;amp; Begabung ist das Zentrum für Begabungsförderung in Deutschland. Mit den bundesweiten Mathematik-Wettbewerben, dem Bundeswettbewerb Fremdsprachen und der Deutschen SchülerAkademie fördert Bildung &amp;amp; Begabung jedes Jahr eine viertel Million junge Talente. Bildung &amp;amp; Begabung ist eine Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, maßgeblich gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Schirmherr von Bildung &amp;amp; Begabung ist der Bundespräsident.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2001-10-10-pm-perspektive"&gt;http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2001-10-10-pm-perspektive&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-8624085379806479729?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/8624085379806479729/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/bildung-begabung-sucht-talente-fur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8624085379806479729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8624085379806479729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/bildung-begabung-sucht-talente-fur.html' title='Bildung &amp; Begabung sucht „Talente für Deutschland“'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-EK3RSBJ62xI/TtIQx6GQT-I/AAAAAAAAB8E/_1r7_rdKHsA/s72-c/different.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-3290697985787519504</id><published>2011-11-27T11:14:00.000+01:00</published><updated>2011-11-27T11:14:08.415+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HB'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensitivität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Emotionen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Intelligenz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Introvertiert'/><title type='text'>Wie das Leben glückt</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-hg8r9oL-yNA/TtINX-qYjSI/AAAAAAAAB78/7vLkd0pRQPo/s1600/emerson.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="226" src="http://4.bp.blogspot.com/-hg8r9oL-yNA/TtINX-qYjSI/AAAAAAAAB78/7vLkd0pRQPo/s320/emerson.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Es gibt Lebensläufe, die sanften Wanderwegen gleichen: vorhersehbar, geradlinig, ohne viel Auf und Ab. Doch das sind Ausnahmen. Leben heißt meistens auch: Umwege nehmen, Hindernisse überwinden, nach einem Sturz wieder aufstehen. Warum gelingt das einigen so viel besser als anderen? Eine über 90 Jahre währende Studie gibt darauf Antworten, die erstaunen - und die Hoffnung machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Was soll nur aus dem Jungen werden?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;David heißt er. Schon als Schulkind bringt er seine Lehrer zur Weißglut. Ob er, mitten im Unterricht, dreckige Witze erzählt oder Mitschüler zu Weitspuck- Duellen anstiftet - sein Wesen ist auf Provokation ausgerichtet. Dabei ist er nicht dumm: Dank exzellenter Noten schafft er es auf ein gutes College. Doch auch dort gilt er als schwierig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um Bill dagegen muss man sich, wie es aussieht, keine Sorgen machen. Er ist nicht nur begabt und fleißig, sondern hat auch viele Freunde, ist Vertrauensschüler und Kapitän des Football-Teams. Das College beendet er mit Bestnoten. Ein Vorgesetzter beschreibt den jungen Mann als "gelassen selbst in heiklen Situationen, mit viel Sinn für Humor".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob man das auch von Susan behaupten kann? Das Mädchen, einziges Kind ihrer Eltern, ist &lt;b&gt;hochbegabt&lt;/b&gt;, vor allem für Musik. Schon mit fünf Jahren steht sie auf der Bühne, singt und tanzt. Aber nicht freiwillig. Es ist die Mutter, die sie dazu zwingt. Die Mutter hasst Kinder, und sie hält sich schadlos, indem sie die Talente ihrer Tochter ausbeutet. Sie zwingt Susan sogar, ihr Alter zu verschweigen, um sie schon als Kleinkind in Varietés vorführen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Susan wehrt sich auf ihre eigene, stille Weise. Sie verwandelt sich in einen schüchternen, linkischen und völlig amusischen Teenager. Auf dem College zeigt Susan nur mäßige Leistungen, ihr Studium bricht sie ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;Gesucht: Das Geheimnis des ganz normalen Lebens&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Kinder, geboren irgendwo in den USA. Drei Leben, die weder außergewöhnlich noch bedeutend sind - und die dennoch Geschichte gemacht haben. David, Bill und Susan heißen in Wirklichkeit anders; ihre Identität ist ein wohlgehütetes Geheimnis. Ihre Lebensläufe aber sind ein offenes Buch. Es gibt auf der Welt nur wenige Existenzen, die so gründlich durchleuchtet worden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;David, Bill und Susan gehören zu den Teilnehmern eines einzigartigen Wissenschaftsprojekts: der Harvard-Studie für Entwicklung im Erwachsenenalter. Sie ist eine der aufwendigsten Langzeit-Untersuchungen, die in den Humanwissenschaften je unternommen wurden, und befasst sich mit einem ungewöhnlichen Forschungsfeld: dem Geheimnis des guten Lebens. Ihr Ziel ist es, zu bestimmen, welche inneren und äußeren Kräfte dazu beitragen, dass Menschen bis ins hohe Alter körperlich und seelisch gesund bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit über 90 Jahren verfolgen Psychologen und Mediziner der Harvard-Universität in Boston die Lebensläufe von 814 US-Männern und Frauen, die zwischen 1910 und 1930 geboren worden sind. Sie haben deren Familiengeschichten erkundet, sie durch Studienzeit und Militärdienst begleitet, ihre berufliche Laufbahn bis zum Ruhestand dokumentiert. Sie haben ihr Eheleben ebenso ausgeforscht wie ihre sozialen Kontakte und politischen Überzeugungen. Sie haben Buch geführt über Hochzeiten, Geburten, Firmengründungen, Karriere-Sternstunden, aber auch über Scheidungen, Depressionen, Alkoholabstürze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem aber haben sie beobachtet, wie die Menschen auf die Wechselfälle des Lebens reagierten. Welche Strategien sie anwandten, um Krisen und Konflikte zu überwinden und, im besten Fall, gestärkt daraus hervorzugehen. Diese Strategien haben sich, im Verlauf der Studie, als einer der wichtigsten Schlüssel zum Verständnis einer Persönlichkeit erwiesen. Denn sie werden nicht etwa gezielt gewählt, sondern entwickeln und verändern sich mit zunehmender Lebenserfahrung von allein - als unbewusste Antworten des Ichs auf die Zumutungen der Wirklichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um Erfolg oder Misserfolg eines Lebens beurteilen zu können, muss man dieses Leben bis zum Ende verfolgen. Das ist bislang nur wenigen Forschungsvorhaben gelungen. Die Harvard-Studie bildet eine der seltenen Ausnahmen. Sie steht kurz vor dem Abschluss: Über die Hälfte ihrer Teilnehmer sind verstorben; die jüngsten 80 Jahre alt. Zeit für die Forscher, eine endgültige Bilanz zu ziehen, die - das zeichnet sich schon jetzt ab - manche Gewissheit über menschliche Entwicklung infrage stellen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;Ist Glück erlernbar - oder ein Geschenk der Natur?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gesammelten Daten jedes einzelnen Lebens füllen jeweils mehrere Bände. Von der Studentenzeit bis ins Rentenalter haben die meisten Probanden alle zwei Jahre ausführliche Fragebögen ausgefüllt - und über so intime Dinge Auskunft gegeben wie die Qualität ihres Ehelebens, die Zahl ihrer Arztbesuche, die Einnahme von Tranquilizern und ihre Neigung zum Masturbieren. Alle fünf Jahre wurden die meisten medizinisch untersucht, alle 15 Jahre wurden sämtliche Teilnehmer besucht und interviewt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusätzlich befragten die Forscher - Ärzte, Psychologen, Anthropologen und Soziologen - Ehepartner und Kinder der Probanden. Um auch deren familiäre Vorgeschichte zu dokumentieren, besuchten Sozialarbeiter zu Beginn der Studie jedes Elternhaus und notierten Auffälligkeiten: väterliches Trinkverhalten ebenso wie Qualität der Geschwisterbeziehungen und Zustand des Mobiliars.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Datenfülle dient nicht nur als Grundstoff für wissenschaftliche Deutungen. Sie liefert Antworten auf Fragen, die jeden Menschen bewegen, der über sich und seinen Platz in der Welt nachdenkt. Ein "gutes Leben" - was ist das eigentlich? Sind Glück, Zufriedenheit, Wohlbefinden objektiv messbar? Reicht es, mit sich selbst im Reinen zu sein, um sein Leben als gelungen zu bezeichnen - oder muss dieses Leben auch vor dem Urteil der Mitmenschen bestehen? Bleiben wir bis ans Lebensende Geiseln unserer Gene und Kindheitserfahrungen - oder sind wir letztlich doch unseres Glückes Schmied?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;George Eman Vaillant, geboren 1934, emeritierter Professor für Psychiatrie, ist seit 44 Jahren Direktor der Harvard-Studie. Keiner hat die 814 Biografien so gründlich studiert, so viele der Teilnehmer persönlich kennengelernt. Er hat die Fülle ihrer Lebensdaten in Statistiken übersetzt und zu wissenschaftlichen Thesen verdichtet. Vor allem aber hat er ihre Geschichten erzählt - und zwar so, dass jede in ihrer Einzigartigkeit und Erstaunlichkeit fassbar wird. Dabei hat er die Identität der Versuchspersonen konsequent geschützt; bis heute sind diese nur unter den Decknamen bekannt, die er ihnen gegeben hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.geo.de/GEO/mensch/69627.html"&gt;http://www.geo.de/GEO/mensch/69627.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-3290697985787519504?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/3290697985787519504/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/wie-das-leben-gluckt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/3290697985787519504'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/3290697985787519504'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/wie-das-leben-gluckt.html' title='Wie das Leben glückt'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-hg8r9oL-yNA/TtINX-qYjSI/AAAAAAAAB78/7vLkd0pRQPo/s72-c/emerson.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-4502876722321531131</id><published>2011-11-26T20:59:00.001+01:00</published><updated>2011-11-26T21:01:08.463+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HB'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IQ'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Förderung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><title type='text'>Der Intelligenzquotient als Fetisch</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-v6PvPNEficM/TtFFdM-CcAI/AAAAAAAAB70/41NjaI9eqfM/s1600/183914_196161223745906_100000560906264_691630_3903324_n.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="225" src="http://1.bp.blogspot.com/-v6PvPNEficM/TtFFdM-CcAI/AAAAAAAAB70/41NjaI9eqfM/s320/183914_196161223745906_100000560906264_691630_3903324_n.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;h2 style="background-color: #fcfcfc; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 0.96em; line-height: 19px; margin-bottom: 0.25em; margin-left: 0em; margin-right: 0em; margin-top: 0.18em; padding-bottom: 0.1em; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0.2em;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Der Intelligenzquotient als Fetisch: Intelligenzverstärker und der Glaube an eine "kognitive Elite"&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Hans Magnus Enzensberger eröffnet sein Essay über die Intelligenz mit einer Reflexion über die Tugenden in verschiedenen Gesellschaften. In der Moderne, so stellt er fest, genössen mittelalterliche und antike Tugenden wie Tapferkeit, Treue, Weisheit, Demut oder Ritterlichkeit wenig Ansehen. Wer heute etwas gelten wolle, müsse unbedingt intelligent sein.1 Hat er recht, oder ist das nur der Stoßseufzer eines alten Mannes, der mit der modernen Zeit nicht mehr zurechtkommt?2 Es spricht einiges dafür, dass seine Analyse zutrifft.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Erstaunlich viele Eltern in Deutschland zahlen mehrere Hundert Euro dafür, die Intelligenz ihres hoffnungsvollen Nachwuchses testen zu lassen. Das ist umso erstaunlicher, als vom Ergebnis des Intelligenztests in Deutschland nichts abhängt: Außer der Erhöhung des elterlichen Selbstwertgefühls hat die Ermittlung des IQ keine Auswirkungen. Zwar haben alle Bundesländer Programme zur Hochbegabtenförderung, aber die wenigsten davon verlangen einen Intelligenztest als Eintrittskarte. Auch die Lehrer sind nicht unbedingt begeistert, wenn ihnen die Eltern eines schwierigen Schülers stolz berichten, ihr Sohn sei hochbegabt und brauche jetzt individuelle Förderung, dann werde er sich bestimmt besser in die Klasse einfügen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Tatsächlich ist die immer wieder kolportierte Geschichte vom Rüpel, der sich nur langweilt und mit passender Förderung plötzlich zum Musterschüler mutiert, kaum mehr als eine moderne Legende. In Wirklichkeit sind Verhaltensstörungen bei Hochbegabten nicht häufiger als bei anderen Schülern.3 In den letzten Jahrzehnten hat sich das Auftreten diverser Lernstörungen (ADHS, Dyslexie, Dyskalkulie, Asperger-Syndrom) vervielfacht. Der kanadische Psychologe Keith Stanovich schließt daraus, dass Ärzte bei Kindern gerne eine umschriebene Lernstörung diagnostizieren, weil die Eltern das eher akzeptieren als eine unterdurchschnittliche Intelligenz ihres Kindes.4&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auch bei Erwachsenen wird der Faktor Intelligenz immer wichtiger. In der modernen Industriegesellschaft hört das Lernen nie auf. In einem Memorandum der EU-Kommission5 aus dem Jahre 2000 heißt es:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was in erster Linie zählt, ist die Fähigkeit der Menschen, Wissen zu produzieren und dieses Wissen effektiv und intelligent zu nutzen, und dies unter sich ständig verändernden Rahmenbedingungen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der ideale Arbeitnehmer arbeitet sich also selbstständig in neue Aufgaben ein und avanciert in wenigen Monaten zum Experten. Er lernt ständig, freudig und in seiner Freizeit, denn die Belastung an seinem Arbeitsplatz ist auf die volle Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit optimiert. Sobald er mit seiner Arbeit vertraut ist und Erfahrung entwickelt, erkennt er die Gefahr einer möglichen Monotonie und fragt nach neuen Herausforderungen, wenn ihm nicht eine Umstrukturierung seiner Firma schon vorher die Chance gibt, auf einem anderen Posten wiederum seine Lernfähigkeit unter Beweis zu stellen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Medikamente zur Steigerung der Intelligenz?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der reale Arbeitnehmer kann diesen Galopp nicht beliebig lange durchhalten und rutscht irgendwann in den Burnout. Würde man ihm mit intelligenzsteigernden Medikamenten helfen oder würde man seinen Absturz nur verschieben?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein Markt für solche Mittel mag also durchaus vorhanden sein. Würden aber Schüler, Arbeitnehmer oder Hochschullehrer ihre Situation tatsächlich verbessern, wenn sie plötzlich intelligenter würden? Dutzende von Studien haben für England und die USA den Zusammenhang zwischen IQ einerseits sowie Ausbildungs- und Berufserfolg andererseits untersucht. Mehrere Metastudien haben daraus einen deutlichen statistischen Zusammenhang destilliert.6 Der Anschein spricht also dafür, dass die Intelligenz der wichtigste Faktor ist, zu Ansehen, Erfolg und Reichtum zu kommen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sollte die künstliche Steigerung der Intelligenz lediglich dazu dienen, dem Einzelnen ein besseres gesellschaftliches Ansehen oder berufliche Vorteile zu verschaffen? Dann müsste man intelligenzsteigernde Mittel ähnlich einstufen wie Brustimplantate oder Dopingmittel im Leistungssport. Das muss aber so nicht stimmen. Nach einer Langzeitstudie aus dem Jahr 20117 ist die Fähigkeit, diszipliniert zu arbeiten, für den Lebenserfolg wichtiger als die Intelligenz.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich bezweifle, ob technische oder chemische Eingriffe zur Steigerung der Intelligenz den Menschen helfen würden. Sollten sie gar das Gefühlsleben negativ beeinflussen, würden sie den Menschen vielleicht einen Vorteil suggerieren, der in Wahrheit nicht vorhanden ist. Woher stammt dann die Betonung der Intelligenz für schulischen und beruflichen Erfolg, ja sogar für den Lebenserfolg?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich habe den Verdacht, dass es an der scheinbar (aber nicht wirklich) objektiven Erfassbarkeit der Intelligenz liegt. Sie liegt als Zahl vor, damit kann sie erfasst und mit anderen Parametern verglichen werden. Psychologen halten sich gerne an Zahlen, denn sie symbolisieren objektive Tatsachen. Sie lassen sich zusammenfassen und vergleichen, man kann Mittelwerte bilden und Fehlerwahrscheinlichkeiten berechnen. Motivation, Ehrgeiz, Fleiß oder Ordnungssinn sind dagegen nur schlecht numerisch erfassbar. Nach meiner Auffassung ist die Intelligenz, wie sie von den klassischen Tests wiedergegeben wird, in den letzten Jahrzehnten als Faktor für Schul-, Berufs- und Lebenserfolg systematisch überschätzt worden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Die Glockenkurve und die "kognitive Elite"&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In den USA entbrannte im Jahr 1994 eine wütende Debatte über das Buch "The Bell Curve"8, geschrieben von dem Psychologen Richard J. Herrnstein und dem Politikwissenschaftler Charles Murray. Der Titel des Buchs bezieht sich auf die Verteilung der Intelligenzquotienten (IQ) in der Bevölkerung. Es handelt sich um die Gauß-Verteilung, die wegen ihrer Form auch als "Glockenkurve", englisch bell curve, bezeichnet wird.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die beiden Autoren betrachteten die Intelligenz als eine einheitliche, mit einem Intelligenztest zuverlässig bestimmbare Größe. Eine neue Klassenstruktur sei in Amerika entstanden, schreiben sie, angeführt von einer "kognitiven Elite". Das Buch bescheinigt Schwarzen einen deutlich niedrigeren durchschnittlichen IQ als Weißen. Die Autoren kritisieren ausdrücklich, dass arme (und damit unterdurchschnittlich intelligente) Mütter von der staatlichen Sozialhilfe profitieren. Auf diese Weise würden sie dazu ermuntert, ständig Nachwuchs zu produzieren, dessen genetische Ausstattung oder bildungsfeindliche Umgebung ihn ebenfalls unterdurchschnittlich intelligent mache.9&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die kognitive Elite dagegen werde immer reicher, und ihre Mitglieder würden im Wesentlichen untereinander heiraten.10 Das müsse zu einer Art Kastengesellschaft führen, wenn man nicht gegensteuere.11 Man müsse also, erklären Herrnstein und Murray, die Gesetze in etwa auf das Niveau der Zehn Gebote vereinfachen, damit auch weniger intelligente Menschen davon nicht überfordert seien. Die Ehe müsse wieder ihren einstmals herausragenden Status erhalten, uneheliche Geburten vom Gesetz geächtet werden. Eine solche Vereinfachung der Politik bedürfe natürlich einer komplexen Vorbereitung, die nur die kognitive Elite leisten könne.12 Unausgesprochen legen die Autoren nahe, dass die kognitive Elite aufgerufen ist, das Land zu regieren und ein alttestamentarisches Regime zu etablieren, mit den Zehn Geboten als Richtschnur.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das blieb nicht unwidersprochen. Der entschiedenste und wortmächtigste Gegner der Thesen des Buchs war der sehr bekannte Geologie- und Zoologieprofessor Stephen J. Gould. Er schrieb13:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;The Bell Curve ist kaum eine akademische Abhandlung zum Thema Sozialtheorie und Populationsgenetik. Es ist ein Manifest konservativer Ideologie; die unzureichende und voreingenommene Aufbereitung der Daten zeigt den Hauptzweck des Buchs - Lobbyismus. Der Text hallt wider vom dumpfen und grausen Trommelschlag der Forderungen konservativer Denkfabriken.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im Jahre 1996, zwei Jahre nach Erscheinen des Buchs, verschärfte der amerikanische Kongress die Bezugsbedingungen für Sozialhilfe drastisch. Die konservativen Republikaner hatten lange dafür geworben, und Gould verdächtigte Herrnstein und Murray, mit ihrem Buch diese Kampagne unterstützen zu wollen. Auch der Intelligenzforscher Robert Sternberg hält überhaupt nichts von der Idee rassischer Intelligenzunterschiede. Rasse sei ein soziales Konstrukt, und bei der Intelligenz seien sich die Gelehrten nicht einig, was das überhaupt ist, schreibt er.14&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn man Herrnstein und Murrays Argumentation allerdings folgt, dann wäre es nicht nur erlaubt, sondern gerade geboten, Mittel für die Steigerung der Intelligenz zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Sarrazin und der falsche Glaube an den IQ&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In Deutschland kochte im Jahre 2010 eine ähnliche Debatte hoch. "Deutschland schafft sich ab", nannte Thilo Sarrazin sein Buch, in dem er vor dem Niedergang Deutschlands warnte. Er sieht Anzeichen dafür, dass in Deutschland schon seit dem 19. Jahrhundert die intelligenten Mitglieder der Unterschicht regelmäßig aufsteigen. Weil aber Intelligenz zu 50 bis 80 Prozent erblich sei, argumentiert er, bleibe in der Unterschicht nur ein Bodensatz von weniger Intelligenten über. Ausgerechnet die vermehrten sich jetzt am stärksten und verdürben das Erbgut der Deutschen. Ebenfalls überdurchschnittliche viele Kinder hätten Araber und Türken, von denen viele aus der Unterschicht ihrer Herkunftsländer stammten. Sie schnitten in den PISA-Studien miserabel ab, was auf geringe Intelligenz, mangelndes Bildungsinteresse oder beides schließen lasse. Also werde der IQ in Deutschland in vier Generationen um circa fünf Punkte sinken.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In der Bundesrepublik sei diese Entwicklung bereits seit einigen Jahrzehnten im Gange, weshalb der IQ bei der Wiedervereinigung in den alten Bundesländern nur etwa 95 betragen habe. Die DDR habe hingegen eine bessere Bevölkerungspolitik betrieben, sodass der Durchschnitts-IQ bei der Wiedervereinigung dort bei 102 gelegen habe. Die Erblichkeit der Intelligenz sei erwiesen, meint Sarrazin und führt an, dass die aschkenasischen (europäischen) Juden einen durchschnittlichen IQ von 115 hätten, eine ganze Standardabweichung über dem allgemeinen Mittelwert. Bei ihnen sei Gelehrsamkeit seit Jahrhunderten hoch geschätzt gewesen, sodass intelligente Männer beste Heiratschancen gehabt hätten und ihre Gene bevorzugt weitergeben konnten.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Sarrazins Argumentation ist eingängig - und sie ist falsch.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zunächst einmal ist die Formulierung "Intelligenz ist zu 50 bis 80 Prozent erblich" stark verkürzt und damit irreführend. Richtig muss es heißen, dass etwa die Hälfte der Intelligenzunterschiede zwischen zwei Menschen auf erbliche Einflüsse zurückgehen. Geschwister weisen geringere Unterschiede in der Intelligenz auf als nicht miteinander verwandte Menschen. Eineiige Zwillinge zeigen die geringsten Intelligenzunterschiede. Das gilt auch dann, wenn sie bei der Geburt getrennt werden und in verschiedenen Familien aufwachsen. Damit ist aber noch nichts über Entwicklung der Intelligenz ganzer Populationen gesagt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im 19. Jahrhundert war das Bildungssystem keineswegs durchlässig. Das Bürgertum machte nur einen sehr kleinen Teil der Bevölkerung aus, die meisten Menschen arbeiteten in der Landwirtschaft oder in der Industrie. Es gab wohl einige wenige Fälle von überragend begabten Kindern aus armen Verhältnissen, die aufstiegen und an Universitäten lehrten. Die allermeisten armen Bauern oder Arbeiter konnten ihre Söhne und Töchter aber nur auf die Volksschule schicken. Frauen waren an den Universitäten im 19. Jahrhundert nicht willkommen. Im Mittelalter bis einschließlich zur frühen Neuzeit machte die geistig tätige Elite einen so kleinen Prozentsatz aus, dass sie zum Genpool nur wenig beitrug. Demnach müsste eigentlich die Intelligenz der Deutschen recht gering sein, weil sie, wie andere Europäer auch, mehrheitlich von der damaligen Unterschicht abstammen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Angabe von IQ-Werten für Juden oder DDR-Bürger ergibt keinen Sinn, weil die Werte nicht absolut definiert sind. Ein IQ von 105 ist kein fester Wert wie beispielsweise eine Temperatur von 20° C. Er gilt lediglich für einen ganz bestimmten Test zu einer ganz bestimmten Zeit. Die Berechnung eines Intelligenzabfalls über mehrere Generationen ist schon deshalb unsinnig. Um es ganz deutlich zu sagen: Ich halte das alles für unnütze Zahlenmystik. Die Aussagekraft von IQ-Werten, zumal für ganze Völker, ist minimal, ein Vergleich ist wissenschaftlich unzulässig.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Anders als die meisten Menschen glauben, sind IQ-Tests weder über Sprachgrenzen noch über größere Zeiträume vergleichbar. Bevor sie freigegeben werden, müssen sie zunächst validiert werden. Das bedeutet, sie müssen vergleichbare Ergebnisse wie ältere Tests haben. Eine Reihe von Versuchspersonen legen beide Tests ab. Die Rangfolge der Teilnehmer soll bei beiden Tests ähnlich sein. Die Bewertung der Testergebnisse wird so geeicht, dass der Durchschnitt bei 100 und die Standardabweichung bei 15 liegt. Die Verteilung der Ergebnisse soll der Standardverteilung ähneln. Noch einmal ganz deutlich: Nicht die Intelligenz der Bevölkerung folgt einer Normalverteilung, vielmehr ist der IQ-Test so geeicht, dass er ein solches Ergebnis zeigt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Tests in verschiedenen Ländern sind kaum vergleichbar, weil die Aufgaben der Kultur entsprechen müssen, und die Bewertung der Ergebnisse anders geeicht ist. Die ab und zu vorgebrachte Behauptung, die Bürger eines Landes seien intelligenter, weil ihr IQ-Durchschnitt bei 105 liege, während die Einwohner eines anderen Landes es nur auf 98 bringen, ist deshalb vollkommen unsinnig. Auch der Abfall oder Anstieg des IQs einer Bevölkerung über Jahrzehnte lässt sich mithilfe eines IQ-Tests nicht dokumentieren, weil der IQ ständig neu geeicht wird.