Inkognito intelligent

Kampf mit dem IQ: "Es gibt Schubladen"

Intelligenz alleine reicht nicht -viele Hochbegabte verzweifeln in einer Arbeitswelt, die nicht auf sie ausgelegt ist. Die meisten von ihnen sind inkognito intelligent.

Ein hoher IQ bedeutet nicht unbedingt eine herausragende Karriere. Als Chris Langan 1999 von den Medien entdeckt wurde, arbeitete der "klügste Mann Amerikas" als Rausschmeißer in einer Bar. Mit einem IQ von -je nach Quelle-195 bis 210 hatte der Studienabbrecher zuvor ebenso unauffällige Jobs wie Feuerwehrmann, Cowboy und Saisonarbeiter am Bauernhof sowie am Bau gehabt. Nach Feierabend widmete er sich der Entwicklung seines "Kognitiv-Theoretischen Modells des Universums". Mittlerweile ist Langan Besitzer einer Pferderanch in Missouri und führt die Non-Profit-Organisation "Mega Foundation", die Hochbegabte unterstützen soll.

Kaum erforscht
Langans Karriere ist ein Extrembeispiel für Hochbegabte, die inkognito ihre Wissbegierde ausleben und deren Karrieren unauffällig verlaufen. Generell gelten Menschen mit einem IQ von mehr als 130 als hochbegabt -man schätzt, dass etwa zwei Prozent der Bevölkerung die Kriteren dafür erfüllen. In Österreich gibt es für sie als Kinder nur wenige Auffangbecken. Die Sir-Karl-Popper-Schule in Wien kann gerade mal 48 Schüler pro Jahrgang aufnehmen, dazu kommt eine Schule mit Begabtenklassen in Mödling und eine geplante in Wien.

Da die Popper-Schule erst zwölf Jahre alt ist, gibt es auch keine langjährige Absolventenforschung, um festzustellen, was aus den talentierten Kindern wurde. "Wir sehen uns aber natürlich an, wo sie studieren, was sie studieren und ob sie zufrieden sind", sagt Direktor Edwin Scheiber. Resultat: "Sie suchen sich herausfordernde, höhere Positionen, ob jetzt im Sozialbereich oder in der Wirtschaft." International wurde der Zusammenhang zwischen Begabung und Karriere mehrfach erforscht.

Kampf mit dem IQ: "Es gibt Schubladen"

Intelligenz alleine reicht nicht - viele Hochbegabte verzweifeln in einer Arbeitswelt, die nicht auf sie ausgelegt ist. Die meisten von ihnen sind inkognito intelligent.

Ein hoher IQ bedeutet nicht unbedingt eine herausragende Karriere. Als Chris Langan 1999 von den Medien entdeckt wurde, arbeitete der "klügste Mann Amerikas" als Rausschmeißer in einer Bar. Mit einem IQ von - je nach Quelle - 195 bis 210 hatte der Studienabbrecher zuvor ebenso unauffällige Jobs wie Feuerwehrmann, Cowboy und Saisonarbeiter am Bauernhof sowie am Bau gehabt. Nach Feierabend widmete er sich der Entwicklung seines "Kognitiv-Theoretischen Modells des Universums". Mittlerweile ist Langan Besitzer einer Pferderanch in Missouri und führt die Non-Profit-Organisation "Mega Foundation", die Hochbegabte unterstützen soll.

Kaum erforscht
Langans Karriere ist ein Extrembeispiel für Hochbegabte, die inkognito ihre Wissbegierde ausleben und deren Karrieren unauffällig verlaufen. Generell gelten Menschen mit einem IQ von mehr als 130 als hochbegabt - man schätzt, dass etwa zwei Prozent der Bevölkerung die Kriteren dafür erfüllen. In Österreich gibt es für sie als Kinder nur wenige Auffangbecken. Die Sir-Karl-Popper-Schule in Wien kann gerade mal 48 Schüler pro Jahrgang aufnehmen, dazu kommt eine Schule mit Begabtenklassen in Mödling und eine geplante in Wien.

