Intelligenz im Job

Gerade für den Umgang mit Kollegen, Vorgesetzten und Mitarbeitern sind zwei Intelligenzformen wichtig und relevant, für manche Berufe sogar unerlässliche Grundvoraussetzung: die interpersonale Intelligenz und die intrapersonale Intelligenz.

Intrapersonale Intelligenz bezieht sich auf das Wissen über die eigene Person, die Interpretation eigener Gefühle und Verhaltensweisen, die Vorhersage eigenen Verhaltens etc. Interpersonale Intelligenz umfasst zwischenmenschliche Wissens- und Fertigkeitsanteile. Zum Beispiel die Vorhersage des Verhaltens anderer Menschen oder empathische Fähigkeiten. Sie basiert auf einer guten Selbstwahrnehmung. Gegenwärtige Gefühle, Gedanken, Impulse und auch Körperempfindungen wahrnehmen und benennen zu können, heißt wichtige Information über seinen gegenwärtigen Zustand und sein Handeln zu gewinnen. Selbstwahrnehmung ist die Voraussetzung dafür, ein zutreffendes Bild von sich zu haben und reflektiert mit Situationen umgehen zu können.

Interpersonale Intelligenz ist die Fähigkeit, andere Menschen zu verstehen: was sie motiviert, wie sie arbeiten, wie man kooperativ mit ihnen zusammenarbeiten kann. Wer als Verkäufer, Politiker, Lehrer, Kliniker und Religionsführer erfolgreich ist, besitzt wahrscheinlich ein hohes Mass an interpersonaler Intelligenz. Interpersonale Intelligenz besteht darin, ein zutreffendes, wahrheitsgemässes Modell von sich selbst zu bilden und mit Hilfe dieses Modells erfolgreich im Leben aufzutreten.

Viel hochbegabte Menschen verfügen über ausgeprägte inter- und intrapersonelle Intelligenz. Sie bemerken aber auch, wenn Geschäftspartner, Kollegen oder Mitarbeiter lügen, erkennen jede Ungerechtigkeit, Dummheit, Faulheit, Selbstbetrug... Das macht ihnen das Leben nicht immer unbedingt leichter.

Welche Erfahrungen habt ihr mit den beschriebenen Intelligenzen im beruflichen Umfeld gemacht?

Kommentare:

  1. Vielen Dank für den interessanten Beitrag! Mich persönlich fasziniert das Thema Intelligenz, ob nun akademische oder emozionale, seit einiger Zeit. Ich denke auch, dass es eine Diskussion ist, die beinahe unausschöpfbar ist, da es einfach keine klare Definition von Intelligenz an sich gibt. Weiters ist mir aufgefallen, dass die Thematik in vielen Blogs und Foren, besonders von opinion leaders wie auf bizzlounge.com aufgegriffen wird und die verschiedensten Aspekte besprochen werden.
    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Intelligenz als Überbegriff zu undeutlich beschrieben ist. Ob ich nun zwei und zwei zusammenzählen kann oder ein guter Zuhörer bin, hängt nun mal von der ART der Intelligenz ab. Nur, welche ist wichtiger? Kann man sie überhaupt gleichstellen?
    Wie gesagt, interessantes Thema...
    Einen schönen Abend noch!
    mfG
    Stefan

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  2. Wird ja mittlerweile in vielen verschiedenen Blogs und Foren angesprochen, wie du sagst, werde mir auch mal das von dir genannte anschauen, aber man sieht, insgesamt gewinnt das Thema an Brisanz, vor allem wie kann ich dann die emotionale Intelligenz für meinen Beruf oder meine Firma nutzen, und dass ein Nutzen entstehen kann, halte ich für unzweifelbar!

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