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Diese Übersicht zeigt, dass hier eine gesellschaftliche Fehlentwicklung eingetreten ist. Erst die unkritische Akzeptanz der gemessenen Intelligenz als gesellschaftliches Rangkriterium schafft die Grundlage für so sonderbare Argumentationsketten, wie Herrnstein und Murray oder Sarrazin sie vorgebracht haben. Die Überbetonung der Intelligenz und der falsche Glaube, sie lasse sich mit dem IQ zuverlässig bestimmen, bergen damit die ernste Gefahr falscher Weichenstellungen für unsere Zukunft.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Quelle: http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/35/35914/1.html&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-4502876722321531131?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/4502876722321531131/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/der-intelligenzquotient-als-fetisch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/4502876722321531131'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/4502876722321531131'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/der-intelligenzquotient-als-fetisch.html' title='Der Intelligenzquotient als Fetisch'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-v6PvPNEficM/TtFFdM-CcAI/AAAAAAAAB70/41NjaI9eqfM/s72-c/183914_196161223745906_100000560906264_691630_3903324_n.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-6226023232787956549</id><published>2011-11-26T16:48:00.002+01:00</published><updated>2011-11-26T16:49:34.351+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Impulse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erfahrungsbericht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedanken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kreativität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Denken'/><title type='text'>Mehr Kreativität durch Müßiggang</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-YCmOtLWQz4c/TtEJ-hLlcII/AAAAAAAAB7c/-b_XXervL4s/s1600/307804_2178407781450_1284549244_31859517_2058850580_n.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="180" src="http://3.bp.blogspot.com/-YCmOtLWQz4c/TtEJ-hLlcII/AAAAAAAAB7c/-b_XXervL4s/s320/307804_2178407781450_1284549244_31859517_2058850580_n.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Ihrer Sehnsucht nach dem großen Glück folgend investieren viele Menschen immer mehr Zeit in Beruf, Familie und Ausbildung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende des Tages haben sie jedoch überwiegend das Gefühl, erschöpft, aber keinen Schritt weiter zu sein. Wollen wir zuviel vom Leben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Menschen folgen in ihrem gelebten Alltag eher einem Betriebsamkeits-Anspruch als einem Kreativitäts-Ideal. Sie sind höchst aktiv, haben das Gefühl, sich auf das Äußerste zu engagieren und im Beruf oder in der Freizeit viel zu oft an die Grenze ihrer Belastungsfähigkeit zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Alltag hat dadurch die Qualität eines hochtourigen Hamsterrads: man dreht bei hoher Drehzahl durch und hat das Gefühl, dass sich der Rhythmus des Lebens immer weiter steigert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft qualifiziert sich das eigene Tagwerk in einer Art Erschöpfungsstolz. Man weiß zwar nicht mehr genau, was man alles getan hat und mit welchem Sinn man es betrieben hat, aber man spürt an der bleiernen Müdigkeit, dass man sich doch rechtschaffen abgearbeitet hat. Die heutige Arbeitskultur produziert daher immer wieder einen Zustand besinnungsloser Betriebsamkeit oder bewegter Erstarrung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durchbrochen wird dieser Zustand jedoch zuweilen an freien Tagen, im Urlaub oder in Momenten der Langeweile. Psychologisch interessant ist, dass dieser Durchbruch oft gar nicht genossen werden kann, obwohl man sich im Alltag doch danach gesehnt hat, endlich dem beklagten Hamsterrad entkommen zu können. Denn die sich eröffnende Ruhe führt in eine Verfassung gesteigerter Unruhe: mit einem Mal stürzen die offenen Fragen, die ungelösten Probleme auf uns ein, die in den heftigen Umdrehungen des Hamsterrades aus dem Blick geraten waren. Wir sehen uns mit Sehnsüchten oder Stimmungen konfrontiert, die uns irritieren und mit denen wir nicht im Handumdrehen fertig werden können. Im tiefsten Inneren haben wir eine große Angst vor der Ungewissheit, den Risiken und der Dramatik, die sich in einer unverplanten Zeit eröffnen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Kreuzzug gegen die Langeweile&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wiedereinstieg ins Hamsterrad hat dadurch häufig eine entlastende Funktion. Man findet sich in einer vertrauten Routine wieder. Man "leidet" zwar, aber dieses Leiden kann man besser leiden als die unberechenbaren Umschwünge des Müßiggangs. Wenn man einmal psychologisch die Tagesläufe der Menschen analysiert, dann stellt man fest, dass viele einen regelrechten Kreuzzug gegen die Langeweile führen. Der Terminkalender ist überfrachtet und der Tag heillos überprogrammiert. Darüber hinaus soll eine ganze Armada von Medien - vom MP3-Player, der als moderner Ohrenschnuller fungiert, über das iPhone oder Smartphone bis hin zum Radio, Fernseher oder Computer - das Aufkommen situativer Leerstellen torpedieren. Ein zur Ruhe kommen und auf sich alleine gestellt sein soll mit allen Mitteln verhindert werden. Die Zeit soll buchstäblich "totgeschlagen" oder kastriert werden. Beseitigt werden auf diese Weise aber auch die psychologischen Voraussetzungen für Kreativität. Denn verrückte Einfälle, patente Ideen oder tiefere Einsichten ereignen sich nicht in Zuständen emsiger Betriebsamkeit, sondern in Übergangs- oder Ruheverfassungen, in Wartezeiten, bei Nebentätigkeiten oder beim Müßiggang. Darum hat jeder auch schon mal die Erfahrung gemacht, dass sich eine Problemstellung, die man seit Stunden verbissen bearbeitete, produktiv auflöste, als man sich beinahe schon resigniert aufs Klo begeben hat. Eine neue Geschäftsidee entsteht meist nicht, wenn man gebannt auf den Computer starrt, sondern auf der Fahrt nach Hause oder in der Kantine. Mitunter hat man sogar das Gefühl, von dem plötzlich hereinbrechenden Einfall überrascht oder überrumpelt worden zu sein. Von Billy Wilder wird berichtet, dass ihm seinen besten Filmideen während des Schlafes "zufielen". Und das Rätsel der Schwerkraft löste Newton nicht in seinem Labor, sondern als er unter einem Apfelbaum döste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;Seele kuppelt aus&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Phasen der Langeweile oder die nicht ritualisierten Zeiten des Dösens, Wartens oder Umherstreifens sind schöpferische Zustände. Frei nach Schiller geraten wir in einen Modus, in dem alles möglich erscheint, weil nichts wirklich nötig ist. Im Müßiggang kuppelt die Seele aus den gerichteten Handlungsvollzügen und festgelegten Zweckbestimmungen aus. Dadurch eröffnen sich erweiterte Freiheitsgrade und Spielräume. Das erleben wir vor allem während des Schlafes. Die Stilllegung der Motorik ist gleichsam die Voraussetzung dafür, dass wir in Träumen unsere Lebensverhältnisse einmal anders und experimenteller "sehen" können als im aktiven Wachzustand. Verfassungen des Wartens oder Müßiggangs sind so produktiv, weil sie einen Übergang ermöglichen. Wer immer nur bewusst und fokussiert an einer Problemstellung arbeitet, gerät in Systemzwänge. Er ist buchstäblich gefangen in einer festgefügten Vorstellungswelt. Man tritt auf der Stelle, die Gedanken drehen sich im Kreis. Man bleibt so einem 'abstrakten Konstruktivismus' verhaftet. Allerdings erwachsen Ideen auch nicht, indem man sich ein Kontrastprogramm verordnet und sich 'konkreten Materialisierungen' hingibt: das Aufsuchen sinnlich-symbolischer Erfahrungen in materialen Vollzügen des Töpferns, Knetens, Plantschens, Knutschens, Spielens oder Essens fördert auch nicht die Kreativität. Sie führen eher zu frei flottierenden und schwelgerischen Verfassungen, die sich aber im plastischen Selbstgenuss verflüchtigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;Übergangs- und Brechungsphänomen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Psychologisch betrachtet sind kreative Ideen daher ein Übergangs- oder Brechungs- Phänomen. Sie entstehen zwischen abstraktem Konstruktivismus und konkreten Materialisierungen. Das abstrakte Denksystem wird durchlässiger auf materiale Ein-Fälle hin. Umgekehrt wird das plastische Material auf konstruktive Momente hin ausgerichtet. Aber diese konstruktive Durchlässigkeit der Übergangs- Verfassungen ist auch mit einer gesteigerten Unruhe und Empfindlichkeit verbunden. Kreative Prozesse sind enervierend und dramatisch. Sie zerstören unser seelisches Gleichgewicht. Sie wühlen uns auf, ziehen uns in euphorische Höhen und in abgrundtiefe Zweifel. Daher obsiegt in unserem Alltag meist die Tendenz, die dem Übergang innewohnende Spannungsdramatik einzuebnen. Wir ritualisieren unseren Alltag und verplanen jede freie Stunde. Die berechenbare Erwartungs-Sicherheit des Hamsterrades ist uns wichtiger als die riskanten Unwägbarkeiten des Übergangs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Mut zum Übergang&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es hat daher auch wenig Zweck, sich Ruhe und Müßiggang einfach zu verordnen. Der Alltag bietet immer wieder gute Gründe, doch wieder ins Hamsterrad einzusteigen. Es gibt doch immer etwas zu tun. Dennoch gibt es natürlich Voraussetzungen, Übergänge erst möglich zu machen. Dazu gehört die radikale Entschlackung des Terminkalenders. Die Eröffnung von Leerstellen im Tageslauf sollte einem wichtiger sein als die Erfüllung von Lehrplänen. Phasen des ziellosen Herumstreunens, des selbstvergessenen Kramens und Schmökerns, das Dösen oder aus dem Fenster schauen können uns in einen gelockerten Modus bringen. Vor allem, wenn wir uns dabei vom sonst üblichen Verwertungsund Perfektionsdiktat freisprechen. Aber Müßiggang erfordert in erster Linie den Mut zum Übergang. Man muss bereit sein, einen Sprung ins Ungewisse zu vollziehen. Einen Sprung, der einen vielleicht mit abgründigen und wenig geliebten Seiten konfrontiert, der uns aber vielleicht auch die Leidenschaft wiederbringt, die wir als Kind verspürt haben: wenn wir Dingen gefolgt sind, die uns wirklich gepackt und begeistert haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über den Autor: Dipl. Psych. Stephan Grünewald ist Mitbegründer des rheingold Instituts für qualitative Markt- und Medienanalysen in Köln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus Forschung und Lehre: August 2011&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-6226023232787956549?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/6226023232787956549/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/mehr-kreativitat-durch-muiggang.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/6226023232787956549'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/6226023232787956549'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/mehr-kreativitat-durch-muiggang.html' title='Mehr Kreativität durch Müßiggang'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-YCmOtLWQz4c/TtEJ-hLlcII/AAAAAAAAB7c/-b_XXervL4s/s72-c/307804_2178407781450_1284549244_31859517_2058850580_n.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-8941086722655074804</id><published>2011-11-24T18:38:00.001+01:00</published><updated>2011-11-24T18:39:33.339+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karriere'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fähigkeiten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Genialität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Üben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Förderung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><title type='text'>Große Geister fallen nicht vom Himmel</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-XRa7WhmFfI8/Ts6BKu2KwMI/AAAAAAAAB7A/jukVRRUVUTQ/s1600/389912_2108069311194_1529427634_31709257_219716825_n.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-XRa7WhmFfI8/Ts6BKu2KwMI/AAAAAAAAB7A/jukVRRUVUTQ/s320/389912_2108069311194_1529427634_31709257_219716825_n.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;h2 style="color: #0f2d4a; font-family: 'Lucida Sans Unicode', 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Verdana; font-size: 13px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 16px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 5px;"&gt;Sieben Zutaten sind nötig, um Weltveränderer zu werden.&lt;/h2&gt;&lt;div&gt;Nur selten merkt die Menschheit sofort, wie sehr ein einzelner Mensch sie geprägt hat. So wie beim Tod von Steve Jobs. Da trauerten sie von Tübingen bis Toronto, und wenn es gilt, den Toten zu würdigen, ist schnell die Erklärung zur Hand: Er war ein Genie. Aber was ist das, ein Genie?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Streit tobt seit Jahrhunderten. Ist es Natur oder Kultur, göttlicher Funke oder menschliche Größe? Platon und Goethe glaubten an angeborene Gottesgaben, Seneca und Nietzsche an - manchmal tragische - menschliche Größe. Wenn wir bei Genie zuallererst an Galilei oder da Vinci, an Newton, Einstein oder Marie Curie denken, dann mag das zeigen, wie die Bewunderung die Zeiten überdauert. Klüger macht uns der Genie-Kult um die längst Verstorbenen indes nicht. Für die heutige Wissenschaft, für Hirnforscher und Psychologen, Historiker und Soziologen ist das geborene Genie nur noch romantische Verklärung. Ihre Studien zeigen: Menschen, die wir als genial betrachten, haben manches mitgebracht, als sie zur Welt kamen. Intelligenz etwa, oder Temperament. Vieles andere mussten sie sich erkämpfen. Die Analyse gibt Aufschluss darüber, welche Faktoren Menschen zu Genies werden ließen. Bildung, Kreativität, Inspiration, Intuition, Unabhängigkeit, Beharrlichkeit und Glück sind sieben wesentliche Zutaten für jene, die sich anschicken, die Welt zu verändern - und sie sind allesamt eher irdischer Natur.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bildung: Der Erfinder Thomas Alva Edison ist das siebte Kind von Samuel Ogden Edison. Der Vater lebt von häufig wechselnden Jobs, Thomas besucht nur wenige Monate lang eine Schule. Aber er wächst - von der Mutter unterrichtet - in einem intellektuell inspirierenden Elternhaus auf. Auch der Jahrhunderttüftler Robert Bosch stammt aus einer großen Familie. Er wird als elftes von zwölf Kindern eines Gastwirts geboren. Sein Vater legt großen Wert auf die Ausbildung der Kinder. So kommt es, dass einer der einflussreichsten Techniker Deutschlands die Realschule und eine Lehre absolviert, jedoch kein Studium. Offenbar kommt es auf kluge Neugierde an, nicht auf akademische Titel.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kreativität: Schon Platon diagnostizierte eine Art »göttliche Verrücktheit«, auch Seneca ahnte: Es gibt kein Genie ohne eine Beimischung von Wahnsinn. Heute bestätigen Wissenschaftler, dass die Gehirne kreativer Menschen anders ticken als die anderer, offener, assoziativer. Manche zahlen für ihre Begabung das, was der amerikanische Psychiater Arnold M. Ludwig den »Preis der Größe« nennt. So finden sich Psychosen und Neurosen bei Künstlern und Schriftstellern weitaus häufiger als in der Durchschnittsbevölkerung. Der große Mathematiker John Nash wird beispielsweise schizophren. Sein Kollege Richard Borcherds, ausgezeichnet mit der Fields-Medaille und damit so etwas wie ein Mathematiknobelpreisträger, leidet am Aspergersyndrom. Im Gehirn von Genies herrscht nachweislich mehr Chaos als anderswo, oft ist es produktiv, manchmal zerstörerisch.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Inspiration: Die wenigsten großen Erfindungen kommen aus dem Nichts. Sie bauen auf den Ideen anderer auf, so als würden sie »auf den Schultern von Giganten stehen« (wie Bernhard von Chartres es im 12. Jahrhundert schrieb und später der berühmte Isaac Newton sagte). Oft sind es kleine Schritte, die sich dann aber als entscheidend herausstellen: Alfred Krupp entwickelt einen nahtlosen Radreifen für Eisenbahnen. Werner von Siemens treibt mit seinen Telegrafen die Kommunikationstechnik voran. Schon vor Krupp gab es Radreifen und vor Siemens den Telegrafen. Aber sie hatten mit dem richtigen Vorwissen jene Ideen, die der Technik zum Erfolg im Alltag verhalfen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Intuition: Viele erfolgreiche Neuerer berufen sich auf ihr Bauchgefühl. Selbst der strenge Wissenschaftsphilosoph Karl Popper vermutete hinter großen Entdeckungen eine Art »schöpferische Intuition«, ein »irrationales Moment«. Was Psychologen und Hirnforscher heute aufdecken, bestätigt seinen Verdacht: Der Mensch weiß viel mehr, als er denkt. Die Informationen sind in seinem Gehirn gespeichert, aber dem Bewusstsein nicht zugänglich. Wer sie freilegen kann, vermag scheinbar Wunderbares zu vollbringen. »Genie ist nicht das Unerreichbare, das Göttliche«, sagt die Psychoanalytikerin und Schriftstellerin Julia Kristeva, »es ist vielmehr die Fähigkeit, sich selbst zu überschreiten.«&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Unabhängigkeit: Es klingt nicht unbedingt charmant. Als »dominant, arrogant, feindselig und von sich selbst überzeugt« charakterisiert der amerikanische Psychologe Gregory Feist den typischen Querdenker. »Sie wussten schon als Kinder, dass Lehrer sich irren können«, staunt die Psychologin Carlan Nemeth, die drei Jahre lang Nobelpreisträger für Physik und Chemie beobachtete und interviewte. Poetischer hat der Dramatiker George Bernard Shaw die Voraussetzung für einen wirklich freien Geist auf den Punkt gebracht: »Am Beginn jeder großen Wahrheit steht immer eine Gotteslästerung.« Und den Mut muss man erst einmal haben.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Beharrlichkeit: Das Geheimnis hinter dem Können vieler Wunderkinder und dem Wissen so manches Experten? Die Botschaft wird heranwachsenden Möchtegern- Genies nicht gefallen: üben, üben, üben. Der Autor Malcolm Gladwell hat für sein Buch Überflieger Biografien großer Unternehmer und Erfinder auf die Geheimnisse ihres Erfolgs abgeklopft. Eine seiner Schlussfolgerungen war die »10 000-Stunden-Regel«. Denn so lange müsse man etwas lernen, proben, tun, um zum Experten zu werden. »Genie ist nur ein Prozent Inspiration, 99 Prozent Transpiration«, wird Erfinder Edison zitiert - ein wenig Eingebung, viel Schweiß.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Glück: Zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein, das ist nicht nur für Genies eine entscheidende biografische Zutat - gilt für sie aber besonders. »Die historische Situation muss den Perspektivwechsel zulassen«, sagt der Wissenschaftshistoriker Jürgen Renn. »Hätte Einstein seine Relativitätstheorie 50 Jahre früher aufgestellt, er wäre im Irrenhaus gelandet.« Renn unterscheidet deshalb zwischen den viel zu Frühen, den Visionären und den Ruhmreichen. Nur wer in die dritte Kategorie fällt, für dessen Querdenken ist die Welt auch reif. Eric Schmidt (Google), Bill Gates (Microsoft) und Steve Jobs (Apple) kamen alle im Jahr 1955 auf die Welt. Sie waren genau im richtigen Alter, als im Januar 1975 mit dem Altair 8800 der erste bezahlbare Microcomputer auf den Markt kam. 397 Dollar kostete der Bausatz. Die drei waren, wie Malcolm Gladwell schreibt, »alt genug, um Teil der bevorstehenden Revolution zu werden, aber nicht zu alt, um sie zu verpassen«.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;So können die Recherchen der Biografen, die Erkenntnisse der Hirnforscher und die Daten der Soziologen Stück für Stück erklären, wie jemand zum Genie werden konnte. Für Vorhersagen, gar für eine geplante Produktion von Genies haben sie sich jedoch bislang als untauglich erwiesen. Schon gar nicht können sie die Faszination des Genialen profanisieren.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Denn Wissen und Fleiß, Eigensinn und Fantasie, sie reichen nicht aus, um die sozialen Innovationen eines Robert Bosch zu erklären (»Lieber Geld verlieren als Vertrauen«) oder die weltweite Trauer um Steve Jobs. Ihr Charisma erschöpft sich nicht darin, besser als andere gewesen zu sein. Mag sich das Puzzle ihres Lebens auch rekonstruieren lassen, so bleibt dennoch eine letzte, rätselhafte Lücke. Wir lieben an Genies, dass sie menschlich und übermenschlich zugleich erscheinen. Diese Zuneigung ist Teil ihres Erfolgs. Und wenn sie schon nicht göttlich inspiriert sind, so wenigstens zum Trost ein kleiner Gott-Ersatz. Wie wurde Steve Jobs genannt? Der iGod!&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aus DIE ZEIT :: 13.10.2011 - Andreas Sentker&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.academics.de/wissenschaft/grosse_geister_fallen_nicht_vom_himmel_51077.html"&gt;http://www.academics.de/wissenschaft/grosse_geister_fallen_nicht_vom_himmel_51077.html&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-8941086722655074804?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/8941086722655074804/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/groe-geister-fallen-nicht-vom-himmel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8941086722655074804'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8941086722655074804'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/groe-geister-fallen-nicht-vom-himmel.html' title='Große Geister fallen nicht vom Himmel'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-XRa7WhmFfI8/Ts6BKu2KwMI/AAAAAAAAB7A/jukVRRUVUTQ/s72-c/389912_2108069311194_1529427634_31709257_219716825_n.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-6193916452595899362</id><published>2011-11-20T16:01:00.008+01:00</published><updated>2011-11-20T16:12:49.688+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HSP'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensitivität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Üben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensitiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stammtisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hypersensibilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Austausch mit anderen bunten Zebras</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-YiMyeikr4xw/S7SNCoNF7KI/AAAAAAAABP0/K8TzljvXPVE/s1600/zebra_01_rein_freigabe_01.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="263" src="http://1.bp.blogspot.com/-YiMyeikr4xw/S7SNCoNF7KI/AAAAAAAABP0/K8TzljvXPVE/s320/zebra_01_rein_freigabe_01.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Es scheint einen großen Bedarf an Austausch mit anderen hochsensiblen, hochsensitiven und hochbegabten Menschen zu geben. Hier fasse ich jetzt einmal alle von mir organisierten, moderierten oder angebotenen Aktivitäten für "bunte Zebras" zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple; font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;Internet:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Offene Gruppe sensibel-begabt bei Facebook&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;(offen meint: Alle können dort lesen, auch Nichtmitglieder, schreiben nur Mitglieder):&lt;br /&gt;&lt;a href="https://www.facebook.com/groups/sensibel/"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;https://www.facebook.com/groups/sensibel/&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Geschlossene Gruppe sensibel-begabt bei Xing&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;(geschlossen meint: Nur Mitglieder können die Beiträge dort lesen und schreiben)&lt;br /&gt;&lt;a href="https://www.xing.com/net/pri818fd4x/sensibelbegabt"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;https://www.xing.com/net/pri818fd4x/sensibelbegabt&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple; font-size: large;"&gt;Reallife:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Monatlicher Stammtisch in Frankfurt:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Immer am 21. eines Monates (es sei denn, der ist am Wochenende, dann am Montag darauf) treffen sich um 19.30 Uhr bunte Zebras in einem Restaurant zum lockeren Austausch, Kennenlernen und Spaß haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Offener Abend zum Thema Hochsensibilität:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;An jedem&amp;nbsp;&lt;u&gt;ersten&amp;nbsp;&lt;/u&gt;Donnerstag des Monats findet jeweils ab 19:30 Uhr ein offener Abend für Interessierte statt.&lt;br /&gt;Es ist keine Selbsthilfegruppe mit therapeutischem Zweck oder einer Veranstaltung mit Vortragscharakter. Die Idee ist es, dass es die persönlichen Geschichten sind, die die Hochsensibilität und der lernende Umgang mit ihr so spannend machen. Diese Geschichten voneinander zu hören, zu fragen und hinein zu spüren, ist der Inhalt des Abends. Dies ist ein Schritt in der eigenen Selbsterfahrung.&lt;br /&gt;Ort: Bei mir in der &lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.open-mind-akademie.de/" target="_blank"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Open-Mind-Akademie&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;in Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt&lt;br /&gt;Kosten: Spendenbasis&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Offener Abend zum Thema Hochbegabung:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;An jedem &lt;u&gt;dritten &lt;/u&gt;Donnerstag des Monats findet jeweils ab 19:30 Uhr ein offener Abend für Interessierte statt. &amp;nbsp;An diesem Abend treffen sich Menschen mit erkannter oder vermuteter Hochbegabung, um sich miteinander auszutauschen und so die Auseinandersetzung auch mit sich selbst zu ermöglichen. Wir bieten ein Forum für zwanglose Gespräche und Diskussionen für Hochbegabte und Menschen, die sich für das Thema interessieren. Der Abend wird gelegentlich unter einem Thema stehen, das im Kalender zuvor bekannt gegeben wird.&lt;br /&gt;Ort: Bei mir in der &lt;a href="http://www.open-mind-akademie.de/" target="_blank"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;Open-Mind-Akademie&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; in Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt&lt;br /&gt;Kosten: Spendenbasis&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;Bitte zu allen Veranstaltungen per Telefon oder Email anmelden, da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich ist.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-6193916452595899362?