Hochbegabte Migranten: häufig unerkannt

Hochbegabte Migrantenkinder werden selten erkannt. Es gibt sie, aber ihnen wird weniger zugetraut. Dabei gehen Wissenschaftler davon aus, dass sich unter den rund 1,8 Millionen Migrantenkindern an deutschen Schulen statistisch gesehen 90.000 hoch Begabte und 180.000 überdurchschnittlich Begabte befinden.

Mehr unter http://www.klett.de/sixcms/media.php/273/KTD_41_3-4.pdf

Kommentare:

  1. Vielen Dank für die Sensibilisierung in diesem Bereich. Es ist mir ein großes Rätsel, weshalb landauf landab einerseits ein Fachkräftemangel postuliert wird, anderseits aber die Potentiale Hochbegabter mit Migrationshintergrund nicht gefördert werden.
    Letztlich ist es eine leichte Rechnung, die Zahl potentieller künftiger Leistungsträger einer Kommune zu ermitteln:

    Angenommen, in einer Stadt leben 5.000 Kinder mit Migrantionshintergrund. Dann sind statistisch 100 von ihnen hochbegabt. Wenn schon bei Personen ohne Migrationshintergrund dabei 15 % als sog. underachiever verloren gehen, so dürfte dieser Prozentsatz bei Migrantenkindern noch deutlich höher sein.

    Nimmt man die Zahl der überdurchschnittlich begabten bei dieser Rechnung noch hinzu, so steigt die Zahl der potentiellen Leuchttürme im Migrantenumfeld noch deutlich an.

    Dem Fachkräftemangel könnte somit entgegen gewirkt werden, was doch jeder Politiker sich auf die Fahnen schreiben könnte. Zudem würde die Gesellschaft das Postulat aus Art. 1 des Grundgesetzes auch tatsächlich versuchen umzusetzen, denn die Würde des Menschen wird nicht zuletzt dadurch geprägt, dass man ihm seine intellektuellen Fähigkeit zuerkennt und ihm bei der Umsetzung seiner Talente keine Steine in den Weg legt.

    Ein hochbegabtes Migrantenkind

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  2. Hier wird echtes Potenzial verschwendet!!!

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