Da die Popper-Schule erst zwölf Jahre alt ist, gibt es auch keine langjährige Absolventenforschung, um festzustellen, was aus den talentierten Kindern wurde. "Wir sehen uns aber natürlich an, wo sie studieren, was sie studieren und ob sie zufrieden sind", sagt Direktor Edwin Scheiber. Resultat: "Sie suchen sich herausfordernde, höhere Positionen, ob jetzt im Sozialbereich oder in der Wirtschaft." International wurde der Zusammenhang zwischen Begabung und Karriere mehrfach erforscht.

Schwerer Start
Haben es Hochbegabte beim Start ins Berufsleben leichter? Nicht unbedingt, glaubt man Gerlinde Heil. Sie ist im Vorstand von Mensa Österreich für Intelligenzförderung, Testwesen und Bildung verantwortlich und sagt: "Der Unterschied zwischen Hochbegabten und normalen Menschen ist so groß wie zwischen letzteren und Menschen mit Down-Syndrom." Entsprechend zermürbt sind sie als Absolventen eines Schulsystems, das auf Menschen mit anderen Bedürfnissen ausgelegt ist.

"Jeder reagiert darauf individuell, aber es gibt bestimmte Schubladen." Der Typ "Underachiever" etwa ist nach Jahren der "Streber"-Rufe draufgekommen, dass es cooler ist, zu bummeln. So braucht er zehn Jahre fürs Studium - für die Karriere nicht förderlich. Ein anderer wieder will schnell nach oben und stößt bald auf Probleme. "Wenn etwa die Einschulungsphase für Trainees drei Monate dauert für etwas, für das man drei Stunden brauchen würde. Und wenn man Autoritäten gegenüber Respekt aufbringen muss, die man für doof hält."

Studie Hochbegabung und Hochsensitivität: Machen Sie mit?

Hochbegabung und Hochsensitivität

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Sensory-Processing Sensitivity (deutsch: Hochsensibilität in der Sinnesverarbeitung oder "Hochsensitivität") ist eine Personeneigenschaft, die bei etwa 20% aller Säugetiere vermutet wird. Sie wird oft mit hoher Intelligenz in Zusammenhang gebracht, ist bislang aber relativ wenig untersucht. Hochsensitive Menschen nehmen Sinneseindrücke und Emotionen äußerst niedrigschwellig, intensiv und detailreich wahr. Ihre Gedanken sind typischerweise tief und gründlich und neigen zur Metareflexion (= Nachdenken über das Denken).

In meiner Diplomarbeit beforsche ich die Verteilung von Hochsensitivität in der Bevölkerung sowie mögliche Zusammenhänge mit verschiedenen Variablen, bspw. dem IQ.

Dafür benötige ich über 500 (deutschsprachige) TeilnehmerInnen jeglicher Sensitivitäts"bereiche" - zum Beispiel Sie :)

Die Befragung ist nicht aufwendig - es geht einfach darum, einen kurzen Online-Fragebogen auszufüllen (Dauer: 5-15 Minuten, je nach Person).

Machen Sie mit?!

Teilnahme unter http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/upsyf007/cgi/fportal/studypubliclist.pl
Studie "Hochsensitivität".

[Datenschutz: Die Befragung ist anonym; zusätzlich werden alle Angaben codiert - Rückschlüsse auf Ihre Person sind keinesfalls möglich.]

Sehr dankbar wäre ich Ihnen auch, wenn Sie den Link zur Teilnahme (+ Zusatz "Studie Hochsensitivität") an Ihre Bekannten weiterleiten würden.

Freundliche Grüße und vielen Dank!

Franziska Borries - franziska.borries@uni-bielefeld.de
(Uni Bielefeld / Betreut durch Dr. Fritz Ostendorf, Arbeitseinheit Differentielle Psychologie, Uni Bielefeld.)

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Diese Studie unterstütze ich sehr gerne!
Anne Piegsda