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/6193916452595899362/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/austausch-mit-anderen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/6193916452595899362'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/6193916452595899362'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/austausch-mit-anderen.html' title='Austausch mit anderen bunten Zebras'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-YiMyeikr4xw/S7SNCoNF7KI/AAAAAAAABP0/K8TzljvXPVE/s72-c/zebra_01_rein_freigabe_01.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-4535574049127378014</id><published>2011-11-16T10:41:00.000+01:00</published><updated>2011-11-16T10:41:09.136+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IQ'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fähigkeiten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IQ-Test'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Förderung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><title type='text'>IQ von Jugendlichen kann sich stark verändern</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-dZjZHtmKNHw/TsOFBMRq29I/AAAAAAAAB6M/XHtz5ilGAIc/s1600/idee.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://3.bp.blogspot.com/-dZjZHtmKNHw/TsOFBMRq29I/AAAAAAAAB6M/XHtz5ilGAIc/s320/idee.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Der Intelligenzquotient ist keine unveränderliche Größe: Bei Jugendlichen kann er innerhalb weniger Jahre deutlich steigen oder sinken. Eine neue Studie zeigt, dass die Schwankungen mit sichtbaren Veränderungen im Gehirn einhergehen.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer mit zwölf Jahren beim IQ-Test versagt, kann mit 16 trotzdem ein Überflieger sein - denn der Intelligenzquotient vieler Jugendlicher verändert sich deutlich. Das berichten britische Forscher nach einer Studie mit 33 Probanden, deren IQ sie im Abstand von drei bis vier Jahren ermittelten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wissenschaftler um Sue Ramsden vom University College London stellten zudem fest, dass Veränderungen in zwei Hirnregionen mit Schwankungen im IQ-Wert einhergingen. Die Jugendlichen hatten sich nicht nur einem Intelligenztest unterzogen, ihr Gehirn wurde auch mittels Magnetresonanztomografie (MRT) untersucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der IQ-Test prüfte zwei Formen von Intelligenz - die verbale sowie die praktische. Für den sogenannten verbalen IQ werden Sprache, Allgemeinwissen und Gedächtnis getestet. Der praktische IQ gibt an, wie gut jemand zum Beispiel Puzzles lösen kann oder fehlende Elemente in Bildern entdeckt. Beide zusammen ergeben den Gesamt-IQ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gesamt-IQ lag beim ersten Test der Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren zwischen 77 und 135, wie die Forscher im Fachmagazin "Nature" berichten. Beim späteren zweiten Test, bei dem die Probanden zwischen 14 und 20 Jahre alt waren, schnitten sie mit 87 bis 143 Punkten ab. Die Tests waren dem Alter der Teilnehmer angepasst; 100 Punkte gelten beim IQ-Test als Durchschnittswert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Hirnregionen veränderten sich&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei vielen Jugendlichen schwankten die Werte zwischen beiden Tests: Bei jedem Fünften veränderte sich der verbale IQ deutlich, bei fast 40 Prozent der praktische IQ und damit bei jedem Dritten der Gesamt-IQ. Im Extremfall sank ein Wert um bis zu 20 Punkte oder stieg um 23.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die MRT-Untersuchung zeigte, dass ein höherer verbaler IQ mit Veränderungen einherginge - in einer Hirnregion im linken Motorkortex, die beim Sprechen aktiviert wird. Dort nahm die sogenannte graue Substanz an Masse oder Dichte zu. Ein höherer praktischer IQ war mit einer Veränderung der grauen Hirnsubstanz im vorderen Kleinhirn verknüpft. Diese Hirnregion wird mit Bewegungen der Hand in Verbindung gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Studien müssten zeigen, ob solche Veränderungen typisch für die Teenagerjahre sind oder während des gesamten Lebens auftreten, schreiben die Forscher in "Nature". Dass sich auch das Gehirn Erwachsener verändert, wenn diese Neues lernen, ist allerdings schon bekannt. Unter anderem zeigte es sich in Experimenten, bei denen Testteilnehmer jonglieren lernten. Daraufhin bildete sich sowohl graue als auch weiße Substanz in bestimmten Hirnbereichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zudem schlagen die Forscher vor, als nächstes zu erforschen, was die beobachteten Veränderungen bei den jungen Probanden ausgelöst hat - und wie diese die schulische und spätere berufliche Laufbahn der Jugendlichen beeinflussen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wir haben die Tendenz, Kinder relativ früh im Leben zu beurteilen und ihren Ausbildungsweg festzulegen", sagt die an der Studie beteiligte Forscherin Cathy Price. Die Ergebnisse würden aber zeigen, dass sich die Intelligenz von Kindern noch entwickeln, ihr IQ sich signifikant verbessern könne. Im Prinzip sei das nicht anders als bei körperlicher Fitness, meint die Wissenschaftlerin. "Ein fitter 14-Jähriger kann mit 18 Jahren weniger sportlich sein, wenn er aufgehört hat zu trainieren. Gleichzeitig kann ein unsportlicher Teenager deutlich fitter werden, wenn er trainiert."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Nina Weber mit Material von dpa&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,792740,00.html"&gt;http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,792740,00.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-4535574049127378014?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/4535574049127378014/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/iq-von-jugendlichen-kann-sich-stark.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/4535574049127378014'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/4535574049127378014'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/iq-von-jugendlichen-kann-sich-stark.html' title='IQ von Jugendlichen kann sich stark verändern'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-dZjZHtmKNHw/TsOFBMRq29I/AAAAAAAAB6M/XHtz5ilGAIc/s72-c/idee.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-8116215175632999698</id><published>2011-11-12T11:44:00.001+01:00</published><updated>2011-11-12T11:45:25.313+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Übersensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensitivität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reize'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensitiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hypersensibilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Wir Überempfindlichen: Kritik, Ablehnung und Nichtbeachten</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-nKGcjxk7NO8/Tr5Nz2X9-FI/AAAAAAAAB4w/_7AL7TM-UAU/s1600/GDT-VincentMunier_1.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="130" src="http://2.bp.blogspot.com/-nKGcjxk7NO8/Tr5Nz2X9-FI/AAAAAAAAB4w/_7AL7TM-UAU/s200/GDT-VincentMunier_1.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;Warum wir Kritik, Ablehnung oder Nichtbeachtung so schwer ertragen können. Wenn uns jemand mürrisch oder abweisend begegnet, uns absichtlich ignoriert oder unnötig scharf kritisiert, lässt uns das selten kalt. Wir nehmen ablehnendes Verhalten fast immer persönlich, selbst wenn wir wissen, dass es gar nichts mit uns zu tun hat.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Der Nachbar hat vorhin nicht besonders freundlich gegrüßt – was hat der gegen mich?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Georg hat schon seit drei Tagen nicht auf meine Mail geantwortet. Meine Einladung zur Party nächsten Samstag ist für ihn wohl nicht so wichtig.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Warum muss Kollegin Müller immer besonders lange herummäkeln, wenn ich einen Vorschlag mache? Was habe ich der eigentlich getan?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Der gnädige Herr guckt stur weiter in den Fernseher, wenn ich ihm erzählen will, was mir vorhin passiert ist. Ich bin ihm wohl gleichgültig!&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Diese Verkäuferin ignoriert mich jetzt schon ziemlich lange. Wenn sie mich nicht gleich bedient, werde ich mich beschweren.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Immer wieder passiert uns das im Alltag: Wir werden geschnitten, kritisiert, ausgegrenzt, nicht beachtet. Jemand ist unhöflich, undankbar, gleichgültig oder sogar aggressiv. Und jedes Mal gibt es uns einen Stich ins Herz. Wir nehmen es persönlich! Das schmerzt besonders, wenn Zurückweisung oder Gleichgültigkeit von Menschen kommt, mit denen wir uns verbunden fühlen, von Freunden, Kollegen oder Partnern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon als Kinder reagieren wir hochempfindlich auf die leisesten Anzeichen von Zurückweisung oder Ausgrenzung. Für das Selbstwertgefühl eines Kindes ist es geradezu eine Katastrophe, wenn es erfährt: „Jana hat alle anderen Mädchen zu ihrem Geburtstag eingeladen, nur mich nicht!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum können wir nicht kühl bleiben und akzeptieren, dass wir nicht von allen und zu jeder Zeit gewürdigt, gemocht oder, wie es heute heißt, wertgeschätzt werden? Die heftige emotionale Reaktion auf alle Formen einer Zurückweisung ist mehr als verständlich. Wir sind soziale Wesen, und das Bedürfnis nach Beachtung und Zugehörigkeit ist tief in unseren Genen verankert. In früheren Zeiten war es geradezu lebensgefährlich, zu wenige Freunde oder wohlwollende Verwandte zu haben oder sogar völlig ausgegrenzt zu werden. Der Sozialpsychologe Mark Leary von der amerikanischen Duke University hat festgestellt: „Die Natur hat uns so konstruiert, dass wir wachsam gegenüber potenziellen Zurückweisungen bleiben, denn die meiste Zeit unserer Frühgeschichte war unser Leben abhängig von einer kleinen Gruppe von Menschen. Ausgegrenzt zu werden hätte das Überleben gefährdet.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein sehr hoher Prozentsatz negativer Erlebnisse in unserem Leben geht auch heute auf die Erfahrung zurück, dass jemand eine Beziehung nicht in gleichem Maße schätzt, wie wir es tun, oder dass uns eine Gruppe ablehnt, zu der wir gerne gehören möchten. Die Balance der investierten Gefühle stimmt nicht. Dieses Ungleichgewicht in den emotionalen Beziehungen ist eigentlich eine banale Tatsache: Wir können nicht mit allen Menschen gleichermaßen eng verbunden sein. Wir sind einfach nicht everybody’s darling, selbst die Liebenswürdigsten unter uns ereilt dieses Schicksal. Schließlich schenken wir ja auch selbst nicht jedem unsere Freundschaft, Anerkennung und Zuwendung. Nicht alle Menschen finden wir gleich liebenswert, um es vorsichtig auszudrücken. Wir sind selbst oft kühl, gleichgültig oder abweisend. Oder einfach gedankenlos und mit eigenen Problemen beschäftigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl wir das wissen, können wir Ablehnung, Gleichgültigkeit oder unerwiderte Liebe durch andere nur schwer ertragen. Denn das könnten Vorstufen sein für die dramatischsten Lebensereignisse schlechthin: Trennungen. Sie sind das Schlimmste, das uns im sozialen Leben passieren kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Spielarten sozialer Ablehnung oder Geringschätzung tangieren unser Selbstwertgefühl. Dieses Gefühl ist nicht nur ein Grundpfeiler unserer Identität, es ist auch ein hochsensibles Barometer für unseren sozialen Status, für unseren Rang in der Gunst der Mitmenschen. Dieser steigt bei jedem Zeichen von Akzeptanz und Zuwendung: „Möchten Sie nachher mit uns Mittagessen gehen?“, und er sinkt mit jedem Signal von Zurückweisung (sogar wenn ein zweitklassiges soziales Angebot drinsteckt): „Wir können doch trotzdem gute Freunde bleiben!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mark Leary, der sich intensiv mit den emotionalen Aspekten des Selbst beschäftigt, verwendet ein anderes Bild – er spricht von unserem „inneren Radar“: im Dienste des Selbstwertgefühls scannen wir die Umgebung permanent, um Anzeichen der Geringschätzung oder Ablehnung zu entdecken. Jedes wirkliche (oder auch nur empfundene oder eingebildete) Absinken in der Gunst anderer wird als bedrohlich empfunden. Und meist versuchen wir sofort, die Ursache für dieses Unbehagen zu beseitigen, das heißt: Wir überprüfen unser Verhalten und versuchen notfalls, die gefährdete Beziehung zu retten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Sensibilität ist individuell unterschiedlich ausgeprägt. Am einen Ende der Skala gibt es den unsensiblen Klotz, der nicht merkt, dass er gerade von Fettnapf zu Fettnapf stolpert, indem er in Gesellschaft schlechte Witze reißt und selbst darüber am lautesten lacht. Am anderen Ende steht der Hypersensible, der in jedem harmlosen Wort eine Missachtung wittert und geradezu paranoid auf das Flüstern anderer reagiert: „Die reden bestimmt über mich! Und zwar nichts Gutes!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mehrheit der Menschen tendiert zu diesem hypersensiblen Pol, heute mehr denn je. Denn die soziale Umwelt, in der wir uns bewegen, hat sich dramatisch erweitert und verkompliziert. Vom Akzeptiert- oder Gemochtwerden hängt vielleicht nicht mehr unser Überleben ab – wie in der Steinzeit –, aber doch unser Wohlbefinden, unser Glück und unsere beruflichen und privaten Zukunftsaussichten. Wenn der Personalchef während eines Bewerbungsgespräches beiläufig auf seine Armbanduhr sieht, löst das selbst bei bisher selbstsicheren Bewerbern Unsicherheit und Nervosität aus: Habe ich zu lange geredet? Will der mich schnell loswerden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die hypersensible Überprüfung und Registrierung sozialer Signale, die auf Geringschätzung oder Nichtdazugehören hinweisen könnten, scheinen uns nach und nach in eine emotionale Schieflage zu bringen. Oft reagieren wir überschießend und vorauseilend mit Angst, Empörung, Eifersucht oder Neid, weil wir viel zu viele Gesten oder Worte der anderen auf uns beziehen. Wir nehmen es persönlich. Immer öfter auch dann, wenn wir gar nicht gemeint waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Überempfindlichkeit wirkt mitunter wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung: Wir führen selbst das herbei, was wir am meisten fürchten. Die anderen wenden sich von uns ab, weil wir so schnell beleidigt, so überempfindlich und misstrauisch sind. Wer eine Missachtung bereits darin sieht, wenn der Partner statt um 17 Uhr – wie vereinbart – erst um 17.04 Uhr anruft, und entsprechend nervös, vorwurfsvoll oder ängstlich reagiert, sieht die Verärgerung des anderen als Bestätigung für den Verdacht: Ich bin dir gleichgültig! Geradezu ein Klassiker bei Paaren mit mindestens einem hypersensiblen Partner ist dieser, an Loriot gemahnende Dialog: „Liebst du mich?“ „Ja, natürlich!“ „Wenn du mich liebtest, würdest du mir das von selbst sagen!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer so um Beweise der Zuneigung bettelt oder dem anderen jedes Wort (oder Schweigen) auf die Goldwaage legt, bewirkt auf Dauer tatsächlichen Rückzug und Entfremdung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Angst, nicht akzeptiert oder gemocht zu werden, treibt eine weitere giftige Blüte: Um gar nicht erst Gefahr zu laufen, Ablehnung oder Geringschätzung erfahren zu müssen, ziehen sich Hypersensible aus für sie riskanten Feldern zurück. Sie meiden Situationen, in denen ihr Selbstwertgefühl verletzt werden könnte. (Woody Allen hat diese vorbeugende Vermeidung ironisch so formuliert: „Ich würde nie in einen Club eintreten, der mich als Mitglied akzeptiert“). Oder sie bewegen sich nur noch in absolut sicheren Kreisen, in denen sie nicht mit Ablehnung oder Kritik rechnen müssen. Und wenn sie sich nicht zurückziehen können – etwa im Berufsleben –, mutieren sie häufig zu Leisetretern und Liebedienern: Übervorsichtig und allzeit gefällig versuchen sie, sich die Gunst der anderen, vor allem der Autoritäten zu erhalten und keinerlei Anlass für Kritik zu bieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sozialpsychologen registrieren ein allgemeines Ansteigen der Hypersensibilität in fast allen Altersgruppen. Die Empfindlichkeit ist häufig mit depressiven Denkmustern gekoppelt, wenn sich die echten oder vermeintlichen Ablehnungen häufen: „Ich bin sozial gescheitert!“ Allerdings scheinen ältere Menschen vor dieser Form von Sozialbesorgnis geschützt zu sein. Es scheint, als ob wir es im Alter gelassener ertragen können, wenn uns andere kritisieren oder einfach nicht mögen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der zunehmend fragmentierten und mobilen Gesellschaft von heute haben wir mehr flüchtige Kontakte als früher, aber weniger echte Bindungen zu anderen Menschen, konstatiert der Psychotherapeut und Autor des Buches The Worry Cure, Robert Leahy. Die Zahl der Gruppen und Netzwerke, in die wir uns integrieren wollen oder müssen, wächst. Wir wollen von den anderen nicht nur die Zustimmung zu dem, was wir tun, sondern auch zu dem, was und wer wir sind. Damit wächst allerdings auch die Zahl der Möglichkeiten, „übersehen“, abgelehnt oder auch nur scheel angesehen zu werden. Mehrmals täglich steht unser Selbstwertgefühl unter Beschuss. Ob die dabei erlebten Zurückweisungen echt oder nur eingebildet sind, ist meist unwichtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es reicht schon, wenn der Portier nicht aufsieht, wenn wir am Morgen die Firma betreten („Der beachtet mich nicht!“) oder die Verkäuferin im Bäckerladen uns die Brötchen mit ausgesuchter Muffigkeit überreicht. Als Übersensible blenden wir aus, dass diese Menschen höchstwahrscheinlich Gründe für ihr Verhalten haben, die überhaupt nichts mit uns zu tun haben. Wir nehmen es auch deshalb persönlich, weil es vermutlich sicherer ist, das Radar niemals abzustellen, als bestimmte soziale Signale zu übersehen. So wie wir die Schmerzrezeptoren im Körper brauchen, weil sie uns sagen, dass wir krank oder verletzt sind, so sehr hängen wir letztlich auch von unseren sozialen Sensoren ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Literatur&lt;br /&gt;Mark Leary: Interpersonal rejection. Oxford University Press, New York 2006&lt;br /&gt;Leah H. Somerville, William M. Kelley, Todd F. Heatherton: Self-esteem modulates medial prefrontal cortical responses to evaluative social feedback. Cerebral Cortex, 20, 2010, 3005–3013&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: Arial, Tahoma, Helvetica, FreeSans, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 16px;"&gt;Auszug aus Psychologie heute 12 / 2011 von Heiko Ernst&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-8116215175632999698?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/8116215175632999698/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/wir-uberempfindlichen-kritik-ablehnung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8116215175632999698'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8116215175632999698'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/wir-uberempfindlichen-kritik-ablehnung.html' title='Wir Überempfindlichen: Kritik, Ablehnung und Nichtbeachten'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-nKGcjxk7NO8/Tr5Nz2X9-FI/AAAAAAAAB4w/_7AL7TM-UAU/s72-c/GDT-VincentMunier_1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-2219224991821938465</id><published>2011-11-12T11:35:00.002+01:00</published><updated>2011-11-12T11:45:46.627+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Übersensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensitivität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sensibilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensitiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hypersensibilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Wir Überempfindlichen: Soziale Hypersensibilität erblich?</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-_zGBQkdF2lA/Tr5L19kUEqI/AAAAAAAAB4c/oPqbOt9aURg/s1600/1016__DSCN1752xxx.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-_zGBQkdF2lA/Tr5L19kUEqI/AAAAAAAAB4c/oPqbOt9aURg/s200/1016__DSCN1752xxx.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Soziale Hypersensibilität kann auch genetisch bedingt sein. Selbst dann, wenn die Eltern nicht lieblos. überkritisch oder selbst gehandicapt sind, bringen manche Menschen eine neuronale Ausstattung mit ins Leben, die sie reizbarer, empfindlicher und ängstlicher macht als andere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sind in der Regel introvertiert, meiden Überstimulation und tun sich schwer mit komplexen sozialen Situationen. Das angeborene Reaktionsmuster macht sie deshalb auch besonders sensibel gegenüber Ablehnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das behindert sie besonders in Beziehungen zu Liebespartnern oder Freunden – zu Menschen also, von denen man normalerweise Zuspruch und Anerkennung erwartet. Bei Paaren mit einem übersensiblen Partner vollführt der nicht so sensible oft wahre Eiertänze, um den anderen zu schonen und nicht zu „brüskieren“.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Übersensible Frauen reagieren in solchen Situationen eher mit Liebesentzug, mit Vorwürfen und Anklagen, Männer eher mit Eifersucht und heftigen Gefühlsausbrüchen, hat Geraldine Downey herausgefunden. Und sie hat untersucht, was im Körper der Betroffenen geschieht, wenn sie Zeichen von Ablehnung, Kritik oder Ausgeschlossensein entdecken – oder zu entdecken glauben: Er reagiert mit Stress, also mit jener Alarmreaktion, die er auch bei anderen Gefahren oder Belastungen mobilisiert. Erhöhter Blutdruck, flacherer Atem, Muskelanspannung machen bereit zu Kampf oder Flucht, in jedem Falle zu schnellem Handeln, um die Bedrohung abzuwehren.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In einem raffinierten Experiment hat Downey zeigen können, wie sozial Übersensible auch eine überschießende körperliche Reaktion zeigen – und zwar schon beim bloßen Gedanken an eine Ablehnung oder Zurückweisung. Sie präsentierte übersensiblen und „normal“ sensiblen Versuchspersonen jeweils zwei Serien von Gemälden – eine von Edward Hopper, eine von Auguste Renoir. Hoppers Gestalten verströmen eine Aura der Isolation, der Einsamkeit, des Ausgeschlossenseins, Renoirs Bilder zeigen Szenen der Wärme und Zugewandtheit.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jeweils nach der Bildbetrachtung ertönte ein lauter Knall, der bei allen Versuchspersonen eine kurze Schreckreaktion auslöste. Mit einem Augenlidsensor erfassten die Forscher die Heftigkeit dieses Reflexes. Das wesentliche Ergebnis des Experiments: Die sozial Hypersensiblen reagierten mit deutlich intensiverem und längerem Lidflattern, wenn sie gerade die Bilder von Hopper angesehen hatten. Sie wurden durch sie sozusagen an die überall lauernde Möglichkeit der sozialen Isolation erinnert. Die weniger Sensiblen reagierten nach beiden Bildserien mit gleichstarkem Lidschlagreflex.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;Selbst wer es ohne genetisch oder erziehungsbedingten Superradar bis in die Pubertät geschafft hat, kann in dieser Lebensphase zum sozial Übersensiblen werden.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teenager und auch noch junge Erwachsene sind in hohem Maß auf ihre Peergroup fixiert, auf Freundeskreise, Cliquen, Gangs oder andere Gruppen von Gleichaltrigen, zu denen sie gehören wollen und deren Werte oder Stile sie übernehmen. Nicht dazu gehören zu dürfen oder ausgeschlossen zu werden kann ein traumatisches Ereignis sein, das lange belastet und den Hyperradar anknipst: Überall wird nun Ablehnung gewittert, das Selbstwertgefühl ist für längere Zeit labil, mit oft verheerenden Folgen. So weiß man inzwischen von School Shootern und Amokläufern, dass sie sich völlig in der Rolle des ausgeschlossenen Einzelgängers eingerichtet haben, der irgendwann blutige Rache nimmt für diese Missachtung.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Selbstwertgefühl eines Menschen ist einerseits abhängig von seiner momentanen sozialen Situation – ob er also gerade Lob oder Kritik, Zuwendung oder Ablehnung, Respekt oder Missachtung erfährt (Zustands-Selbstwert). Und es hängt davon ab, wie stark oder schwach sein Basis-Selbstwertgefühl ist, also von einer relativ überdauernden und situationsunabhängigen Eigenschaft: dem Gefühl für den eigenen Wert in Abwesenheit von Feedback. Es erscheint logisch, dass bei niedrigem Basis-Selbstwertgefühl jede Kränkung noch verheerender einschlägt. Jede Unhöflichkeit, jede Kritik wird persönlich genommen, weil man sich ohnehin selbst für wenig wichtig, wertvoll oder liebenswert hält.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple; font-weight: bold;"&gt;Die Forscherinnen Mina Cikara und Joan S. Girgus von der Princeton University haben in einer Tagebuchstudie herausgefunden, dass sozial Übersensible ein deutlich labileres Selbstwertgefühl haben und emotional heftiger auf negatives Feedback ihrer Mitmenschen reagieren als weniger Sensible. Und nicht nur das: Sie leiden auch dann besonders, wenn positives Feedback ausbleibt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während weniger Sensible es gelassen ertragen können, wenn sie nicht regelmäßig gelobt oder ermuntert werden, brauchen Hypersensible den Zuspruch fast wie eine Droge, um ihren Selbstwert zu stabilisieren.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Selbstwertgefühl eines Menschen wirkt offenbar wie eine Brille, mit der er die soziale Umwelt wahrnimmt. Selbstsichere Menschen, das zeigte eine Studie der Sozialpsychologen Somerville, Kelley und Heatherton an der Cornell University, „erkennen“ mehr positives Feedback aus ihrer Umgebung als Menschen mit labilem Selbstwertgefühl. Diese wiederum „übersehen“ positives Feedback, reagieren aber extrem auf negatives. Die Gehirnaktivität beider Gruppen wurde mit dem Magnetresonanzverfahren im Gehirn gemessen, während die Versuchsteilnehmer erfuhren, ob sie von einer Gruppe „gemocht“ oder „nicht gemocht“ wurden. Besonders im präfrontalen Kortex zeigten sich deutliche Unterschiede – also in der Gehirnregion, die das Sozialverhalten maßgeblich beeinflusst.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Literatur&lt;br /&gt;Mina Cikara, Joan S. Girgus: Unpacking social hypersensitivity: Vulnerability to the absence of positive feedback. Personality and Social Psychology Bulletin, 10, 2010, 1409–1423 &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Geraldine Downey, Vivian Mougios, Ozlem Ayduk, Bonita E. London, Yuichi Shoda: Rejection sensitivity and the defensive motivational system: Insights from the startle response to rejection cues. Psychological Science, 15, 2004, 668–673 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geraldine Downey, Antonio Freitas, Benjamin Michaelis, Hala Khouri: The self-fulfilling prophecy in close relationships: Rejection sensitivity and rejection by romantic partners. Journal of Personality and Social Psychology, 75/2, 1998, 545–580 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Robert Leahy: The worry cure. Harmony Books, New York 2006 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mark Leary: Interpersonal rejection. Oxford University Press, New York 2006 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leah H. Somerville, William M. Kelley, Todd F. Heatherton: Self-esteem modulates medial prefrontal cortical responses to evaluative social feedback. Cerebral Cortex, 20, 2010, 3005–3013&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: Arial, Tahoma, Helvetica, FreeSans, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 16px;"&gt;Auszug aus dem Artikel "Wir Überempfindlichen" Psychologie heute 12 / 2011 von Heiko Ernst&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-2219224991821938465?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/2219224991821938465/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/soziale-hypersensibilitat-erblich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/2219224991821938465'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/2219224991821938465'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/soziale-hypersensibilitat-erblich.html' title='Wir Überempfindlichen: Soziale Hypersensibilität erblich?'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-_zGBQkdF2lA/Tr5L19kUEqI/AAAAAAAAB4c/oPqbOt9aURg/s72-c/1016__DSCN1752xxx.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-2908019370470431750</id><published>2011-11-12T11:10:00.004+01:00</published><updated>2011-11-12T11:46:10.996+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Übersensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensitivität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sensibilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensitiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Wir Überempfindlichen: Selbstwertgefühl</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-P9h1D6TyYEM/Tr5F3gB98XI/AAAAAAAAB4U/rf1b4lXSdG0/s1600/goal.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="174" src="http://2.bp.blogspot.com/-P9h1D6TyYEM/Tr5F3gB98XI/AAAAAAAAB4U/rf1b4lXSdG0/s200/goal.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Woher rührt die besondere Empfindlichkeit gegenüber Kritik und Ablehnung und das mangelnde Selbstwertgefühl, das hochsensible Menschen oft haben?&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paradoxerweise entsteht sie heute oft aus dem Bemühen vieler Eltern, das Selbstwertgefühl ihrer Kinder aufzupäppeln und quasi vorbeugend zu festigen: Sie vermeiden Kritik, überhaupt alles, was die Kinder entmutigen oder kränken könnte. Stattdessen loben sie oft und überschwänglich und belohnen jede Minileistung. Paradoxerweise untergraben sie damit das Selbstwertgefühl.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn überschwängliches Lob zum Standard in der Erziehung wird, können Kinder den Absturz bei dessen Ausbleiben oder bei noch so berechtigter Kritik (die irgendwann einfach fällig wird) nicht aushalten. Kritikfreie Erziehung und Lob wegen jeder Kleinigkeit errichten ein Selbstwert-Kartenhaus, das leicht einstürzt. Das ungerechtfertigte Lob verrückt die Maßstäbe, und Kinder, die kein ehrliches Feedback erhalten, werden allmählich misstrauisch: Meinen die das wirklich so? Und sie beginnen umso scharfsichtiger die vielleicht versteckten Signale von Kritik oder Zurückweisung zu suchen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Natürlich ist neben dem Zuviel auch ein Zuwenig an Zuwendung und Akzeptanz fatal. Ist es für „Normalos“ schon schwer genug, nicht ständig überzureagieren und alles persönlich zu nehmen, so gehen manche Menschen mit einem noch größeren Handicap ins Leben. Die Entwicklungspsychologin Geraldine Downey von der Columbia University in New York hat in einem Langzeitforschungsprojekt untersucht, wie es Menschen ergeht, die als Kinder elterliche Ablehnung, ein Übermaß an Kritik oder gar körperlichen oder seelischen Missbrauch erfahren haben. Diese Menschen lernen früh, die Signale für Zurückweisung zu erkennen – all die bösen Blicke, Gesten oder Worte. Als Erwachsene reagieren sie erst recht übersensibel auf Signale der Geringschätzung und der Kritik von anderen Menschen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auch „unsicher gebundene“ Kinder, die von ihren Eltern zu wenig Zuwendung und Fürsorge erhalten haben, sind später meist hypersensible Erwachsene, die subtilste Signale persönlich nehmen und als Zurückweisung oder Kritik interpretieren. Und auch Kinder, die unter extremen äußeren Bedingungen aufwachsen (wie Armut oder Krieg) und deren Eltern dadurch vollkommen in Anspruch genommen sind, entwickeln ein hypersensibles Radar.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auszug aus dem Artikel "Wir Überempfindlichen" Psychologie heute 12 / 2011 von Heiko Ernst&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-2908019370470431750?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/2908019370470431750/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/hochsensibilitat-und-selbstwertgefuhl.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/2908019370470431750'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/2908019370470431750'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/hochsensibilitat-und-selbstwertgefuhl.html' title='Wir Überempfindlichen: Selbstwertgefühl'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-P9h1D6TyYEM/Tr5F3gB98XI/AAAAAAAAB4U/rf1b4lXSdG0/s72-c/goal.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-701682597267673212</id><published>2011-11-11T21:44:00.000+01:00</published><updated>2011-11-11T21:44:48.535+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Übersensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Empathie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensitiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Sensibilität oder Übersensibel?</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-37lrrZbf40I/Tr2JM4B3IfI/AAAAAAAAB4M/mHP2fjU7YTw/s1600/zebra.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="288" src="http://3.bp.blogspot.com/-37lrrZbf40I/Tr2JM4B3IfI/AAAAAAAAB4M/mHP2fjU7YTw/s320/zebra.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Die Trennungslinie zwischen noch normaler Sensibilität und übersensibler Reaktion zeigt sich durch Grübeln. Übersensible „überdenken“ im doppelten Wortsinn nahezu alle täglichen Ereignisse, nicht nur die eindeutig negativen. Die Psychologin Susan Nolen-Hoeksema schildert in ihrem Buch "Wege aus der Frustfalle - Warum Frauen zu viel grübeln", wie eine Grübelei in Gang kommt:&amp;nbsp;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Eine Freundin hat die E-Mail nicht beantwortet.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die „Überdenker“ durchsuchen nun ihre mentalen Archive nach möglichen Anlässen für dieses Schweigen: Habe ich etwas getan oder unterlassen, was die Freundin verärgert haben könnte? Will sie vielleicht keinen Kontakt mehr? Ein Gebräu von Selbstvorwürfen, Zweifel, Zorn lässt das Selbstwertgefühl absacken: Niemand will mit mir zu tun haben! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch fehlt jeder Beweis, dass es wirklich einen Anlass, eine „Schuld“ gibt für die empfundene Ablehnung. Aber das Verhalten der übersensiblen Grübler gleicht nun einer Selbstsabotage: Sie fragen zum Beispiel nicht nach (vielleicht ist die Freundin ja krank). Und sie reagieren bei einem Wiedersehen vorwurfsvoll und verkrampft – was wiederum auf Unverständnis stößt und Ärger hervorruft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Selbstsichersten unter uns kommen von Zeit zu Zeit in eine Lage, in der ihr Selbstwertgefühl ins Bodenlose zu fallen droht. Nahezu jeder Mensch kennt den stechenden Schmerz, der durch Spott, Kritik, Ignoriertwerden oder unerwiderte Liebe entsteht. Und tendenziell sind wir alle gefährdet , übersensibel zu werden – und etwas zu persönlich zu nehmen. Schon allein deshalb, weil jede Veränderung – ein Orts-, Schul-, Vereins- oder Berufswechsel, eine Versetzung, eine Trennung – uns immer wieder in Situationen bringt, in denen wir unser soziales Ranking erproben und neu austarieren müssen: Akzeptieren die mich? Werde ich dazugehören? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Was können wir tun, um nicht zu Gefangenen und Opfern von Übersensibilität zu werden? Wie können wir lernen, nicht alles persönlich zu nehmen? &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Machen Sie sich immer wieder klar, dass es keine Katastrophe ist, wenn nicht alle Menschen Sie mögen. Manchen passt einfach Ihre Nase nicht. Daran können Sie ohnehin nichts ändern. Versuchen Sie es erst gar nicht.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Rechnen Sie einfach damit, dass andere kritisch, brüsk, uninteressiert oder abweisend sind: Es ist eine Tatsache des Lebens. Beobachten Sie sich selbst. Sind Sie immer gleich höflich, freundlich, zugewandt?&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Erkennen Sie, dass nicht alles, was andere tun oder denken, durch Sie verursacht wird. Jemand hat einfach einen schlechten Tag und ist deshalb unfreundlich. Der Partner ist todmüde und scheint nur deshalb nicht zuzuhören. Es geht nicht immer um Sie!&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Lernen Sie, auch mit emotionalen Grautönen zu leben. In unseren sozialen Beziehungen gibt es nur selten klare Freund-Feind-Verhältnisse. Meistens beherrschen uns und auch die anderen ambivalente Gefühle: Manches an uns gefällt anderen, manches eben nicht. Wir werden nie zu 100 Prozent geliebt oder zu 100 Prozent gehasst.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Suchen Sie, wann immer es geht, ehrliches Feedback, am besten bei Freunden oder Partnern: Warum hast du vorhin so heftig reagiert? Habe ich dich verärgert? Passt dir etwas nicht an mir?&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;Buchtipp: Susan Nolen-Hoeksema: Wege aus der Frustfalle. Warum Frauen zu viel grübeln, zu viel essen und zu viel trinken. Heyne, München 2006&lt;span lang="EN-GB" style="font-family: Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-701682597267673212?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/701682597267673212/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/sensibilitat-oder-ubersensibel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/701682597267673212'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/701682597267673212'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/sensibilitat-oder-ubersensibel.html' title='Sensibilität oder Übersensibel?'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-37lrrZbf40I/Tr2JM4B3IfI/AAAAAAAAB4M/mHP2fjU7YTw/s72-c/zebra.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-6200326959412268491</id><published>2011-11-11T09:48:00.002+01:00</published><updated>2011-11-11T10:11:18.586+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HSP'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensitivität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensitiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hypersensibilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Hochsensitiv - Neurobiologisch</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-1u5v0JLAlw8/TrzhYac-FmI/AAAAAAAAB28/N6rNYhYrp0s/s1600/steine.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="225" src="http://4.bp.blogspot.com/-1u5v0JLAlw8/TrzhYac-FmI/AAAAAAAAB28/N6rNYhYrp0s/s320/steine.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Reizschwellen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hochsensitiv" charakterisiert ein bestimmtes Verhalten.&lt;br /&gt;"Hochsensitiv" könnte auch eine funktionale Eigenschaft von Nervenzellen (Sensoren und Neuronen) sein.&lt;br /&gt;"Hochsensitiv" reagieren Nervenzellen eines Menschen dann, wenn die absolute Reizschwelle von Nervenzellen niedriger als die durchschnittliche anderer Menschen ist.&lt;br /&gt;Als "absolut" bezeichnet man den Wert der Reizschwelle einer Nervenzelle, den Reize bzw. Impulse erreichen muüsen, um Aktionspotentiale einer Nervenzelle auszuloesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Modulation und Sensorische Anpassung&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reizschwellen sind prinzipiell variabel, sie haengen mit komplexen Organlagen unseres Koerpers zusammen. Eine voruebergehende Modulation geschieht z.B. beim Schlafen. Menschen reagieren dann entweder gar nicht oder nur verzoegert auf Reize und Impulse. Reizschwellen von Nervenzellen koennen sich nachhaltig durch sensorische Anpassung im Zusammenhang mit "lernen" verändern. Dies wird z.B. im Sport durch Training bestimmter Bewegungsablaeufe erreicht. Ebenso beim ‘lernen’ sehr komplexer Bewegungen im Kleinkindalter, wie z.B. ‘laufen’.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;&lt;b&gt;Schwellenwerte&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der momentane Status der sensorischen Anpassung loest in der Regel mehr oder weniger positive Empfindungen aus. Berichten Menschen nun, dass sie sich z.B. ueberreizt und daher gestresst fuehlen, wenn sie sich in bestimmten Situationen befinden, dann wird neurobiologisch unterstellt, dass dies mit den Schwellenwerten von Nervenzellen, insbesondere der Neuronen &amp;nbsp;zusammenhaengt und mit der Modulation von Impulsen im ZNS. Man kann diesen Zusammenhang experimentell mit Hilfe des fMRT erforschen und darstellen. ‘Schwellenwerte’ sind seit Jahren eines der zentralen Forschungsgebiete in der Neurobiologie, weil man sich dadurch differenziertere Kenntnisse ueber zentralneurologische Aktivitaeten verspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Neuronale Aktivitäten&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der bestaendige Fluss von neuronalen Aktivitaeten im Gehirn (‘Neuronenfeuer’) wird hier gesteuert. Im Großhirn entstehen Netzwerke von Neuronengruppen, die sich wiederum zu Netzwerken verbinden. &amp;nbsp;Es bilden sich Netzwerke aus Netzwerken. Entsprechend der Vernetzung werden afferente Impulse zusammengefuehrt und je nach dem verstaerkt oder gehemmt. Daraus &amp;nbsp;entstehen regelhafte Steuerungsmuster fuer efferente Impulse. Die sehr komplex vernetzten neuronalen Aktivitaeten von ca. 100 Milliarden Neuronen duerften die Effizienz des ZNS ausmachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Responsivität neuronaler Netzwerke&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Steuerung wird auch durch Verhalten und Handeln (z.B.’lernen’) mitbeeinflusst. Bezieht man &amp;nbsp;diese Aspekte mit ein, kann das, was im Gehirn geschieht auch mit ‘Responsivitaet’ bezeichnet werden. D.h. jedes Gehirn verarbeitet sensorische Impulse auf die ihm eigene Weise, indem es auf die aktuellen Impulse mit bereits funktionierenden neuronalen Netzwerkaktivitaeten reagiert. Wenn neuronale Aktivitaeten im Gehirn ueberhand nehmen, kann dies als hyper-responsiv bezeichnet werden, was moeglicherweise Unbehagen, Ueberlastung und Stress zur Folge hat. Die Bezeichnung ‘hyper-responsiv’ entspraeche im Hinblick auf afferente Impulse hypersensitiven Nervenzellen bzw. Sinnessystemen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Hyper-Responsivität und Eigenwirksamkeit&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zentralen Netzwerke sind unter ganz bestimmten phylogenetischen und ontogenetischen Bedingungen entstanden und werden durch jeden sensorischen Impuls, jedes Erlebnis, das Verhalten und Handeln implizieren, weiter moduliert, was vice versa Verhalten und Handeln aendert. Unbehagen, Ueberlastung und Stress als Folge von Hyper-Responsivitaet neuronaler Aktivitäten dürfte innerhalb unserer Kultur, die vom Einzelnen reibungsloses, normgerechtes Funktionieren verlangt, daher langfristig Verhalten und Handeln beeinträchtigen und die Eigenwirksamkeit in Frage stellen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autorin: Monika Wirthgen&lt;br /&gt;&lt;a href="http://hochsensitive.wordpress.com/2010/07/03/hochsensitiv-neurobiologisch/"&gt;http://hochsensitive.wordpress.com/2010/07/03/hochsensitiv-neurobiologisch/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-6200326959412268491?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/6200326959412268491/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/hochsensitiv-neurobiologisch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/6200326959412268491'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/6200326959412268491'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/hochsensitiv-neurobiologisch.html' title='Hochsensitiv - Neurobiologisch'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-1u5v0JLAlw8/TrzhYac-FmI/AAAAAAAAB28/N6rNYhYrp0s/s72-c/steine.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-3526964931135234347</id><published>2011-11-10T22:42:00.003+01:00</published><updated>2011-11-11T10:12:37.516+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fähigkeiten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Förderung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mensa'/><title type='text'>Schlau sein verboten?</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-VCCLIRYJDt0/TrxFKZtuvBI/AAAAAAAAB2E/0zgYYMXB_Sg/s1600/Adam.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="178" src="http://4.bp.blogspot.com/-VCCLIRYJDt0/TrxFKZtuvBI/AAAAAAAAB2E/0zgYYMXB_Sg/s320/Adam.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; font-weight: bold; line-height: 19px;"&gt;Mehr als 3.000 Menschen lassen jährlich ihre Intelligenz vom Hochbegabtenverein Mensa e.V. testen. 42 Prozent von ihnen sind hochbegabt. Doch die Begabung kann verschwinden, wenn sie nicht entsprechend gefördert wird. Mensa e.V. engagiert sich wie auch die staatlichen Begabtenförderungswerke oder e-fellows.net dafür, dass Begabte ihr Potenzial weiterentwickeln. Doch ist es gerecht, ohnehin Bevorteilte noch zu fördern?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 19px;"&gt;Wissenschaftler gehen davon aus, dass Intelligenz nur zur Hälfte erblich ist. Ob ein Mensch besondere Fähigkeiten entwickelt, hängt zum großen Teil von seiner Umwelt ab. Ein Kind kann also durchaus hochbegabt sein, obwohl seine Eltern normal oder sogar unterdurchschnittlich begabt sind. Sind beide Eltern hochbegabt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Kind ebenfalls besondere Fähigkeiten hat, sehr hoch. Auch wenn man davon ausgeht, dass Hochbegabung in allen gesellschaftlichen Schichten vorkommt, werden hochbegabte Kinder aus armen Familien seltener als solche erkannt als solche aus reichen Familien.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;h4 style="background-color: white; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 19px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/h4&gt;&lt;h4 style="background-color: white; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 19px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;Frühe Förderung ist besonders wichtig&lt;/b&gt;&lt;/h4&gt;&lt;h4 style="background-color: white; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 19px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal;"&gt;Gene und Umwelt interagieren: Begabung benötigt daher immer eine anregende Umgebung, um sich zu entfalten. Je jünger ein Mensch, desto größer seine Entwicklungsmöglichkeiten. Eine frühe Förderung ist daher besonders wichtig, denn ab dem Alter von acht oder neun Jahren bleibt der Intelligenzquotient relativ stabil. Jeder Mensch verfügt über ein gewisses Entwicklungsspektrum. Ob er sich eher zum oberen oder unteren Ende entwickelt, hängt von seiner Umwelt ab.&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;&lt;div style="background-color: white; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 19px; margin-bottom: 18px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Ist die Förderung Starker gerecht?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;In Deutschland gilt in Sachen Hochbegabung oft noch das Matthäusprinzip: Während die Unterstützung schwacher Schüler gerecht ist, gilt die Förderung der Starken als ungerecht. Tatsache ist jedoch, dass beide Gruppen gleich weit von der Durchschnittsbegabung entfernt sind. Auch die e-fellows sind sich bei der Frage nach der Gerechtigkeit der Förderung nicht ganz einig. Sie diskutieren in der&lt;a href="https://www.community.e-fellows.net/qanda/question/view/id/1670" style="color: black;" target="_blank" title="Link öffnet in neuem Fenster/Tab (je nach Browser-Einstellung)"&gt;Community&lt;/a&gt;, ob ihnen die Privilegien des e-fellows.net-Stipendiums zustehen, obwohl sie durch ihre guten Noten, Praktika und Auslandserfahrung bei der Jobsuche bereits im Vorteil sind.&lt;/div&gt;&lt;h4 style="background-color: white; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 19px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;Gute Chancen auch ohne Förderung?&lt;/b&gt;&lt;/h4&gt;&lt;h4 style="background-color: white; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 19px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal;"&gt;"Ich denke, wir hätten doch auch so schon recht gute Chancen, Jobs oder Praktika bekommen, wozu diese Extrawürste?", schreibt ein e-fellow. Ein anderer meint: "Natürlich ist es wichtig, auch die Masse zu fördern. Aber in gleicher Weise ist es auch wichtig, jene ganz besonders zu fördern, die ein großes Potential mitzubringen scheinen, ihren ganz besonderen Beitrag (für das Land, für die Wirtschaft, für die Wissenschaft oder ganz allgemein für die Zukunft) zu leisten!"&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; font-weight: bold; line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; font-weight: bold; line-height: 19px;"&gt;Da war noch was: die finanzielle Seite&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 19px;"&gt;Die Förderung Begabter durch Seminare und Kontakte zu Unternehmen ist die eine Seite eines Stipendiums. Die finanzielle Unterstützung die andere. Denn auch wenn viele Stipendiaten der Begabtenförderungswerke auf Grund der guten finanziellen Lage ihrer Eltern "nur" ein monatliches Büchergeld bekommen, gibt es auch diejenigen, die auf die monetäre Unterstützung durch ein Stipendium angewiesen sind. Natürlich könnten sie BAföG oder einen Studienkredit beantragen, aber sie haben sich mit guten Leistungen und sozialem ein Stipendium erarbeitet. Wer sollte ihnen das verübeln?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; font-weight: bold; line-height: 19px;"&gt;Von&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; line-height: 17px;"&gt;Catalina Schröder&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.e-fellows.net/KARRIEREWISSEN/Im-Fokus/Hochbegabung/Hochbegabung2"&gt;http://www.e-fellows.net/KARRIEREWISSEN/Im-Fokus/Hochbegabung/Hochbegabung2&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-3526964931135234347?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/3526964931135234347/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/schlau-sein-verboten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/3526964931135234347'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/3526964931135234347'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/schlau-sein-verboten.html' title='Schlau sein verboten?'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-VCCLIRYJDt0/TrxFKZtuvBI/AAAAAAAAB2E/0zgYYMXB_Sg/s72-c/Adam.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-1130311036622782302</id><published>2011-11-08T09:48:00.006+01:00</published><updated>2012-01-17T16:10:22.479+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensitivität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensitiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Sind Sie hochsensibel? Selbsttest</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-u5Q90XmDUNw/TxWPL73McPI/AAAAAAAACDg/skEaNhcnD2c/s1600/P1013888.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-u5Q90XmDUNw/TxWPL73McPI/AAAAAAAACDg/skEaNhcnD2c/s320/P1013888.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Der Test zur Hochsensibilität von Elaine Aron&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die amerikanische Psychologin &amp;nbsp;Elaine Aron erfasst mit Fragebögen, ob Menschen in ihrem Sinne „highly sensitive“ sind. Antworten Sie mit „zutreffend“, wenn die Aussagen zumindest teilweise zutreffen. „Unzutreffend“ steht für Aussagen, mit denen Sie sich kaum oder überhaupt nicht identifizieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Ich fühle mich leicht überwältigt durch starke Sinneseindrücke.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Offenbar habe ich eine feine Wahrnehmung für Unterschwelliges in meiner Umwelt.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Stimmungen anderer Menschen beeinflussen mich.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich reagiere eher empfindlich auf körperlichen Schmerz.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich habe an geschäftigen Tagen das Bedürfnis, mich zurückzuziehen – entweder in ein dunkles Zimmer oder an einen anderen Ort, wo ich allein sein und mich von der Stimulation erholen kann.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Auf Koffein reagiere ich heftiger als viele andere Menschen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich fühle mich schnell überwältigt von Dingen wie grelle Lichter, starke Gerüche, raue Textilien auf meiner Haut oder Martinshörner in meiner Nähe.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich besitze ein reiches, vielschichtiges Innenleben.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Laute Geräusche bereiten mir Unbehagen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kunstvolle Musik bewegt mich tief.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Manchmal liegen meine Nerven derart blank, dass ich nur noch alleine sein möchte.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich bin ein gewissenhafter Mensch.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich bin schreckhaft.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Es bringt mich leicht aus der Fassung, wenn ich in kurzer Zeit viel erledigen muss.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wenn andere Menschen sich in einer Umgebung unwohl fühlen, weiß ich eher als manche andere, was notwendig ist, um Wohlbefinden herzustellen (zum Beispiel durch eine Veränderung der Beleuchtung oder der Sitzordnung).&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich werde ärgerlich, wenn man von mir erwartet, zu viele Dinge gleichzeitig zu tun.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich gebe mir große Mühe, Fehler zu vermeiden oder Dinge nicht zu vergessen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Fernsehsendungen und Spielfilme mit Gewaltszenen meide ich.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich fühle mich unangenehm erregt, wenn sich um mich herum viel abspielt.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hungergefühle stören nachhaltig meine Konzentration und beeinträchtigen meine Stimmung.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Veränderungen in meinem Leben treffen mich sehr heftig.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich bemerke und genieße feine Düfte, Geschmäcker, Klänge oder Kunstwerke.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich empfinde es als unangenehm, wenn ich mich mit mehreren Dingen gleichzeitig beschäftigen muss.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Für mich ist es sehr wichtig, mein Leben so zu organisieren, dass ich Situationen vermeide, in denen ich mich ärgern muss oder die mich überwältigen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Laute Geräusche, chaotische Szenen und ähnliche starke Reize stören mich.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wenn ich mit anderen Menschen konkurrieren muss oder beobachtet werde, während ich eine Aufgabe erfülle, macht mich das so nervös und unsicher, dass ich weitaus schlechter abschneide, als ich eigentlich könnte.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Als Kind haben meine Eltern und Lehrer mich als sensibel oder schüchtern angesehen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Ergebnisse: Wenn Sie mehr als 14 Aussagen als zutreffend markiert haben, sind Sie wahrscheinlich eine Highly Sensitive Person. Sollte die Zahl zwar geringer sein, die betreffenden Aussagen aber in extremem Maße zutreffen, so könnten sie ebenfalls zu den betroffenen Menschen zählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;© 2000 Elaine N. Aron &amp;nbsp;&lt;a href="http://www.hsperson.com/pages/test.htm"&gt;http://www.hsperson.com/pages/test.htm&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-1130311036622782302?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/1130311036622782302/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/sind-sie-hochsensibel-selbsttest.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/1130311036622782302'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/1130311036622782302'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/sind-sie-hochsensibel-selbsttest.html' title='Sind Sie hochsensibel? Selbsttest'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-u5Q90XmDUNw/TxWPL73McPI/AAAAAAAACDg/skEaNhcnD2c/s72-c/P1013888.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-434686074753857712</id><published>2011-11-06T22:00:00.002+01:00</published><updated>2011-11-06T22:01:05.980+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fähigkeiten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Impulse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensitivität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedanken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hypersensibilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Hilfe: schlau und hochsensibel – was tun?</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-eHWMxr1YPnc/Trb1X9mPeJI/AAAAAAAAB18/89ai5MGwK2g/s1600/herz2.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/-eHWMxr1YPnc/Trb1X9mPeJI/AAAAAAAAB18/89ai5MGwK2g/s200/herz2.jpg" width="195" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Die 6jährige Dahlia kommt frustriert aus der Schule und erzählt ihrer Mutter: „Wir haben Tonbandaufnahmen von Tieren gehört. Das erste war ein Summen. Alle haben sofort gerufen ‚eine Fliege‘. Ich habe überlegt, ob es eine Fliege, eine Hummel, eine Biene oder eine Hornisse sein könnte. Das zweite Geräusch war ein Brüllen. Alle riefen gleich ‚ein Löwe‘. Ich dachte, es hätte ein Tiger, ein Löwe, ein Bär, ein Leopard oder ein Puma sein können.“ Dahlia hatte bei den Aufgaben, die ihre Mitschüler mühelos bewältigten, versagt, weil sie viel zu differenzierte Überlegungen anstellte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Schätzungen sind 2 von 100 Menschen intellektuell hochbegabt und haben einen Intelligenzquotienten von 130 oder mehr Punkten. Vermutlich sind ca. 15 % der Gesamtbevölkerung Menschen mit Hochsensibilität. Was für die Betroffenen im Grunde eine besondere Begabung ist, stellt sich für viele, die zumeist gar nichts von ihrer überdurchschnittlichen Veranlagung wissen, oft als Problem dar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hochbegabte – unabhängig davon ob sich die Hochbegabung auf die intellektuelle oder emotionale Intelligenz oder besonders sensible Wahrnehmungsmöglichkeiten bezieht – sind anders als die meisten und leiden oft unter ihren Talenten und dem Gefühl, anders zu sein. &amp;nbsp;Weil sie anders als die meisten sind, &amp;nbsp;fühlen sie sich häufig unverstanden, was sehr verunsichern kann und Betroffene an sich zweifeln lässt. Erst wenn sie um ihre besonderen Fähigkeiten selbst genau Bescheid wissen, können sie sich in einem neuen Licht sehen. Eine Hochbegabte sagt es selbst mit ihren eigenen Worten am besten: „Endlich weiß ich, warum ich mich, seit ich denken kann, fremd gefühlt habe. Ich dachte, ich bin ein Alien.“ Verantwortlich für dieses Erleben von Fremdheit sind ihr überaus wacher und sprunghaft denkender Geist, eine besonders schnelle Auffassungs- und Kombinationsgabe und ihre Fähigkeit vernetzt und kreativ zu denken, Inhalte auf das Wesentliche zusammenzufassen sowie originelle Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Ihre Mitmenschen wie z.B. ihre Kollegen waren oft für derartige Originalität gar nicht aufgeschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Menschen mit Hochbegabung über ihre besondere Veranlagung Bescheid wissen und es ihnen gelingt, Bedingungen zu schaffen, in denen sie ihre Talente ausleben und sinnvoll einbringen können, führen sie ein spannendes und erfülltes Leben. Sind sie allerdings unter- oder überfordert, spielt ihr Nervensystem verrückt. Durch Überreizung, die besonders bei Hochsensiblen schnell über ihre intensiven und facettenreichen Sinneseindrücke entsteht, kommt es zu Dauerstress, was häufig mit psychosomatischen Symptomen wie z.B. Magen-Darm-Problemen, chronischer Muskelanspannung, Entzündungsneigung, Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen einhergeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hochsensible haben ein ausgeprägtes Gespür für Atmosphärisches und können sich oft nicht gut abgrenzen. Kommen sie z.B. in einen Raum, in dem nach einem Streit dicke Luft ist, bemerken sie dies sofort, reagieren empfindlich, übernehmen die Anspannung und fühlen sich sofort unwohl. Menschenmassen, Gedränge, Lärm oder grelle Lichtquellen sind ihnen zumeist ein Gräuel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Kunststück für die Betroffenen besteht darin, zu erkennen und zu verstehen, was es mit ihrer besonderen Begabung auf sich hat. Dann können sie lernen, mehr und mehr zu sich zu stehen; lernen, für ausreichend geistige Anregung zu sorgen; lernen, sich selbst besser zu schützen und lernen, ihr enormes Potential zu nutzen. Wenn Hochsensible berücksichtigen und darauf achten, mehr Zeit und Ruhe zur Verarbeitung ihrer umfangreichen, tiefgehenden Eindrücke zu benötigen, wirken sich ihre Talente förderlich für sie und andere aus. Ihr intuitives Wissen und ihre intensiven Gefühle wollen einsortiert und integriert werden. Dann erschließt ihnen ihre überdurchschnittliche Wahrnehmungsfähigkeit eine besondere Fülle im Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gelingt es intellektuell Hochbegabten und hochbegabt Sensiblen ihre Gaben in die richtigen Bahnen zu lenken, sind sie prädestiniert für Karrieren als Vordenker, Erfinder, Künstler und Berater. Ihre besondere Denkfähigkeit – auch in Bildern, vernetzt, intuitiv und fühlend zu denken – lässt sie komplexe Zusammenhänge erfassen und verstehen und außergewöhnliche Lösungen entwickeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hilfreich für Betroffene ist der Kontakt mit Gleichgesinnten. Zeit mit anderen Hochbegabten und Hochsensiblen zu verbringen und sich auszutauschen, ist wohltuend, bietet wertvolle Impulse und fördert die Selbstakzeptanz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch bei Beratungsbedarf oder Therapiewunsch fühlen sich Hochbegabte bei jemandem mit einer ähnlichen Veranlagung besser gesehen und verstanden und haben das Gefühl, wirkungsvolle Unterstützung zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht zu vergessen ist, dass sich jeder bei bestimmten &amp;nbsp;Themen besonders gut auskennt und schlauer als andere ist. Jeder kennt an sich auch Bereiche, in denen er besonders sensibel reagiert oder hat Tage, an denen er sich äußerst dünnhäutig und sehr empfindlich fühlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie geht es Ihnen? Mussten Sie sich schon als Kind anhören, viel zu empfindlich zu sein? Haben Sie sich durch umständliche Darbietungen und endlose Wiederholungen z.B. in der Schule gelangweilt und angestrengt gefühlt? Oder fühlen Sie sich eher genervt von Leuten, die das Gras wachsen hören und übertriebene Rücksichtnahme erwarten? Stresst es Sie, wenn Menschen Ihrem Empfinden nach ein viel zu hohes Tempo haben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teilen Sie Ihre Erfahrungen zum Thema Hochbegabung mit uns – wir freuen uns!&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;von Regine Göttert, - hier veröffentlicht:&amp;nbsp;&lt;a href="http://reginegoettert.wordpress.com/2011/11/04/hilfe-schlau-und-hochsensibel-was-tun/"&gt;http://reginegoettert.wordpress.com/2011/11/04/hilfe-schlau-und-hochsensibel-was-tun/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: #f9f7f5; color: #c0b2a5; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 22px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: #f9f7f5; color: #c0b2a5; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 22px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-434686074753857712?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/434686074753857712/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/hilfe-schlau-und-hochsensibel-was-tun.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/434686074753857712'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/434686074753857712'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/hilfe-schlau-und-hochsensibel-was-tun.html' title='Hilfe: schlau und hochsensibel – was tun?'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-eHWMxr1YPnc/Trb1X9mPeJI/AAAAAAAAB18/89ai5MGwK2g/s72-c/herz2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-7281199812353017923</id><published>2011-11-06T21:54:00.004+01:00</published><updated>2012-01-21T18:27:34.364+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karriere'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Impulse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Coaching'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><title type='text'>Zu schlau fürs Büro</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-8mTi2-2eJI8/Txr1fjz9DcI/AAAAAAAACEM/7CI-6ka6fM4/s1600/Farbe-blau_garten.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-8mTi2-2eJI8/Txr1fjz9DcI/AAAAAAAACEM/7CI-6ka6fM4/s320/Farbe-blau_garten.jpg" width="223" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;Arbeitgeber suchen intelligente Mitarbeiter. Hochbegabte aber stoßen in den meisten Unternehmen auf Schwierigkeiten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was Besseres als das Auswärtige Amt hätte Katharina Bonnenfant nicht passieren können. Im Juli hat die 31-Jährige als Referentin für Internationales Wirtschafts- und Patentrecht in der Berliner Behörde angefangen. In drei Jahren wird sie, wie alle im Amt, in eine andere Abteilung wechseln, sich noch einmal vollkommen neu einarbeiten müssen. Permanente Veränderungen gehören im Auswärtigen Amt zum normalen Karriereverlauf. Was für gewöhnliche Arbeitnehmer eher eine verschreckende Stellenbeschreibung wäre, bedeutet für Bonnenfant Abwechslung und Stimu¬lation. »Deshalb arbeiten relativ viele von uns im Auswärtigen Amt«, sagt sie. Mit »uns« meint sie die Hochbegabten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Katharina Bonnenfant gehört zu rund eineinhalb Millionen Deutschen, zwei Prozent aller Bundesbürger, deren Intelligenzquotient über einem Wert von 130 liegt und die deshalb als hochbegabt gelten. Die Bildungspolitik hat längst erkannt, dass Hoch- begabte eine volkswirtschaftliche Ressource sind, auf die bisher niemand wirklich gesetzt hat. Vor allem in konservativ regierten Bundesländern wie Hessen und Sachsen »geht das Thema seit rund 15 Jahren richtig ab«, sagt Heinz-Werner Wollersheim, der an der Universität Leipzig den Lehrstuhl »Begabungsforschung und Kompetenzentwicklung« leitet. Immerhin gibt es für die rund 300 000 hochbegabten Kinder inzwischen recht vielfältige Förderangebote, Spezialgymnasien zum Beispiel. Hochbegabte Erwachsene aber bleiben nach wie vor ein kaum beachtetes Randphänomen. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass nur wenige von ihnen sich selbst als hochbegabt sehen und es sich noch seltener durch einen IQ-Test bestätigen lassen — also schlicht nicht wahrgenommen werden. Zum Schaden der Hochbegabten im Beruf wie auch der Unternehmen, die dieses Potenzial nicht nutzen. »Der Begabungsbegriff spielt in der Personalentwicklung keine Rolle«, so Wollersheim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Katharina Bonnenfant verrät nicht, wie intelligent sie ist. Als Mitglied der internationalen Hochbegabtenvereinigung Mensa hält sie sich an den gemeinsamen Kodex, nur von einem »IQ über 130« zu spre¬chen. Schon in der Schule hatte Bonnenfant eine enorme Lernfähigkeit, konnte schneller als ihre Mitschüler Vokabeln lernen und früh mit ihren Eltern politische Nachrichten analysieren. Sie studierte Jura und Politik und entschied sich für die Attache-Ausbildung im Außenministerium - vor allem wegen der Aussicht auf geografische und thematische Abwechslung. »Ein Routinejob hätte mich eher abgeschreckt.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;»Unsere Gesellschaft treibt die Genies in den Wahnsinn«&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Angst, gelangweilt und unterfordert einen Dienst nach Vorschrift absolvieren zu müssen, kennen viele Hochbegabte. Nicht wenige von ihnen haben schon als Kinder erlebt, dass Unterforderung zu Langeweile und Frustration fuhrt. Matthias Moehl, Vorsitzender der deutschen Mensa-Sektion, sieht deshalb in Katharina Bonnenfant ein gutes Beispiel dafür, wie Hochbegabte ihre Berufswahl angehen: Sie setzen auf Abwechslung. Moehl selbst war vor einigen Jahren noch in der IT-Branche tätig, heute arbeitet er in der Politik- und Wahlforschung. Er kennt einen Rechtsanwalt, der gleichzeitig im Opernfach tätig ist. »Es gibt bei Hochbegabten eine große Neugier und zudem die Fähigkeit, sich sehr schnell in neue Wissensbereiche einzuarbeiten.« Trotzdem könne die ausgeprägte Wechsellust von Hochbegabten in anderen, weniger mobilen Berufen, zu ernsthaften Problemen führen, sagt Moehl. Dann nämlich, wenn sich die Flexibilität darin niederschlägt, sich »nicht auf eine Sache fokussieren zu wollen oder aufzuhören, wenn der intellektuelle Reiz einer Aufgabe weg ist«.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In vielen Branchen würden standardisierte Lösungen verlangt, sagt Moehl. Kommt der hochbegabte Angestellte auf kürzerem, nicht formalisiertem Weg zum Ziel, ergeht es ihm wie dem Schüler, der an der Tafel ein paar Schritte auslässt, da er sie im Kopf sowieso schon gegangen ist: Die Lösung wird angezweifelt. Moehl selbst hat erlebt, wie ihn ein Teamleiter »regelrecht für dumm erklärte«, weil er eine Prozessanalyse anders anging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Katharina Bonnenfant weiß, dass sie als Hoch- begabte »einfach schneller denkt«. Deshalb sei es wichtig, »sich auf sein Gegenüber einzustellen und es in seine Gedankengänge einzubinden«. Ihre besondere Auffassungsgabe kommt ihr im Auswärtigen Amt allerdings eher entgegen. »Das internationale Recht hat oft sehr exotische Aufhänger, da sind ungewöhnliche Perspektiven geradezu notwendig.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Karin Rasmussen allerdings kennt auch andere, weniger glückliche Berufsbiografien von Hochbegabten. So mancher stoße gerade aufgrund seiner Intelligenz im Beruf an seine Grenzen, sagt die 59-Jährige, die in ihrem Berliner Büro »Coachings für Hochbegabte« anbietet. »Das gängige Klischee, Genie liege nah am Wahnsinn, ist kompletter Blödsinn«, sagt Rasmussen. »Es ist nur so, dass unsere Gesellschaft Genies in den Wahnsinn treibt. Nicht, weil sie genial sind, sondern weil sie sich nicht anpassen.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So verschieden ihre Coachings auch sind, die Probleme, die ihre hochbegabten Klienten in den Sitzungen schildern, ähneln sich: Leerlauf, Langeweile, Frustration, Kommunikationsprobleme. Da mag das »schnelle und sehr kompakte Reden«, das Rasmussen bei vielen Hochbegabten erlebt, noch das geringere Problem sein. Die meisten würden davon ausgehen, dass der Kollege im Büro über die gleiche Auffassungsgabe wie sie selbst verfuge. So entstehe immer wieder eine Stell-dich-nicht-so-an-Attitüde, »ohne dass e: oder die Hochbegabte überhaupt merkt«. Auch Art Kassandrasyndrom werde immer wieder beschrieben: Weil Hochbegabte nicht selten die potenziellen Gefahren von Firmenstrategien voraussehen, gelten sie bei den Kollegen oft als »ewige Mahner« — damit wenig teamfähig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Coaching gehe es deshalb vor allem um 5 Dinge, sagt Rasmussen: »Den Hochbegabten mehr Verständnis für die Denkprozesse der anderen zu möglichen. Und mit der Denke aufzuhören, dass einem selbst etwas nicht stimmt.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei wäre Hochbegabten oft schon geholfen, wenn sie in den Unternehmen mehr Anerkenn erfahren würden. »Mehr als andere wollen hochbegabte, dass ihre Leistungen geschätzt werden«,: Olaf Juergens, der sich in Bonn als Headhunter Firmen auf die Suche nach besonders begabten Talenten macht. »Ein gewöhnlicher Arbeitnehmer ist tendenziell eher bereit, eine für ihn anspruchslose Tätigkeit zu akzeptieren, wenn nur das Geld stimmt.“ Personalentwicklern rät Juergens, »die Hochbegabten einfach zu fragen, an welcher Stelle sie meinen, für das Unternehmen die beste Leistung bringen können«. Die Hochbegabten könnten das in das Regel selbst am besten beurteilen.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;von Thomas Trappe&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aus der Zeit, Ausgabe 03.11.2001&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-7281199812353017923?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/7281199812353017923/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/zu-schlau-furs-buro.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/7281199812353017923'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/7281199812353017923'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/11/zu-schlau-furs-buro.html' title='Zu schlau fürs Büro'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-8mTi2-2eJI8/Txr1fjz9DcI/AAAAAAAACEM/7CI-6ka6fM4/s72-c/Farbe-blau_garten.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-7165710665899983576</id><published>2011-10-31T15:59:00.001+01:00</published><updated>2011-10-31T16:00:03.971+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Impulse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HSP'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensitivität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Emotionen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Begabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Potenzial'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hypersensibilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Introvertiert'/><title type='text'>Die Gabe Hochsensibilität</title><content type='html'>&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple; font-size: large;"&gt;Besonders stille und begabte Menschen brauchen eine Lobby&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Würden Sie einem zwei Meter großen Mann unterstellen, er wäre aufgrund seines Körperbaus krank? Der Mann müsste sich ein Bett, ein Auto und seine Kleidung mit Sondermaßen kaufen. Bei seiner Partnerwahl könnte dieses Persönlichkeitsmerkmal ebenso von Vor- wie von Nachteil sein. Jenseits der Norm ja, aber krank?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-_BDrLC43yOM/Tq621yIJHHI/AAAAAAAAB1s/oQZbfu4xWQg/s1600/konzert-der-Stille.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="382" src="http://3.bp.blogspot.com/-_BDrLC43yOM/Tq621yIJHHI/AAAAAAAAB1s/oQZbfu4xWQg/s640/konzert-der-Stille.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Beispiel zieht Anne Piegsda, Gründerin der Open-Mind-Akademie bei Frankfurt und Coach und Trainerin für Hochbegabte und hochsensible Erwachsene, heran, wenn ihre Klienten nachfragen: Ist meine Hochsensibilität eine Krankheit?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verunsicherung, die in der Frage mitschwingt, ist für Anne Piegsda leicht erklärbar. Hochsensible Menschen erleben sehr früh, dass sie intensiv spüren, erleben und wahrnehmen. Um ihre Eindrücke verarbeiten zu können, entwickeln sie intuitiv Möglichkeiten der Abgrenzung und des Rückzuges. Sie suchen nach Räumen für Reflektionen des Erlebten und Erspürten. Die Spielregeln der Gesellschaft werden von dort schnell durchschaut, und die Hochsensiblen können sich ebenso zügig auf deren Leistungsanforderungen einstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass dieses Anpassen schon bald Störgefühle, Blockaden und Frustration hervorruft, mag nicht verwundern. Hilflos durch Reizüberflutung, anfällig für Burnout und Depressionen, erschöpft vom Alltag: Ungelöste Hochsensibilität nennt dies Anne Piegsda. Mimose oder Sensibelchen sind hingegen Ausdrücke unserer Umgangssprache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre Aufgabe als Coach und Trainerin sieht Anne Piegsda nun darin, ihren hochsensiblen Klienten die Gabe und den Wert ihrer Persönlichkeit aufzuzeigen und schätzen zu lernen. In gelöster, also angenommener, Hochsensibilität liegen Potentiale und AufGABEN. In vielen Branchen, in denen u.a. Kreativität gefragt ist, sind Eigenschaften, wie Feingestimmtheit oder Empathie von unschätzbarem Wert. Und so gilt es, die „Perle in der Auster“ zu finden, die antrainierte Anpassung aufzugeben und der eigenen Intuition zu vertrauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies braucht Mut und Verständnis. Ob in der Partnerschaft, in der Familie mit den Kindern, im Freundeskreis oder in beruflichen Beziehungen: Die oberste Spielregel ist das Kommunizieren, das Ausrücken seiner tiefsten Bedürfnisse. „Ich brauche.“ „Ich wünsche mir.“ Eine intensive Innenschau und Selbstreflektion ist dafür notwendig, die durch viele Methoden, die das Feinsinnige und Zarte der Persönlichkeit ansprechen, unterstützt werden können: z.B. Musik, Hypnose, energetische Arbeit, Malen. Manche Hochsensible haben eine große Affinität zur Spiritualität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich bin ein Stiller.“ Etwa 10 bis 15 Prozent der Menschen gelten als hochsensibel. Bei Hochsensitivität – ein psychologischer Begriff, den Freud geprägt hat – kommt noch eine weitere Komponente hinzu: Eine stark ausgeprägte Wahrnehmungsebene über die körperlichen Reizwahrnehmungen mit den fünf Sinnen hinaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl ein so großer Teil unserer Gesellschaft über diese besonders ausgeprägte Begabung zu weiter, intensiver, feiner und differenzierter Wahrnehmung verfügt, fehlt ihr eine entsprechende Lobby. Zwar bilden sich vereinzelnd Interessengruppen bei Facebook und Vereine werden gegründet, doch ein allgegenwärtiges Bewusstsein für das Potential der Hochsensibilität bleibt aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei wäre es wünschenswert, wenn sich Verbände für eben diese Räume in schulischen oder beruflichen Zusammenhängen einsetzen oder wenn mittelständische und Großunternehmen für ihre Mitarbeiter entsprechendes Training und Coaching anbieten. Lediglich eine Privatbank und eine Großkanzlei empfehlen ihren Mitarbeitern das persönliche Coaching von Anne Piegsda und übernehmen die entsprechenden Kosten. Die Seminarangebote hingegen werden von Privatpersonen besucht, die mit ganz unterschiedlichen Fragestellungen und Zielen in die Open-Mind-Akademie reisen - eben ganz persönlich. Dass Anne Piegsda selbst hochsensibel ist, ermöglicht es, dass sich die Gäste recht schnell verstanden und in ihrer Art angenommen fühlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Völlig egal, was andere über Dich reden. Sie tun es sowieso. Also kannst Du auch gleich machen, was Du willst.“ Mit diesen Worten ihrer Mutter wuchs Anne Piegsda auf und lernte – „privilegiert“, wie sie sagt –, sich nicht über Leistungen zu definieren. Inmitten von Rilke, Eichendorff (mütterlicherseits) und Mozart, Beethoven und Bach (väterlicherseits) nahm sie sich und ihre Gabe an. „Ich bin hochsensibel, und das ist gut so.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autorin HARRIET OERKWITZ, erschienen in "Konzert der Stille" 27. Oktober 2011&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.konzert-der-stille.de/home/blog/Artikel/die-gabe-hochsensibi/2011/10/27.html?no_cache=1&amp;amp;cHash=82b583043bec4480bfb8cd1cffb6c9c2"&gt;http://www.konzert-der-stille.de/home/blog/Artikel/die-gabe-hochsensibi/2011/10/27.html?no_cache=1&amp;amp;cHash=82b583043bec4480bfb8cd1cffb6c9c2&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-7165710665899983576?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/7165710665899983576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/10/die-gabe-hochsensibilitat.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/7165710665899983576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/7165710665899983576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/10/die-gabe-hochsensibilitat.html' title='Die Gabe Hochsensibilität'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-_BDrLC43yOM/Tq621yIJHHI/AAAAAAAAB1s/oQZbfu4xWQg/s72-c/konzert-der-Stille.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-1115807494608391131</id><published>2011-10-21T15:56:00.001+02:00</published><updated>2011-11-11T10:19:53.280+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HSP'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensitivität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sexualität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sensibilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hypersensibilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Hochsensibel in Partnerschaft und Sexualität</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-8sZ3XGHsjCQ/Trzopv6oTDI/AAAAAAAAB3E/t5NxbfdKXoI/s1600/dalai.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="319" src="http://1.bp.blogspot.com/-8sZ3XGHsjCQ/Trzopv6oTDI/AAAAAAAAB3E/t5NxbfdKXoI/s320/dalai.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Immerhin 10-15 % aller Menschen sind hochsensibel (manche sprechen auch von 15-20%) und viele wissen davon nichts. Liebesziehungen, Partnerschaft, Ehe, Sexualität – in all diesen Bereichen gilt es für hochsensible Menschen sehr achtsam mit den eigenen Bedürfnissen und Wünschen umzugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Sie meinen, das sei doch immer so? Ja, stimmt. Jeder Mensch sollte gut auf sich aufpassen und sich wertschätzen. Bei Hochsensiblen ist es oftmals deshalb schwieriger, weil sie dazu neigen, sich (zu) sehr auf einen anderen Menschen einzulassen, - wenn sie es denn erst einmal getan haben. Schon bis dahin kann es ein langer und schwieriger Weg sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Schüchternheit &lt;/b&gt;ist ein häufig vorhandenes Hemmnis für hochsensible Menschen. Ca. 70% aller hochsensiblen Menschen schätzen sich selbst als schüchtern und introvertiert ein. Auch die Umwelt nimmt sie oft als schüchtern wahr, da sie eher zurückhaltend und beobachtend sind, als sich selbst gerne in den Mittelpunkt zu stellen. Das ist allerdings sehr davon abhängig, ob man mit der Umgebung vertraut ist und sich mit den Menschen wohl fühlt. Ist das der Fall, können selbst sehr sensible Menschen durchaus sehr aus sich herausgehen. Je öfter dies geschieht umso leicht fällt es dann auch mit der Zeit…. Alles Übung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verliebt zu sein, kann für einen hochsensiblen Menschen außerordentlich intensiv und emotional belastend sein. Seine Lebenserfahrung hat ihm oft gezeigt, dass seine Sensibilität auf Unverständnis stößt oder gar abgelehnt wird. Darüber hinaus zeichnet sich Hochsensibilität vor allem dadurch aus, dass Überstimulation und starke Reize von Außen als belastend und Stress erzeugend empfunden werden können. Das erhöhte Einfühlungsvermögen, das viele Hochsensible aufweisen, kann zu einem überwältigten Verliebtheitsgefühl beitragen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dann flattern die Schmetterlinge wie wild in seinem empfindsamen Bauch und zunächst hat der sensible Mensch oft keine Ahnung, wie sein „Lieblingsmensch“ in einer Beziehung auf diese Empfindsamkeit reagiert und damit umgehen kann. Allein das kann manchen Hochsensiblen in eine Krise führen, insbesondere dann, wenn das Selbstwertgefühl nicht besonders gut ausgeprägt ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Selbstwertgefühl&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ein stabiler Selbstwert ist oft nicht vorhanden. Wenn ein Mensch von klein auf missachtet wird mit seinen Persönlichkeitsmerkmalen und belacht und gemobbt wird, ist es nicht leicht, ein gesundes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl aufzubauen. Verliebt sein kann Stress bedeuten und Stressreaktionen treffen hochsensible Menschen mit schwachem Selbstwertgefühl leicht, da sie sich leicht angegriffen fühlen und durch ihre kindlichen Erfahrungen oft weniger Verarbeitungsmöglichkeiten bei negativen Gefühlen erlernt haben. &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hinzu kommt: Wer sich und seinen Körper ablehnt, kann weder lustvoll mit seinem Körper umgehen und genießen, noch den Partner nahe an sich heranlassen. Deshalb ist es gerade für hochsensible Menschen so wichtig zu lernen, sich selbst und seinen Körper anzunehmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der sensible Mann&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ganz besonders sensible Männer haben es schwerer, sich mit ihren starken Empfindungen anzufreunden. Es gibt genauso viele sensible Männer, wie sensible Frauen, - das ist die gute Nachricht. Was nicht so leicht zu akzeptieren ist: In unserer Kultur ist der sensible Mann verpönt. Einfühlsam darf der Mann gerne sein, auch rücksichtsvoll und zärtlich. Aber dass er selbst für deine eigenen Empfindungen und seine gesamte Umwelt hochgradig sensibel ist, - das geht oft selbst den Frauen zu weit, die ansonsten den verständnisvollen Mann als ihren Idealpartner betiteln. Sehr abwertend wird der sensible Mann auch gerne als „Frauenversteher“ tituliert. Das führt dazu, dass Männer mit ihrer Sensibilität schlechter zurechtkommen und diese eher verbergen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Zärtlichkeit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Für hochsensible Menschen ist ein wichtiger Faktor beim Sex die Zärtlichkeit. Sie ist nicht nur nette Beigabe zur sexuellen Vereinigung, sondern gerade für Hochsensible eine bedeutende Voraussetzung zu Erreichung sexueller Intimität. Ohne Zärtlichkeit vor und während des Liebesakts, wäre der Sex zwischen den Partner leer und mechanisch. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Sexualität&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Hochsensible Menschen sind aufgrund ihrer sensiblen Wahrnehmung des eigenen Körpers und ihres Partners ganz besonders in der Lage in der Sexualität intensiv schöne Empfindungen zu erleben. Untersuchungen zeigen, dass sie Sex als befriedigend zu erleben, gerne auch den aktiven Part dabei übernehmen und mit Begeisterung bei der Sache sind. Hochsensible sind also keineswegs gehemmter oder auf sonstige Weise problembelasteter im sexuellen Bereich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings gibt es durchaus auch Unterschiede im sexuellen Empfinden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hochsensible Menschen empfinden Sexualität oftmals als etwas Rätselhaftes oder Mächtiges und sie haben Schwierigkeiten damit, sich nach dem Sex direkt wieder gewöhnlichen Aktivitäten zuzuwenden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überdeutliche sexuelle Anspielungen erzeugen bei ihnen oft keine Erregung und intensive Stimulation der erogenen Zonen kann bei ihnen schnell in Desintreresse umschlagen. Überstimulation kann auch zum Gefühl führen, dass sie überwältigt sind oder den Sex auch unterbrechen müssen und Ablenklung, beispielsweise durch die Geräusche kann ein zuverlässiger Stimmungskiller sein. Die besondere physische Sensibilität und genaue Wahrnehmung von Feinheiten kann bei hochsensiblen Menschen das sexuelle Erlebnis auch stören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Intensive Orgasmen, hochgradig sinnliche Erlebnisse und tiefe Verbundenheit mit dem Partner zeichnen harmonische Beziehungen von hochsensiblen Menschen aus. Dabei müssen jedoch keineswegs beide Partner hochsensibel veranlagt sein. Die große Fantasie und Erlebnisbreite auch nur eines Partners kann für die gesamte Beziehung gerade im sexuellen Bereich eine große Bereicherung sein. Intensive Verbundenheit weit über das körperliche Empfinden hinaus bis in die mentale und psychische Ebene schafft eine hervorragende Basis für lang andauernde harmonische Beziehugnen. Vielleicht ist das auch die Ursache dafür, dass hochsensible Menschen weniger oft ihre Sexualpartner wechseln, oft lang andauernde Partnerschaften haben und weniger oft Sex haben und das Liebe für viele zu einem erfüllenden Sexualleben dazu gehört?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade hochsensible Frauen sind sehr wählerisch und achtsam in Bezug auf ihre Sexualität. Das scheint sich aber auch sehr positiv auszuwirken, denn sie haben mehr Orgasmen und ein großeres Liebesempfinden und dabei weniger Ängste und Hemmungen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kommunikation&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Was aber tun, wenn es nicht so rosarot ist mit der Sexualität? Als wichtigstes Element ist hier die offene Kommunikation zu nennen. Sprechen über die körperliche Liebe und die Erwartungen, Wünsche und Empfindungen ist wie in allen anderen harmonischen Partnerschaften der Schlüssel zum Gelingen. "Wenn mich der Partner liebt, dann weiß er, was ich brauche". Dieser Mythos geistert noch in vielen Köpfen. Bedürfnisse sind jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Deshalb ist es so wichtig darüber offen zu sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur wenn wir dem Partner mitteilen, was wir erregend finden, wenn wir ihm mitteilen, wo wir vielleicht Hemmungen haben, dann kann dieser auch darauf eingehen oder darauf Rücksicht nehmen. Natürlich müssen wir prüfen, was wir selbst für uns tun können, um uns von Hemmungen und moralischen Ansichten zu befreien, die unser Lustempfinden einschränken könnten. In dem Maße, in dem wir uns selbst von Hemmungen und Verklemmungen befreien, befreien wir auch unsere Lust und die Fähigkeit, Lust zu empfinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade beim Thema Sex müssen hochsensible Menschen lernen ihre Bedürfnisse nach körperlicher Liebe zu kommunizieren. Die Partner sollten einander offen aussprechen, was ihnen gefällt und was nicht. Spekulationen und eigene Vorstellungen darüber, was für den Partner gut ist und was ihm gefallen könnte, sind hier völlig fehl am Platz. Jeder Mensch hat unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse. Einander zuhören und die Gefühle die Sexualität betreffend auszudrücken ist ebenso wichtig, wie jeder andere Bereich der Kommunikation einer Partnerschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedes offene Wort schafft Vertrautheit und Verständnis für den Partner. So können hochsensible Menschen eine Grundlage dafür geschaffen, dass möglicherweise unangenehme Gefühle heilen können und eine gemeinsame befriedigende Sexualität entstehen und genossen werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Fest der Sinne&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg zu einer erfüllten, sensiblen Sexualität mit Herz und Seele können hochsensible Menschen neue Erlebniswelten für ihre Sinnlichkeit entdecken. Sexualität ist die Form der Kommunikation, die Sprache des Körpers  und ein Weg, den inneren Reichtum der eigenen Sensibilität zu erschließen. Die Sinne sprechen eine eigene sehr lustvolle Sprache, die wir bewusst entdecken und erlernen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Bitte, liebe sensible Menschen, vergesst nicht, dass diese Gabe ein Geschenk ist und nichts, wofür man sich schämen muss! Liebt, lacht und lebt!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(c) Anne Piegsda 10/2011 &lt;br /&gt;Veröffentlicht auch hier: &lt;a href="http://www.lebe-liebe-lache.com/articles/47/473/hochsensibel-in-partnerschaft-und-sexualitaet/"&gt;http://www.lebe-liebe-lache.com/articles/47/473/hochsensibel-in-partnerschaft-und-sexualitaet/&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-8sZ3XGHsjCQ/Trzopv6oTDI/AAAAAAAAB3E/t5NxbfdKXoI/s1600/dalai.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="319" src="http://1.bp.blogspot.com/-8sZ3XGHsjCQ/Trzopv6oTDI/AAAAAAAAB3E/t5NxbfdKXoI/s320/dalai.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://www.sensibel-begabt.com/7_telefonberatung.htm"&gt;&lt;b&gt;Telefonberatung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-1115807494608391131?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/1115807494608391131/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/10/hochsensibel-in-partnerschaft-und.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/1115807494608391131'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/1115807494608391131'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/10/hochsensibel-in-partnerschaft-und.html' title='Hochsensibel in Partnerschaft und Sexualität'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-8sZ3XGHsjCQ/Trzopv6oTDI/AAAAAAAAB3E/t5NxbfdKXoI/s72-c/dalai.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-8936767311714805245</id><published>2011-10-20T22:08:00.006+02:00</published><updated>2011-10-31T16:01:10.494+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitat'/><title type='text'>Von Joseph Beuys</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-jViOJR17HQA/TqxdpmzI7NI/AAAAAAAAB1g/i-wm5vFVq_M/s1600/32720_0.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-jViOJR17HQA/TqxdpmzI7NI/AAAAAAAAB1g/i-wm5vFVq_M/s1600/32720_0.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Lass Dich fallen. Lerne Schlangen zu beobachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pflanze unmögliche Gärten.&lt;br /&gt;Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.&lt;br /&gt;Mache kleine Zeichen, die „ja“ sagen&lt;br /&gt;und verteile sie überall in Deinem Haus.&lt;br /&gt;Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.&lt;br /&gt;Freue Dich auf Träume.&lt;br /&gt;Weine bei Kinofilmen,&lt;br /&gt;schaukle so hoch Du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht.&lt;br /&gt;Pflege verschiedene Stimmungen,&lt;br /&gt;verweigere Dich, „verantwortlich zu sein“ - tu es aus Liebe!&lt;br /&gt;Mache eine Menge Nickerchen.&lt;br /&gt;Gib Geld weiter. Mach es jetzt. Das Geld wird folgen.&lt;br /&gt;Glaube an Zauberei, lache eine Menge.&lt;br /&gt;Bade im Mondschein.&lt;br /&gt;Träume wilde, phantasievolle Träume.&lt;br /&gt;Zeichne auf die Wände.&lt;br /&gt;Lies jeden Tag.&lt;br /&gt;Stell Dir vor, Du wärst verzaubert.&lt;br /&gt;Kichere mit Kindern. Höre alten Leuten zu.&lt;br /&gt;Ö ffne Dich. Tauche ein. Sei frei. Preise Dich selbst.&lt;br /&gt;Lass die Angst fallen, spiele mit allem.&lt;br /&gt;Unterhalte das Kind in Dir. Du bist unschuldig.&lt;br /&gt;Baue eine Burg aus Decken. Werde nass. Umarme Bäume.&lt;br /&gt;Schreibe Liebesbriefe.&amp;nbsp;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Joseph Beuys&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-8936767311714805245?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/8936767311714805245/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/10/von-joseph-beuys.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8936767311714805245'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8936767311714805245'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/10/von-joseph-beuys.html' title='Von Joseph Beuys'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-jViOJR17HQA/TqxdpmzI7NI/AAAAAAAAB1g/i-wm5vFVq_M/s72-c/32720_0.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-8446910341497864539</id><published>2011-10-18T11:08:00.000+02:00</published><updated>2011-10-21T15:59:16.947+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Burnout'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><title type='text'>Burnout: Perfektionisten sind gefährdet</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-0HETEUvMEJU/TqFkKLSpt4I/AAAAAAAAB1E/kFtdo-XzAJI/s1600/gut.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-0HETEUvMEJU/TqFkKLSpt4I/AAAAAAAAB1E/kFtdo-XzAJI/s320/gut.jpg" width="319" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Sei perfekt! Streng Dich an! Mach es allen recht! Menschen, die sich viel von außen diktieren lassen und ständig von einer Art innerer Stimme angetrieben werden, alles möglichst perfekt zu machen, gelten aus Expertensicht als besonders gefährdet für ein Burnout. Schlecht für die Deutschen. Denn laut einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung im Auftrag der Apotheken Umschau ist solcher Zwang zum Perfektionismus unter ihnen weit verbreitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr als zwei Drittel der Befragten sind eigenen Angaben zufolge bestrebt, immer alles ganz besonders gut und möglichst perfekt zu machen. 54,8 Prozent der Menschen versuchen außerdem, möglichst alle Dinge in ihrem Leben zu planen und zu kontrollieren. Vor diesem Hintergrund verwundert es wenig, dass auch das Berufsethos oft hoch ist. Für knapp jeden dritten derzeit berufstätigen Deutschen (31,6 Prozent) ist seine Arbeit der wichtigste Lebensinhalt, fast genauso viele (30,7 Prozent) halten sich außerdem an ihrem Arbeitsplatz für unentbehrlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Befragte berichten zudem von Symptomen, die als Anzeichen eines sich anbahnenden Burnouts gelten, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Fast 30 Prozent aller Bundesbürger (27,9 Prozent) denken schon beim Aufwachen an die Probleme, die sie tagsüber erwarten. 22,8 Prozent geben an, sich in letzter Zeit dauernd müde, kraftlos und gereizt zu fühlen. 17,4 Prozent haben als Folge von Stress Schwierigkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.apotheken-umschau.de/Psyche/Burnout-Perfektionisten-sind-gefaehrdet--128389.html"&gt;http://www.apotheken-umschau.de/Psyche/Burnout-Perfektionisten-sind-gefaehrdet--128389.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Wie sieht es dann erst bei den hochbegabten Menschen aus, die bekanntlich ganz besonders zum Perfektionsismus neigen?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-8446910341497864539?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/8446910341497864539/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/10/burnout-perfektionisten-sind-gefahrdet.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8446910341497864539'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8446910341497864539'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/10/burnout-perfektionisten-sind-gefahrdet.html' title='Burnout: Perfektionisten sind gefährdet'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-0HETEUvMEJU/TqFkKLSpt4I/AAAAAAAAB1E/kFtdo-XzAJI/s72-c/gut.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-1799473851126976651</id><published>2011-10-11T13:17:00.003+02:00</published><updated>2011-10-11T13:23:04.176+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HB'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frauen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><title type='text'>Hochbegabte Mädchen haben es meist schwerer</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, helvetica, verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12px;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;h2 style="font: normal normal bold 12px/normal arial, helvetica, verdana, geneva, sans-serif; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 3px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #8b1f49;"&gt;"Meist werden erst die hochbegabten Brüder vorgestellt."&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Diplom-Psychologin Petra Nagel ist spezialisiert auf die Diagnostik und das Coaching hochbegabter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener. Seit 2004 ist sie in einer eigenen Praxis in Bad Kreuznach tätig. Mit Frauenzimmer.de sprach sie über Hochbegabung und deren Auswirkung vor allem auf Mädchen und Frauen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;FZ: Gibt es geschlechtertypische Unterschiede zwischen hochbegabten Jungs und Mädchen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Petra Nagel:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die geschlechtertypischen und hormonellen Unterschiede sind bei der Hochbegabungsthematik nicht so relevant wie beispielsweise Temperamentsunterschiede. Sie führen jedoch zu unterschiedlichen&amp;nbsp;&lt;b&gt;Umsetzungen&lt;/b&gt;&amp;nbsp;der Begabung und zu&lt;b&gt;unterschiedlichen Handlungsstrategien&lt;/b&gt;. Die intrapersonelle Schwankungsbreite bei Mädchen (wie auch bei Jungen) kann größer sein als die interpersonellen Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen. Gerade bei intellektuell Hochbegabten kommt es auf den speziellen Einzelfall an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Unterschied zu hochbegabten Jungen leiden hochbegabte Mädchen jedoch oftmals von dem Umfeld unbemerkt - auch darunter, "anders" zu sein, und unter diesem Druck "sich anzupassen". Zudem werden sie seltener im schulischen und familiären Umfeld gefördert, als die Jungen. Sieben von 10 Kindern, die mir wegen einer Hochbegabungsthematik vorgestellt werden, sind Jungen. Ich habe mittlerweile mehrere Hunderte von Hochbegabungsdiagnostiken durchgeführt und ich erinnere mich nicht, dass jemals eine Schwester "vor" ihrem Bruder zu mir kam. Zuerst kommen die Familien mit ihren Söhnen zur Abklärung einer Hochbegabungsthematik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; color: #8b1f49; font-family: arial, helvetica, verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12px; font-weight: bold;"&gt;Im Gegensatz zu Jungs werden Mädchen eher still&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, helvetica, verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12px;"&gt;&lt;b&gt;FZ: Wie machen sich diese Unterschiede bemerkbar?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Petra Nagel:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Das ist so mannigfaltig und die Entwicklungsverläufe hochbegabter Mädchen sind so unterschiedlich, dass ich am besten ein paar Beispiele aufzähle und sinngemäße Zitate aus meiner tagtäglichen Praxis einfüge:&lt;br /&gt;Bei einer unentdeckten Hochbegabung werden manche Mädchen still - verstummen sogar - wenn sie permanent "gebremst", nicht adäquat gefördert,&amp;nbsp; intellektuell unterfordert (und emotional meist überfordert) werden. Sie zeigen oftmals im Gegensatz zu Jungen nicht ihre Leistungsfähigkeit: So las mir beispielsweise eine 5-Jährige fließend aus einem ihr unbekanntem Buch vor – im Kindergarten "blieb sie stumm" ("In diesem Alter kann man ja nicht lesen"). Ich erlebe immer wieder, dass hochbegabte Mädchen mit Vergnügen, Humor, Ironie und/oder Sarkasmus ihr Wissen und Können verbergen (insbesondere dann, wenn ihr Gegenüber sie unterschätzt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Nicht-diagnostizierte) Hochbegabte Mädchen bekommen eher psychosomatische Beschwerden und Essprobleme; sie werden eher "depressiv" und "krank" als hochbegabte Jungs. Sie werden auch seltener mit (hier: fälschlich geäußerten) Verdachtsdiagnosen wie „Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom“ vorgestellt, als Jungen. Eine 15-Jährige (sie hatte zwei hoch-strapaziöse hochbegabte jüngere Brüder)&amp;nbsp;"durfte" erst zu mir kommen, nachdem sie ihren Eltern die Frage gestellt hatte&amp;nbsp; "Muss ich auch erst verhaltensauffällig werden, bevor ich einen "IQ-Test" machen darf?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andere hochbegabte Mädchen, wehren sich gegen Ausgrenzung und Ungerechtigkeit. Dies kann wiederum darin münden, dass sie als "altklug" oder "arrogant" bezeichnet werden. So fragte mich eine hochbegabte 9-Jährige (die eine Jahrgangsklasse übersprungen hatte), "Warum verstehen die anderen (= die ehemaligen Klassenkameraden) nicht, dass es auch schlimm ist, wenn man alles weiß und gar nichts lernt?... Jetzt lerne ich&amp;nbsp;&lt;i&gt;endlich&amp;nbsp;&lt;/i&gt;etwas").&lt;br /&gt;Sowohl hochleistende hochbegabte Mädchen als auch sog. Underachiever sind nicht nur intellektuell unterfordert -&amp;nbsp; sie kämpfen auch mit Widerständen und&amp;nbsp; haben mit Missverständnissen zu kämpfen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, helvetica, verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; color: #8b1f49; font-family: arial, helvetica, verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12px; font-weight: bold;"&gt;Mädchen bleiben lange "problemlos"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, helvetica, verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12px;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, helvetica, verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, helvetica, verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12px;"&gt;&lt;b&gt;FZ: Warum wird Hochbegabung bei Mädchen häufig erst spät oder gar nicht erkannt?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, helvetica, verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12px;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, helvetica, verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12px;"&gt;&lt;b&gt;Petra Nagel:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Allgemein wird sowohl bei Jungen als auch Mädchen zu selten eine Hochbegabungsthematik abgeklärt.&amp;nbsp; Immer noch existiert der Mythos: Hochbegabt = Wunderkind, Hochbegabt = HochleisterIn,&amp;nbsp; Hochbegabt = Problemlose ÜberfliegerIn, Hochbegabt = Eiskunstlauf-Eltern etc. Auch die Jungen werden mir oftmals erst dann vorgestellt, wenn es Probleme gibt, die zum Beispiel etikettiert sind mit: "verhaltensauffällig", "unkonzentriert", "aggressiv", "unsozial".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, helvetica, verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12px;"&gt;Mädchen sind demgegenüber lange Zeit "unauffällig" und "problemlos".&amp;nbsp;"Sie fallen gar nicht auf". Sie passen sich eher den anderen an. So sagte einmal eine Erstklässerin (die oftmals über Langeweile im Unterricht geklagt hatte) zu ihrer Mutter: "Mama, heute habe ich in der Schule etwas nicht verstanden". Worauf die Mutter antwortete: "Na siehst Du, jetzt lernst Du etwas in der Schule. Was hast Du denn nicht verstanden?". Darauf fing das Mädchen an zu weinen - und als sie sich beruhigt hatte, sagte sie "Nein, ich habe wieder alles gewusst. Aber ich will auch ein Kind sein, das nicht weiß, was die Lehrerin fragt".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, helvetica, verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, helvetica, verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12px;"&gt;&lt;h2 style="color: #8b1f49; font: normal normal bold 12px/normal arial, helvetica, verdana, geneva, sans-serif; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 3px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Eltern sollten sich beraten lassen&lt;/h2&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;FZ: Gibt es einen Grund, warum Mädchen eher als Jungs das Bedürfnis haben, sich an die Gesellschaft (gesellschaftl. Normen) anzupassen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Petra Nagel:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ja, hier gibt es geschlechtstypische Verhaltensweisen die hormonell bedingt sind. Mädchen/Frauen sind in der Lage, sich vollkommen auf andere einzustellen und eigene Interessen zurückzustellen. Jungen drängen häufiger in den Vordergrund. Es ist aber hinzuzufügen, dass manche Mädchen/Frauen vigil und&amp;nbsp; manche Jungs/Männer feminin sind.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;FZ: Mädchen schieben Leistung angeblich eher auf Fleiß als auf Begabung? Was ist die Ursache für diese Einschätzung?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Petra Nagel:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Mädchen sind den Jungen hier auch überlegen (im Durchschnitt haben sie beispielsweise im Abitur auch bessere Noten und sie machen auch eher die Hausaufgaben als die Jungen (und sei es nur aus dem Grund, "...weil der Lehrer mir leid tut").&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;FZ: Ist für Eltern von hochbegabten Mädchen eine spezielle Beratung notwendig?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Petra Nagel:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ja. Sie sollten sich bei Fragen und Problemen an Hochbegabtenvereinigungen und/oder an hierauf spezialisierte PsychologInnen wenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;FZ: Was könnte Mädchen helfen, sich positiv mit Ihrer Begabung auseinanderzusetzen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Petra Nagel:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Das ist komplex und nicht mit wenigen Worten zu beantworten. Nur kurz: Sobald eine Hochbegabung diagnostiziert wurde, beginnt die Auseinandersetzung. Ich erlebe oft, wenn ich die Ergebnisse der Hochbegabungsdiagnostik bespreche, Erstaunen aber auch Erleichterung. Oftmals informieren sich danach die Eltern und vernetzen sich mit Hochbegabtengruppen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch ist der Kontakt zu Gleichbefähigten hilfreich. Auch im Gespräch mit Gleichbefähigten erfolgt die Auseinandersetzung mit dem Thema. Schwieriger ist es für einige Mädchen, die Hochbegabung auch "anzunehmen". Wesentlich sind dann auch die Reaktionen der Familie, KiTa und/oder Schule. Hier ist noch viel Aufklärungs- und Unterstützungsbedarf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Frauen, bei denen erst im Erwachsenenalter eine Hochbegabung festgestellt wird, ist das teilweise ein längerer Weg. (Auch) Deswegen ist die "rechtzeitige" Diagnostik so wichtig.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Diese Mädchen brauchen Unterstützung und Förderung. Wir sprechen von der intellektuellen Elite, die sowohl vernachlässigt als auch durch inadäquate Reaktionen des Umfeldes behindert wird.&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, helvetica, verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: arial, helvetica, verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Quelle:&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.frauenzimmer.de/cms/html/de/pub/baby-familie/schule-und-lernen/ist-mein-kind-hochbegabt/interview-hochbegabte-maedchen.phtml#i29578"&gt;http://www.frauenzimmer.de/cms/html/de/pub/baby-familie/schule-und-lernen/ist-mein-kind-hochbegabt/interview-hochbegabte-maedchen.phtml#i29578&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-1799473851126976651?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/1799473851126976651/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/10/meist-werden-erst-die-hochbegabten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/1799473851126976651'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/1799473851126976651'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/10/meist-werden-erst-die-hochbegabten.html' title='Hochbegabte Mädchen haben es meist schwerer'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-8705870078574832854</id><published>2011-10-10T13:13:00.000+02:00</published><updated>2011-10-21T16:01:29.170+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Burnout'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Burnout &amp; Selbstfürsorge</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-1DGkqj2bubM/TqFTvNZo8QI/AAAAAAAAB0s/C8n1CeWwYkA/s1600/need.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-1DGkqj2bubM/TqFTvNZo8QI/AAAAAAAAB0s/C8n1CeWwYkA/s320/need.jpg" width="226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10pt; font-weight: bold;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Warum  nimmt Burnout so zu?&lt;/span&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt; font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 12pt;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="apple-style-span"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Die  Zunahme des Burnout-Syndroms (dem Ausbrennen auf verschiedenen Ebenen des Seins)  ist ein Resultat aus den ansteigenden Anforderungen der modernen Arbeitswelt in  Zeiten wirtschaftlicher Krisen und Angst vor Jobverlust. Dem gegenüber steht  eine ebenfalls zunehmende Vernachlässigung der Selbstfürsorge: Man hört nicht  mehr darauf, was einem gut tut und schützt und vernachlässigt die eigenen  Bedürfnisse nach Ruhe und Erholung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="apple-style-span"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="apple-style-span"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="apple-style-span"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Die  Belastung am Arbeitsplatz wird immer größer, ganz besonders in helfenden  Berufen, in denen intensive Beziehungsarbeit geleistet werden muss. Hinzu kommt:  Zeitdruck, Komplexität, Multitasking und Mobbing nehmen zu. Wertschätzung,  Anerkennung, Erholungsmöglichkeiten und Selbstvertrauen hingegen nehmen  ab.&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="apple-style-span"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="apple-style-span"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Burnout  kann aber auch außerhalb des beruflichen Umfeldes entstehen, beispielsweise bei  andauernder Doppelbelastung, finanziellen Problemen,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&lt;span style="color: #181910; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: #181910; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="apple-style-span"&gt;&lt;span style="color: #181910; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: #181910; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;kontinuierlichen  Kränkungen oder chronischer Verbitterung im Privatleben. Auch hochsensible  Menschen, die nicht gelernt haben, mit ihrer besonderen Veranlagung umzugehen,  sind vermehrt gefährdet, in ein Burnout zu  geraten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="apple-style-span"&gt;&lt;span style="color: #181910; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: #181910; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10pt; font-weight: bold;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Was  löst ein Burnout aus?&lt;/span&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt; font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;&lt;span class="apple-style-span"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Die&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Hauptursachen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="apple-style-span"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;für  Burnout sind&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;zu  hohe Erwartungen und Ziele und lang andauernder Stress. Die Betroffenen setzen  sich intensiv für andere ein und bekommen dafür wenig bis gar kein positives  Feedback.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;strong&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #181910; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: #181910; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="p" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Menschen,  die ihre Aufgaben mit großem Einsatz und einem sehr hohen Anspruch an sich  selbst (bin hin zum Perfektionismus) erfüllen, vergessen oft die Selbstfürsorgen  und verlieren das Gespür für die eigenen geistigen, seelischen und körperlichen  Energiereserven. Wenn sie sich dann in Zeiten von Überlastung keinen Raum für  Erholung geben und ihre eigenen Bedürfnisse missachten, und so den Stress nicht  mehr ausgleichen können, wird die Basis für ein Burnout gelegt. Dauerstress mit  Entspannungsmangel führt zuverlässig in den Teufelskreis Burnout  hinein.&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="p" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="p" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10pt; font-weight: bold;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Wonach  schauen Sie bei einem ersten Gespräch?&lt;/span&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Mir ist wichtig, im  ersten Gespräch abzuklären, wie tief das Burnout geht und ob es überhaupt noch  allein mit Coaching-Maßnahmen reguliert werden kann oder ob zusätzlich ein Arzt  hinzugezogen werden sollte.&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Bei  der Entstehung des Burnout Syndroms spielen die äußeren Umstände und  Alltagsgewohnheiten eine bedeutende Rolle. Diese werden sorgfältig betrachtet  und analysiert.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial; font-size: 13px;"&gt;Wenn das geklärt ist,  analysiere ich mit meinem Klienten, in welchem der folgenden Bereiche sein  Burnout entstanden ist, beziehungsweise sich bemerkbar  macht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l0 level1 lfo1; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="apple-style-span"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;körperliches  Burnout&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l0 level1 lfo1; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="apple-style-span"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;emotionales  Burnout&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l0 level1 lfo1; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="apple-style-span"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;soziales  Burnout&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l0 level1 lfo1; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="apple-style-span"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;intellektuelles  Burnout&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Hierzu  verwende ich einen umfangreichen Fragenkatalog, der hilft die kritischen  Bereiche zu identifizieren.&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Zusätzlich  ist die Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen mit ihren inneren Wünschen,  Ängsten, Zielen und Werten wichtig bei der Entstehung von Burnout. Wir sprechen  also viel über diese Lebensthemen meines Klienten und finden auch hier die  wichtigsten Einflussfaktoren.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: Arial; font-size: 13px;"&gt;Weder  beim Menschen allein, noch allein in den Umständen, liegt die Ursache, die zum  Burnout führt, vielmehr ist es das Zusammenspiel der verschiedenen  Komponenten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;u1:p&gt; &lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10pt; font-weight: bold;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Was  sind die ersten Maßnahmen?&lt;/span&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt; font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Nur  wenn das oben genannte Zusammenspiel zwischen der äußeren Situation und den  inneren Faktoren erkannt ist, können maßgeschneiderte - und damit wirksame -  Maßnahmen zur Überwindung des Burnout Syndroms entwickelt werden. Diese kommen  aus den Bereichen:&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l2 level1 lfo2; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l2 level1 lfo2; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Zeitmanagement und  Arbeitsorganisation&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l2 level1 lfo2; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Bewegung, Sport und  Ernährung&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l2 level1 lfo2; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Soziale  Kontakte&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l2 level1 lfo2; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Selbsterkenntnis und  Selbstbewusstsein&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Während  des Coachings werden neue Verhaltensmuster eingeübt und gleich auf in den Alltag  des Klienten umgesetzt und genau auf die persönlichen Bedürfnisse angepasst.  Oberflächliche Ratschläge wie: „Du musst mehr schlafen“, „Lern doch mal Nein zu  sagen“ oder „Yoga hilft“ reichen keinesfalls für eine Verhaltensänderung aus.  Nur eine tiefgreifende Lebensumstellung kann dauerhaft Erfolg haben und einen  Rückfall verhindern.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10pt; font-weight: bold;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Was  sind die Hauptprobleme der Patienten/Klienten? Gibt es vielleicht Faktoren die  ein Burnout auslösen, die Ihnen immer wieder  begegnen?&lt;/span&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt; font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Das Hauptproblem ist  einfach zu beschreiben: Die Klienten wissen, dass sie so nicht weiter machen  können und dass sie ihr Leben ändern müssen, um wieder Lebensqualität und  Leistungsfähigkeit zurück zu gewinnen.&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Häufig auftauchende  Faktoren:&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l1 level1 lfo3; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Perfektionismus und  hohe Selbstkritik („Solange ich es noch besser kann, mach ich  weiter“)&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l1 level1 lfo3; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Begeisterungsfähigkeit  und zeitweise „Arbeitswut“ („Ich konnte nicht früher  aufhören“)&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l1 level1 lfo3; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Mangel an positiven  Vorbildern („Meine Eltern waren auch  so“)&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l1 level1 lfo3; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Geringer Selbstwert  („Ich habe nie gelernt, dass ich auf mich achten  darf“)&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l1 level1 lfo3; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Unfähigkeit sich  abzugrenzen („Ich kann doch nicht einfach Nein  sagen“)&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l1 level1 lfo3; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Gefühlte  Unentbehrlichkeit („Ich MUSS das doch alles machen, niemand anderes ist  da“)&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l1 level1 lfo3; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Sehr  hohe Ideale („Ich muss mich um die Verbesserung dieser Welt  kümmern“)&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l1 level1 lfo3; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Übergroßer  Ehrgeiz („Ist doch toll, wieder was geschafft zu  haben“)&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l1 level1 lfo3; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Unterbezahlung  („Meine Arbeit [und damit ich] ist nicht viel  wert“)&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l1 level1 lfo3; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Vermischung  von Beruf- und Privatleben („Ich trenne das nicht, bin doch nur EIN  Mensch“)&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l1 level1 lfo3; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-clip: initial; background-origin: initial;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Ständige  Konfrontation mit Problemen (‚Ich werde immer als Feuerwehr  gebraucht)&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l1 level1 lfo3; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Zu wenig Anerkennung  („Dann muss ich eben noch mehr  schaffen“)&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; mso-list: l1 level1 lfo3; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Symbol; font-size: 10pt;"&gt;·&lt;span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: xx-small;"&gt;&lt;span style="font: normal normal normal 7pt/normal 'Times New Roman';"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Angst vor Ablehnung  („Ich ertrage es nicht, nicht dazu zu  gehören“)&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Und einige  mehr.&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt; font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10pt; font-weight: bold;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Wie  lange dauert die Behandlung?&lt;/span&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Ich begleite meine  Klienten in einem Burnout-Coaching meist zwischen 6 und 12 Monate lang,  gelegentlich auch länger, insbesondere wenn ein Rückfall droht. Zu Beginn der  Beratung ist ein häufigeres&lt;span class="apple-converted-space"&gt; &lt;/span&gt;Treffen  erforderlich als gegen Ende, ich empfehle bis zu 4 Folgesitzungen im Abstand von  3 Monaten nach Ende der akuten  Beratungsphase.&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: purple; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: purple; font-family: Arial; font-size: 10pt; font-weight: bold;"&gt;Im  Mittelpunkt meiner Arbeit mit ausgebrannten Menschen steht das Motto: „&lt;span class="apple-style-span"&gt;Es ist nicht die Erschöpfung, gegen die du ankämpfen  musst, - es ist vielmehr deine Lebensfreude für du kämpfen  darfst.&lt;/span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;u1:p&gt;&lt;/u1:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;(c) Anne Piegsda, 09/2011&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; font-family: Arial; font-size: 10pt;"&gt;Interview in:&lt;/span&gt;&lt;span style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-image: initial; background-origin: initial; color: purple; font-family: Arial; font-size: 10pt; font-weight: bold;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.lebe-liebe-lache.com/articles/58/588/burnout-und-selbstfuersorge/"&gt;http://www.lebe-liebe-lache.com/articles/58/588/burnout-und-selbstfuersorge/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-8705870078574832854?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/8705870078574832854/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/10/burnout-selbstfursorge.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8705870078574832854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/8705870078574832854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/10/burnout-selbstfursorge.html' title='Burnout &amp; Selbstfürsorge'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-1DGkqj2bubM/TqFTvNZo8QI/AAAAAAAAB0s/C8n1CeWwYkA/s72-c/need.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-5049168480798446199</id><published>2011-09-29T14:25:00.003+02:00</published><updated>2011-10-21T14:18:29.696+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HSP'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensitivität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hypersensibilität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Hochsensible Menschen</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 16px;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;h2 style="font-size: 1.5em; font-weight: bold; line-height: 1.2777em; margin-bottom: 13px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 17px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple;"&gt;Sehe ich komisch aus? Was denken die von mir? Warum ist es hier so laut?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;&lt;div class="spAuthor" style="font-style: italic;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: normal; font-weight: bold;"&gt;Hochsensible Menschen nehmen Eindrücke aus ihrer Umwelt intensiver wahr als andere: Geräusche, Farben, Gerüche, Berührungen - ihre Antennen sind immer auf Empfang, die Betroffenen&amp;nbsp;stehen unter Dauerstress. Sind sie krank&amp;nbsp;oder nur zartbesaitet?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="spIntroTeaser" style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="spArticleBody" style="float: none;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-4rHZgLz_zRA/TqFjCrFfKKI/AAAAAAAAB00/Jw32PCLpSbY/s1600/42787wwu44rq.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-4rHZgLz_zRA/TqFjCrFfKKI/AAAAAAAAB00/Jw32PCLpSbY/s320/42787wwu44rq.jpg" width="171" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Etwas verschüchtert und unsicher betreten die Ersten den Raum. Antonia, eine zierliche Frau, Mitte 30, mit schmalen Schultern und langen, dünnen Fingern, wartet, bis das Dutzend voll geworden ist, dann heißt sie mit zerbrechlicher Stimme die Teilnehmer willkommen. "Ich freue mich, dass ihr alle gekommen seid." In der Hand hält sie ein paar Blätter Papier: "Treffen der HSP-Selbsthilfegruppe Stuttgart" steht auf dem ersten Blatt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;HSP steht für High Sensitive Persons - hochsensible Menschen, denen der geringste Lärm, ein harmloser Blick oder auch nur das Sonnenlicht Probleme bereiten. Die Frauen und Männer, die sich an diesem Dienstag in der Selbsthilfekontaktstelle KISS in einem Stuhlkreis zusammen gefunden haben, sind zwischen Anfang 20 und Mitte 60.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zögerlich beginnt der Erste, sich vorzustellen: Er heißt Roland, ist Ende 40 und zu groß für seinen Stuhl. Er erzählt von seinen Schwierigkeiten im Job: "Ich bin momentan arbeitslos und irgendwie sogar froh darüber, endlich habe ich Zeit, mich umzuorientieren, jetzt, da ich weiß, dass ich anders bin." Während Roland noch erzählt, platzt es aus Margit heraus: "Macht das Fenster zu! Ich halte den Lärm von der Straße nicht aus!" Ihr Blick ist panisch. Sofort schließt einer das Fenster.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas macht weiter mit der Vorstellungsrunde. Er sei im Internet auf das Phänomen Hochsensibilität gestoßen und habe sich entschlossen, die Selbsthilfegruppe für Hochsensible mitzuorganisieren, sagt er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Hochsensiblen fehlt der Filter&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die US-amerikanische Psychologin Elaine Aron hat das Phänomen HSP 1997 beschrieben, die Forschung reicht zurück bis in die siebziger Jahre. Aron zufolge nimmt jeder Mensch Informationen aus seiner Umwelt auf und verarbeitet sie je nach Relevanz weiter, das Unwichtige wird vergessen. Hochsensiblen fehlt ein solcher Filter. Sie nehmen nahezu alles auf und sind deshalb schnell reizüberflutet. Belebte Orte sind für sie nur schwer erträglich, die Vielzahl der Sinneseindrücke überfordert sie.&lt;br /&gt;Viele hochsensible Menschen reagieren auf Lärm, Licht, Kälte oder Hitze überempfindlich. Andere können sich besonders gut in ihre Mitmenschen hineinversetzen, fühlen, was der andere fühlt, und spüren sogar, ob das Gegenüber gerade lügt. Laut Aron sind bis zu 15 Prozent der Bevölkerung hochsensibel. Gesichert sind diese Angaben nicht. Besondere Reizempfindlichkeit kann nicht medizinisch diagnostiziert werden, die Ausprägungen bei den Betroffenen variieren stark.&lt;br /&gt;Hochsensibilität gilt nicht als Krankheit, fest steht aber: Sie kann chronische Krankheiten auslösen. In den Leistungskatalog der Krankenkassen fällt die Diagnose bislang nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;"Manchmal hilft es, die Augen zu schließen."&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Thomas ist 37 Jahre alt, ein unscheinbarer Typ. Mittelgroß, Brille, braunes Haar, blaue Augen, er trägt Jeans und Sweatshirt. "Als Kind war ich mit meinen Eltern einmal in einer Kunstausstellung. Dort bin ich fast verrückt geworden, all diese Bilder und Eindrücke. Zu Hause legte ich mich ins Bett und ließ die Rollläden herunter." Die Fülle der Reize hatte ihn buchstäblich umgehauen.&lt;br /&gt;Wenn Thomas heute in der S-Bahn sitzt, entzündet sich ein Feuerwerk in seinem Gehirn. Alle Fahrgäste versucht er einzuordnen. Sind sie ein Paar? Sind sie verwandt? Woher kommen sie? Wohin wollen sie? In Bruchteilen von Sekunden spielt er alle Möglichkeiten durch. "Dann ist meine Festplatte nach kürzester Zeit überlastet, manchmal hilft es, die Augen zu schließen, um nicht wahnsinnig zu werden."&lt;br /&gt;Thomas sitzt auf einer Bank im Stuttgarter Schlosspark. Die Sonne scheint, es ist angenehm warm. "Ohne Sonnenbrille wäre es mir viel zu hell", sagt er. Es ist Vormittag, nur wenige Menschen sind unterwegs. Eine Gruppe von Joggern in grünen T-Shirts nähert sich von links, verschwindet hinter den Bäumen, kommt kurz darauf wieder aus einer Kurve hervor.&lt;br /&gt;Thomas kneift die Augen zusammen und dreht den Kopf zur Seite. "Keine Ahnung, ob ich mir das eingebildet habe, aber die eine Joggerin hat mich angestarrt." Er stellt sich wieder Fragen: Sehe ich komisch aus? Was denkt sie von mir? Warum hat sie mich angesehen? Es rattert in seinem Gehirn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;"Bei Auseinandersetzungen kann ich nicht gewinnen."&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Thomas arbeitet als Sachbearbeiter bei der Rentenversicherung, da lässt es sich nicht vermeiden, mit Menschen in Kontakt zu kommen. Viele wollen tatsächlich etwas von ihm. "Wenn ich morgens zur Arbeit komme und gleich zehn Leute sehe, die auf mich warten, dann wird mir schwindelig, ich kann mich nicht mehr koordinieren, meine Beine sind wie gelähmt, ich versuche dann, irgendwie an denen vorbeizuschleichen, ohne dass sie mich bemerken."&lt;br /&gt;Er hat Strategien entwickelt, um stressige Situationen zu meistern. Wenn eine ganze Familie bei ihm im Büro sitzt, holt er jedes Formular einzeln aus dem Flur. So kann er sich sammeln und auf die nächste Situation vorbereiten. Sonst wäre er völlig überfordert. Manchmal fragen ihn die Kollegen, ob er Kilometergeld bekomme.&lt;br /&gt;"Bei Auseinandersetzungen kann ich nicht gewinnen", sagt er mit einem Schulterzucken. "Entweder ich gebe klein bei, weil ich mich zu sehr mit der Argumentation der anderen Seite identifiziere, oder ich setze mich durch und habe anschließend ein schlechtes Gewissen und würde alles am liebsten wieder rückgängig machen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Routine statt Risiko&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ständig wägen Hochsensible alle Aspekte eines Problems ab, sie stellen sich immer wieder in Frage. Entscheidungen von gewisser Tragweite sind für sie fast unüberwindbare Hürden. Veränderungen flößen ihnen Angst ein, für Spontaneität bleibt kaum Platz. Lieber Routine als Risiko.&lt;br /&gt;Thomas wollte sich schon zigmal beruflich verändern. Getraut hat er sich nie.&lt;br /&gt;Vor kurzem hat er gelesen, dass Jesus auch hochsensibel gewesen sei, alle Religionsstifter, auch die Druiden. "Anders lässt sich ihr Schaffen und Charisma gar nicht erklären", meint er. Das uneingeschränkte Mitfühlen und Mitleiden müsse man als Gabe erkennen und nutzen. Dass Jesus so sehr mitgefühlt hat, dass es ihm am Ende noch schlechter ging als demjenigen, mit dem er gelitten hat, davon ist in der Bibel allerdings nicht die Rede. Hochsensible Menschen neigen dazu, unter der Last der anderen zusammenzubrechen.&lt;br /&gt;Mit Jesus an seiner Seite scheint Thomas seine Mission gefunden zu haben: "Ich würde gerne den Betroffenen helfen. Wir Hochsensiblen wollen unserem Leben einen Sinn geben. Es mag sich hochgestochen anhören, aber ich glaube, dass ich meine Lebensaufgabe gefunden habe." Vielleicht wird er bald schon eine Disco für Hochsensible organisieren, wie es sie in München und Berlin gibt. "Da ist die Musik nur auf Zimmerlautstärke, und man darf nur barfuß tanzen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="spArticleBody" style="float: none;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;Von Nico-Elliot Kälber, Stuttgart&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 16px;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div id="spArticleBody" style="float: none;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 16px;"&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="spAsset spAssetAlign" style="clear: both; font-size: 1em; line-height: 16px; padding-bottom: 5px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 5px; page-break-inside: avoid; text-align: left !important; width: 522px !important;"&gt;&lt;ul style="list-style-image: none; list-style-position: outside; list-style-type: none; margin-bottom: -5px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 5px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 5px;"&gt;&lt;li&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 16px;"&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,787489,00.html" style="color: #990000; text-decoration: none;" title="Hochsensible Menschen: Sehe ich komisch aus? Was denken die von mir? Warum ist es hier so laut?"&gt;http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,787489,00.html&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small; line-height: normal;"&gt;&lt;a href="http://www.sensibel-begabt.com/7_telefonberatung.htm"&gt;&lt;b&gt;Telefonberatung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul style="list-style-image: none; list-style-position: outside; list-style-type: none; margin-bottom: -5px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 5px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 5px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 16px;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-5049168480798446199?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/5049168480798446199/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/09/hochsensible-menschen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/5049168480798446199'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/5049168480798446199'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/09/hochsensible-menschen.html' title='Hochsensible Menschen'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-4rHZgLz_zRA/TqFjCrFfKKI/AAAAAAAAB00/Jw32PCLpSbY/s72-c/42787wwu44rq.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-5862324926801549135</id><published>2011-09-29T09:40:00.003+02:00</published><updated>2011-10-21T14:21:34.638+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HB'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Förderung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><title type='text'>Begabte ohne Lobby</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/--aLbmj5H1sM/TqFjvbwHAyI/AAAAAAAAB08/JNdwp__wRRI/s1600/ideen.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/--aLbmj5H1sM/TqFjvbwHAyI/AAAAAAAAB08/JNdwp__wRRI/s320/ideen.jpg" width="217" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; font-family: Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Leistungsstarke und hochintelligente Schüler erfahren an unseren Schulen zu wenig Förderung. Vor allem in den Gesamtschulen wird eine "Nivellierung nach unten" betrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedem Lehrer, der schon einmal an einer Gesamtschule unterrichtet hat, ist folgende Situation vertraut. In der 7. Klasse soll die mittelalterliche Ständegesellschaft erklärt werden. Die Lehrkraft legt eine Folie auf, die die Ständepyramide veranschaulicht. Das Unterrichtsgespräch offenbart, dass in der heterogenen Lerngruppe - typisch für die Gesamtschule - das Verständnis des Schemas auseinanderklafft. Die leistungsschwachen Schüler haben große Probleme, das abstrakte Schaubild zu verstehen. Die leistungsstarken kapieren es in Windeseile. Die Lehrkraft wird das Niveau des Unterrichts auf das mittlere und untere Drittel einstellen. Die Lernschwachen müssen gefördert werden! So lautet die Maxime der Bildungspolitik seit Jahren.&amp;nbsp;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Doch wer kümmert sich um die Schüler, die zum obersten Leistungsdrittel zählen? Welche Förderung erfahren sie? Sie haben keine Lobby. Selbst Lehrer machen sich nicht unbedingt zu ihren Fürsprechern. Fürchten sie, von den Überfliegern eines Tages fachlich in die Enge getrieben zu werden? Von Hermann Hesse ist der Satz überliefert, ein Lehrer habe in seiner Klasse lieber 30 Esel als ein Genie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Absicherung sozial schwacher Menschen durch ein eng gestricktes soziales Netz hat in unserem Wohlfahrtsstaat eine hohe Priorität. In der Bildungspolitik findet dieser soziale Ausgleich sein Pendant im "Bildungspaket". Es sichert den Kindern unterprivilegierter Eltern den Grundbedarf an schulischen Artikeln und Fördermöglichkeiten. Im Unterricht setzt sich dieses Bemühen um sozialen Ausgleich weiter fort. Kaum eine Schule, die nicht auf ihrer Homepage damit werben würde, dass sie ausgeklügelte Förderprogramme für leistungsschwache Schüler im Angebot habe. Wenn sich ein Gymnasium - selten genug - damit anpreist, es fördere speziell auch die Leistungsstarken, wird ihm von der Öffentlichkeit schnell das Etikett "Eliteschule" umgehängt. Die Elite fördern zu wollen ist in unserer auf Egalität gepolten Gesellschaft ein rufschädigendes Unterfangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst hochkarätige Bildungspolitiker bedienen in ihrer Argumentation die "soziale" Förderkultur. Im Essay des Vorstandsmitglieds der Bertelsmann-Stiftung, Jörg Dräger, am 26. August 2011 in der "Welt" zu lesen, heißt es: "Bildungsreformen müssen dort ansetzen, wo Schulen versagen, und nicht an den Gymnasien der Mittelschicht." Ein selten offenes Bekenntnis gegen die Unterstützung der Schüler, die auch an den Gymnasien auf intellektuelle Förderung angewiesen sind. Viele Bildungspolitiker und leider auch viele Lehrer vertreten die Meinung, dass sich die Begabten allein helfen können. "Sie werden sich schon durchsetzen!", lautet ein gängiges Urteil. Im Unterricht fällt dann schon einmal der Satz: "Marco, wenn du dich langweilst, nimm dir ein Buch vor!" In dieser Reaktion drückt sich die ganze Hilflosigkeit aus, wie man mit Schülern umgehen soll, die in Sekundenschnelle begreifen, wofür andere die ganze Stunde benötigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als hochbegabt gelten Schüler, die einen Intelligenzquotienten von über 130 haben. Messungen in Köln haben ergeben, dass von den 29 000 Gymnasiasten der Stadt zwischen 1000 bis 1500 hochbegabt sind. Rechnet man diese Zahl auf die ganze Bundesrepublik hoch, kommt man zu einer erstaunlich großen Anzahl an jungen Menschen, die die anderen Schüler intellektuell überragen. Wenn man nun weiß, dass kaum eine Schule sich der Verpflichtung bewusst ist, auch diese Schüler besonders zu fördern, wird das ganze Ausmaß an Schulversagen deutlich. Kinder mit außergewöhnlichen Begabungen nicht zu fördern widerspricht dem grundgesetzlichen Anspruch dieser Kinder auf Entfaltung ihrer individuellen Persönlichkeit. Es ist auch ökonomisch fatal, weil in diesen Kindern ja Potenziale schlummern. Alle wichtigen technischen Erfindungen der letzten Jahrzehnte in der Welt wurden von Hochbegabten gemacht. Die Garagengründer der IT-Branche in den USA sind inzwischen Legende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum herrscht in unserem Lande ein so starkes Ressentiment gegen die Förderung hochbegabter Kinder? In Sport und Unterhaltungsbranche werden Spitzenkönner verehrt. Hier hat niemand etwas dagegen einzuwenden, dass die Besten in einem harten Ausscheidungswettbewerb ermittelt werden. In der Bildung will man den Einheitsbrei, indem man diejenigen, die die Masse an Geisteskräften überragen, stigmatisiert. Anscheinend ist es kränkender, weniger intelligent als weniger sportlich zu sein. Die Vertreter der Gleichheit können nicht ertragen, dass ein Gut wie die Intelligenz nicht gerecht verteilt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bildungsexperte Jörg Dräger sieht den Ausweg aus dem Dilemma in der Individualisierung des Lernens. Er nennt es "passgenaue Gestaltung des Unterrichts". Wie sieht dies in der Praxis aus? Wenn in einer Klasse - wie an der Einheitsschule üblich - vom Hauptschüler bis zum hochbegabten Gymnasiasten alle Begabungstypen versammelt sind, kann so etwas wie Unterricht nur gelingen, wenn man jeden Lerngegenstand in unterschiedliche Niveaustufen auffächert. Der planerische Aufwand für die Lehrer ist enorm. Doch verbürgt dies den von Dräger erhofften optimalen Lernerfolg? Wohl kaum. Unterricht wäre dann nur noch in Gruppenform möglich. Gegen Lernen in Arbeitsgruppen ist nichts einzuwenden. Die Arbeitsergebnisse sollten jedoch immer im Gruppengespräch, in der Diskussion zusammengeführt werden. Diese Urform des Lehrens und Lernens, die auf die antiken griechischen Philosophen zurückgeht, ist jedoch in extrem heterogenen Lerngruppen nicht mehr möglich. Das zeigen alle seriösen Studien über den Unterricht an Gesamtschulen. Deshalb sprechen Bildungsexperten beim Unterricht in dieser Schulform von einer "Nivellierung nach unten".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Förderung der hochbegabten Schüler kann am besten am Gymnasium gelingen. Diese Schüler könnten etwa in speziellen Klassen mit fachlichen Schwerpunkten zusammengefasst werden. Aber auch in den "normalen" Klassen wäre ihre Förderung möglich. Die Lehrer könnten ihnen in ihren starken Fächern kleine Forschungsaufträge erteilen, die sie - auch in Zusammenarbeit mit einer Universität - bearbeiten. Viele Gymnasiasten studieren heute schon neben der Schule im "Juniorstudium" ihr künftiges Fach - mit großem Erfolg. Die Gymnasien sollten die Förderung der leistungsstarken Schüler als vordringliche Aufgabe begreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Autor, Rainer Werner, war 30 Jahre Gymnasiallehrer und ist Verfasser didaktischer Schriften.&lt;br /&gt;Quelle: http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article13608064/Begabte-ohne-Lobby.html  &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-5862324926801549135?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/5862324926801549135/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/09/begabte-ohne-lobby.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/5862324926801549135'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/5862324926801549135'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/09/begabte-ohne-lobby.html' title='Begabte ohne Lobby'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/--aLbmj5H1sM/TqFjvbwHAyI/AAAAAAAAB08/JNdwp__wRRI/s72-c/ideen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-325342399389552383</id><published>2011-09-27T18:29:00.001+02:00</published><updated>2011-10-21T14:25:05.634+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Impulse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HSP'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>Der Weg zum Traumberuf für Hochsensitive - vom Beruf zur Berufung</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple; font-family: 'Helvetica Neue', Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;Und sollte morgen die Welt untergehen, so pflanze ich heute noch ein Apfelbäumchen.“&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: purple; font-family: 'Helvetica Neue', Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;Martin Luther King&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Welt der Arbeit ist für uns Menschen unglaublich wichtig und besonders Hochsensitive brauchen einen Beruf, der für sie sinnvoll ist - eine Berufung. Doch die wenigsten hochsensitiven Menschen sind in der glücklichen Lage, den richtigen Beruf ergriffen zu haben und machen sich früher oder später auf die Suche nach einer passenden Beschäftigung. Doch Vorsicht, es gibt nicht DEN EINEN Traumberuf für Hochsensitive, nur ein paar Parameter, die man bei der Berufswahl beachten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-4xTZ1TY6kgc/TqFklueZysI/AAAAAAAAB1M/J-idDH_Rik0/s1600/nonkonform.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-4xTZ1TY6kgc/TqFklueZysI/AAAAAAAAB1M/J-idDH_Rik0/s1600/nonkonform.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Im Allgemeinen kann man deshalb zusammenfassen, dass die Arbeit möglichst stressfrei und sozial oder kreativ angehaucht sein sollte. Idealerweise beinhaltet sie eine beratende Funktion und eine sinngebende Komponente. Im Folgenden finden Sie für Ihren persönlichen Traumberuf einen kleinen Ratgeber, wie Sie diesen am besten erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wie finde ich meinen richtigen Beruf?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Nehmen Sie einen Stift und schreiben Sie möglichst genau auf, was Sie gut können und was Ihnen Spaß macht.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Gelangen Sie dabei ins Träumen und lassen Sie sich nicht von Zweifeln bremsen, auch wenn die Wünsche erst einmal unrealistisch scheinen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schreiben Sie auch auf, was Sie auf keinen Fall tun möchten, was für Sie unangenehm ist und Sie stresst.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wenn es Ihnen hilft, nehmen Sie sich für diese Phase eine Auszeit.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Machen Sie sich mit dem Ergebnis auf die Suche nach ihrem passenden Beruf. Durchforsten Sie das Internet, reden Sie mit anderen Menschen darüber. Lassen Sie sich dabei ruhig Zeit, denn gut Ding braucht bekanntlich etwas Weile.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schließen Sie den theoretischen Wunsch in Teilschritten mit konkreten Handlungen ab! Es muss nicht gleich das Endziel erreicht werden, die ersten Schritte in die richtige Richtung genügen fürs Erste.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Hürden auf dem Weg zum Traumberuf&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine wesentliche „Achillesferse“ bei Hochsensitiven ist, überhaupt etwas in Gang zu bringen. Denn hochsensitive Menschen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;sind ständig bemüht, gedanklich den perfekten Weg zu suchen und vergessen dabei oft, einfach einmal mit dem ersten Schritt zu beginnen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;haben stets die Befürchtung, sie seien noch nicht gut genug vorbereitet und bilden sich immerzu weiter, anstatt einfach einmal zu beginnen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;lassen sich gerne von anderen beraten. Doch im Endeffekt müssen Sie selbst die Entscheidung treffen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;lassen sich von Ihren Träumen abhalten, da sie noch nicht wissen, wie sie diese mit dem jetzigen Leben vereinbaren können.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;haben Befürchtungen, dass andere nichts von ihren Entscheidungen und ihren Bedürfnissen halten werden.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;tun sich oft nach einem langen Leben in der „Normalität“ schwer daraus herauszugelangen, weil die Jahre in der „Normalität“ oft sehr anstrengend waren und deshalb die Energie für einen Durchstart fehlt.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;Wenn es Ihnen also schwer fällt die Hürden zu nehmen, suchen Sie Hilfe bei einer Beratung. Gehen Sie mit Ihrem Berater all die Wünsche und Ängste durch und erst wenn Sie soweit sind, übermitteln Sie Ihrer Familie oder Ihrem Arbeitsumfeld behutsam Ihren Entschluss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Spaß im neuen Leben!&lt;br /&gt;„Nur wer sein Ziel kennt, findet auch den Weg.“ Lao Tse&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Karin Brandner&lt;br /&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.lebens-zeit.org/blog/beitrag/vom-beruf-zur-berufung-der-weg-zum-traumberuf-f%C3%BCr-hochsensitive"&gt;http://www.lebens-zeit.org/blog/beitrag/vom-beruf-zur-berufung-der-weg-zum-traumberuf-f%C3%BCr-hochsensitive&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6957487731993977737-325342399389552383?l=hochbegabt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://hochbegabt.blogspot.com/feeds/325342399389552383/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/09/der-weg-zum-traumberuf-fur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/325342399389552383'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6957487731993977737/posts/default/325342399389552383'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://hochbegabt.blogspot.com/2011/09/der-weg-zum-traumberuf-fur.html' title='Der Weg zum Traumberuf für Hochsensitive - vom Beruf zur Berufung'/><author><name>Anne Piegsda</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12746992097025700431</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-VDM6Ze60StA/Toh5JAoWoWI/AAAAAAAABy8/Pv7QghLuRpI/s220/IMG_1258.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-4xTZ1TY6kgc/TqFklueZysI/AAAAAAAAB1M/J-idDH_Rik0/s72-c/nonkonform.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6957487731993977737.post-7535119854718382492</id><published>2011-09-27T11:13:00.000+02:00</published><updated>2011-09-27T11:13:05.507+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ADHS'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochsensibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Intelligenz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochbegabung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hochbegabt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochsensibilität'/><title type='text'>ADHS - auch bei Hochbegabten?</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;Erschienen in: Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V. (Hrsg.): Im Labyrinth. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Hochbegabte Kinder in Schule und Gesellschaft. Münster: Lit Verlag 2001 P. Rossi*&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;  &lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;Phänomenologie der ADHS &lt;/b&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Die mit der ADHS assoziierten Symptome und Verhaltensstörungen sowie deren Behandlung sind seit Jahr-zehnten Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Schon 1844 umschrieb der Frankfurter Arzt H. Hoffmann in seinem bekannten Kinderbuch "Struwwelpeter" die typischen Erscheinungsformen von hyperaktiven und aufmerksamkeitsgestörten Kindern. Und bereits 1902 beschrieb der englische Kinderarzt George F. Still in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift "Lancet" ein Störungsbild mit Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeit, motorischer Überaktivität und Unfähigkeit zu diszipliniertem Verhalten. Er führte aus, dass nicht in erster Linie schlechte Erziehung oder ungünstige Umweltbedingungen, sondern eine angeborene Konstitution für diese Symptome verantwortlich sind. Seit der Einführung der Stimulanzientherapie durch das Forscher- und Erzieherehepaar Bradley im Jahre 1937 erfolgte eine rege Forschungstätigkeit, welche zu zahlreichen Änderungen in der Konzeptionalisierung und Bezeichnung dieses Störungsbildes führten. Die ADHS ist in Deutschland teilweise noch unter dem Terminus HKS (hyperkinetische Störung) und in der Schweiz unter POS (infantiles psychoorganisches Syndrom) bekannt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Das Bild der ADHS ist ausgesprochen facettenreich: Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer ADHS sind häufig vergesslich und zerstreut, haben ein schlechtes Zeitgefühl und trödeln, sind in der Schule, bei Hausaufgaben, in der Ausbildung, im Berufs- oder Privatleben übermäßig unkonzentriert und gelten als verträumt. Häufig sind sie auch sehr unordentlich, bekunden große Mühe beim Zuhören (und sind trotzdem häufig überempfindlich für Geräusche), haben Schwierigkeiten, bei reizarmen, monotonen oder langweiligen Tätigkeiten bei der Sache zu bleiben, sind ablenkbar durch äußere Reize und haben - oft trotz guter Intelligenz - eine "lange Leitung", was wiederum zu Versagens-, Schul- und Prüfungsängsten führen kann. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Andere ADHS-Kinder sind vorwiegend zappelig, ständig in Bewegung, überdreht, trotzig, vermögen nicht zu warten und sitzen zu bleiben, können ihre körperliche Kraft nicht recht dosieren, geraten leicht in gefährliche Situationen (z. B. durch halsbrecherisches Klettern auf hohe Bäume), knabbern Nägel und Bleistifte, sind impulsiv, neigen zu Wutanfällen, erzwingen eine erhöhte Aufmerksamkeit von Eltern und Lehrkräften, leiden an "Sprechdurchfall" oder geben ständig irgendwelche Geräusche von sich. Es ist, als versage bei ihnen die "innere Bremse". Einige der Kinder mit einer ADHS fallen auch auf durch eine verzögerte psychomotorische Entwicklung, durch fein- und grafomotorische Störungen (schlechtes Schriftbild), leichte Artikulationsprobleme, durch Reflex- und Muskeltonusabweichungen und Hypersensibilität. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Gehäuft zeigen ADHS-Betroffene auch Ein- und Durchschlafstörungen, Schlafwandeln, Bettnässen, Tics, Ängste, Allergien und andere somatische Symptome ("Bauchschmerzen"). Die Reizoffenheit und Hypersensibilität machen ADHS-Betroffene nicht nur sehr neugierig und reiz-, ablenk- und beeinflussbar durch andere: Die herabgesetzten Wahrnehmungsschwellen bewirken, dass die Betroffenen sensorisch leicht überflutet und daher meist chronisch überfordert sind, ihre Erlebnisse und Sinneseindrücke kohärent zu integrieren. Dies kann auch die Autonomieentwicklung von Kindern mit einer ADHS nachhaltig beeinträchtigen. Allen ADHS-Patienten/-innen gemeinsam ist, dass sie - bedingt durch die chronische Reizüberflutung - übermäßig ins "Hier und Jetzt" eingebunden sind: Manchmal werden sie ein Leben lang durch zu intensive oder gleichzeitig auftretende Sinneseindrücke bedrängt, engagieren sich gleichzeitig in zu vielen Projekten, fühlen sich chronisch "gestresst", "hypern", führen ein "chaotisches" Leben und neigen zu Erschöpfungsdepressionen und erhöhtem Alkoholkonsum. Oder aber sie ziehen sich zurück, werden still, unflexibel, zwanghaft, introvertiert und depressiv.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Der derzeit verwendete Begriff „Aufmerksamkeits-Defizit“ ist somit eigentlich eine unzutreffende, zumindest jedoch missverständliche Bezeichnung: Vielmehr sind die Betroffenen zumeist nicht unaufmerksam, sondern folgen vielmehr mehreren inneren oder äußeren Stimuli, Wahrnehmungen und Gedanken gleichzeitig (Störungen der selektiven Aufmerksamkeit). Eine ADHS führt in nahezu allen Fällen und unabhängig von der Intelligenz zu Lernproblemen. Die Gründe liegen in den Aufmerksamkeits- und den Merkfähigkeitsstörungen (vor allem beim verbalen Kurzzeitgedächtnis) und der teilweise vorliegenden Hyperaktivität und Ruhelosigkeit. Diese Lernstörungen erzeugen Selbstzweifel und emotionale Instabilität, da die Betroffenen ihr Potenzial nicht auszuschöpfen vermögen und weil vor allem intelligente Kinder ihr Unvermögen spüren und darunter leiden. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Das Selbstwertgefühl der ADHS-Betroffenen bleibt meistens auch im Erwachsenenalter chronisch labil. Kinder und Erwachsene mit einer ADHS können auffallen durch Stimmungslabilität, chronische Dysphorie bis hin zu depressiv anmutenden Zustandsbildern (Wender 1995). &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;ADHS bei Hochbegabten &lt;/b&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;In der aktuellen Literatur zum Thema Hochbegabung finden sich Listen mit Merkmalen und Verhaltensweisen von hochbegabten Kindern, welche einerseits deren Stärken und positiven Eigenschaften, andererseits mögliche daraus entstehende negative Verhaltensauffälligkeiten beschreiben (z. B. Webb 1998, Fitzner 1999). Diese Kinder haben demnach nicht nur einen IQ &amp;gt;130, sie sind auch „anders“, sehr sensibel und verletzlich, sollen einen großen Gerechtigkeitssinn zeigen, viel Aufmerksamkeit verlangen, Routine und „Leerlauf“ meiden, „unverschämte“ Fragen stellen, dickköpfig, impertinent und undiszipliniert sein, wenig Schlaf benötigen, über ein hohes Maß an Energie verfügen, übersteigerten Aktivitätsdrang und bisweilen hyperaktives Verhalten zeigen, Details für unwichtig halten, an mangelnder Akzeptanz leiden und sich durch eine beschleunigte und vielfach unkonventionelle Denkweise auszeichnen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Viele dieser Merkmals- und Eigenschaftslisten lesen sich auf den ersten Blick und über große Strecken wi
